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    <title>welt:raum blog</title>
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    <description>gedanken und geschichten aus dem welt:raum saarbrücken</description>
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      <title>welt:raum blog</title>
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    <item>
      <title>friedensvision</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         1986 hat der Sänger Rio Reiser in einem Lied besungen, was er machen würde, wenn er „Kanzler, Kaiser, König oder Königin“ von Deutschland wäre.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vorstellungen davon, wie Regierende handeln sollten, gab es zu allen Zeiten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In den katholischen Gottesdiensten wird heute ein solcher Text vorgelesen. Er ist mehr als 2500 Jahre alt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Prophet Jesaja beschreibt darin als notwendige Eigenschaften für Mächtige Weisheit und Einsicht, Rat und Stärke, Erkenntnis und Ehrfurcht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und es heißt weiter: Der Herrschende „urteilt nicht nach dem Augenschein und entscheidet nicht nach dem Hörensagen. Er ist gerecht und sorgt dafür, dass die Schwachen zu ihrem Recht kommen. Er ist aufrichtig und trifft Entscheidungen zugunsten der Armen im Land.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine schöne Vision, die der Prophet da beschreibt. Vor allem in einer Welt voller Kriege und unfähiger Machthaber*innen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist eine Vision und gleichzeitig ein Handlungsauftrag. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch an mich. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch ich kann nach dem Augenschein urteilen und nicht nach dem Hörensagen. Nicht irgendwelche Gerüchte und Fakenews verbreiten, sondern erst einmal überprüfen, ob die vermeintlichen Nachrichten auch stimmen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch ich kann gerecht handeln und Schwache schützen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich werde den heutigen Sonntag nutzen, mir meine Friedensvision zu überlegen und wie ich sie umsetzen kann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr.de/sr/mediathek/audio/SR2_SR2_ZW_514.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          als SR Zwischenruf nachhören
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 14:37:58 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>sterne und mond</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Die Nacht, in der das Fürchten wohnt, hat auch die Sterne und den Mond.“ 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieser Text von Mascha Kaleko passt gut in die dunkle Zeit gerade. Es ist gerade viel Nacht. Und je nachdem wo man hinschaut auch viel Fürchten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gegen das Dunkel um uns herum können Lichterketten helfen, Kerzen, Feuer. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist aber nur das eine Dunkel. Es gibt auch noch das Dunkel in uns. Wenn wir leiden. Uns einsam fühlen. Trost brauchen. Da braucht es mehr als Lichterketten und Kerzen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie dieses Dunkel erleuchtet werden kann, das hat der Heilige Nikolaus, dessen Gedenktag heute ist, gezeigt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von ihm wird erzählt, dass er sehr aufmerksam war für das Leid, das Dunkel um ihn herum und auch immer wieder konkret geholfen hat.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Deshalb gibt es am Nikolaustag kleine Aufmerksamkeiten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für mich ist das die schönste Bedeutung des Nikolaustages: zu erfahren, dass mich jemand sieht, an mich denkt, dass es nicht nur das Dunkle um mich herum und in mir, sondern auch den Mond und die Sterne gibt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und dass ich, wenn ich möchte, auch für andere ein Stern sein kann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In diesem Sinn wünsche ich ihnen einen funkelnden Nikolaustag.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr.de/sr/mediathek/audio/SR2_SR2_ZW_512.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          als SR Zwischenruf nachhören
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 14:37:09 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>frieden beginnt bei mir</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/frieden-beginnt-bei-mir</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Lila Herzen statt Hakenkreuzen. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Übermalaktion hätte für das Bündnis gegen Rechts in Göttingen beinahe zu einer Strafe geführt. In einem Mietshaus hatte die Hausverwaltung über zwei Monate lang die hingeschmierten Hakenkreuze nicht entfernt. Deshalb entfernten Mitglieder des Bündnisses diese Zeichen des Hasses. Sie übermalten sie mit Symbolen der Liebe, lilafarbenen Herzen. Das Amtsgericht Göttingen befand dieses Vorgehen jetzt als nicht strafbar, sondern als Zeichen von Zivilcourage und demokratischem Widerstand.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Love is our Resistance“ – Liebe ist unser Widerstand singt die britische Band Muse. An dieses Lied musste ich denken, als ich die Nachricht las. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und daran, dass Frieden bei mir, in meiner Wohnung, in meinem Hausflur, auf der Straße, am Arbeitsplatz beginnt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Den Weltfrieden habe ich nicht in der Hand. Aber ich kann entscheiden wieviel Frieden von mir ausgehen soll.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Während Politiker*innen vermehrt fordern, dass wir kriegstüchtig werden müssen, kann ich friedenstüchtig werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich behaupte: das ist gar nicht so schwer. Und beginnt im Kleinen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mich entschuldigen, dankbar sein, den anderen wertschätzend und freundlich begegnen. All das trägt zum Frieden bei.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Advent soll auf das Weihnachtsfest vorbereiten. An Weihnachten, so glauben Christ*innen, wird G*tt, die Liebe, Mensch. Jetzt, im Advent ist also genau die richtige Zeit, sich friedenstüchtig zu machen.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=161472" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          als SR Zwischenruf nachhören.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 13:44:26 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>blühen</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/bluehen</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/117732.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich werde mir heute einen Zweig an einem Baum abschneiden und in meine Wohnung stellen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diesen Brauch zum Barbaratag finde ich nämlich schön.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Heilige Barbara hat wohl im 3. Jahrhundert in Kleinasien gelebt. Weil sie sich für den christlichen Glauben entschieden hatte, wurde sie zum Tod verurteilt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Legende erzählt: Auf dem Weg ins Gefängnis bleibt in ihrem Gewand ein Zweig hängen. Diesen stellt sie dort angekommen in Wasser und am Tag ihres Todes blüht er.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf diese Legende geht der Brauch der Barbarazweige zurück. Menschen schneiden heute Zweige von Bäumen. Diese werden dann in der warmen Wohnung in eine Vase voller Wasser gestellt und blühen, wenn alles gut läuft, zu Weihnachten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mitten im Winter, wenn nichts blüht, blüht doch etwas. Und erinnert mich daran, dass es Hoffnung gibt, auch dann, wenn es gerade nicht so aussieht. Dass in den tot aussehenden Ästen neues Leben schlummert. Dass es auch in mir Vieles gibt, das sich noch entwickeln kann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Voraussetzung: das Klima muss stimmen. Was für Zweige das Wasser, das Licht und die Wärme sind, das können für mich Zutrauen, Zuspruch, Ermutigung sein. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Zweig in meiner Wohnung soll mich daran erinnern, dass ich genau hinschaue ob wirklich alles zu Ende ist, ob es wirklich keine Hoffnung mehr gibt, oder ob nicht doch Neues auf mich wartet. Vielleicht sogar dort, wo ich es gerade am wenigsten vermute.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er erinnert mich daran, dass ich nicht aufhören muss zu hoffen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und auch dass ich das passende Klima schaffen muss, in dem Dinge sich entwickeln, Neues entstehen kann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich freue mich schon auf alles Blühende.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr.de/sr/mediathek/audio/SR2_SR2_ZW_510.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          als SR Zwischenruf nachhören
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 17:21:10 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>farewell</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Am 30. August 2025 hat der
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          welt:raum
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         seine Türen zum letzten Mal am Sankt Johanner Markt geöffnet.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es war ein trauriger und schöner Tag, da so viele Menschen da waren, um "Farewell" zu sagen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hier die Gedanken der Hauptamtlichen zur Schließung:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Wir haben uns letzte Worte vorgenommen und angekündigt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und obwohl ich immer noch hoffe, dass es dann vielleicht doch nur vorletzte Worte sein werden – bezogen auf den welt:raum als Konzept oder Idee – so sind es letzte Worte bezogen auf diesen Raum.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist offen ob und wie es weitergeht mit dem welt:raum. Eins aber ist sicher: es wird anders. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Anders, das ist ein Adjektiv, das den welt:raum gut beschreibt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als ich 2015 den Auftrag bekam, das Angebot der Innenstadtpastoral zu überprüfen, hatte ich mich zuvor intensiv mit der Theorie der Heterotopien von Michel Foucault beschäftigt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese besagt, dass jede Gesellschaft Andersorte braucht - Andersorte sind Orte, die Dinge bestätigen, verstärken, aber vor allem Überraschendes bieten und Alltägliches unterbrechen. Theologisch gesprochen: Platz für das Transzendente lassen und/oder öffnen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Anders als die Utopien, die keinen Ort haben und deshalb auch nicht überprüft werden können, haben die Heterotopien einen Platz. Es gibt sie nur, wenn sie einen Ort haben, wenn man sie auf einer Landkarte einzeichnen kann. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Entscheidend für einen Heterotopos ist außerdem, dass er sich in Kontakt zu dem Raum befindet, zu dem er gehört. Dass er von diesem abhängig ist und diesen mitgestaltet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Deshalb wurde aus st. glauben am markt der welt:raum. Weil es nicht um ein fertiges Angebot gehen sollte, das so an jedem anderen Ort hätte angeboten werden können, sondern um eine Begegnung zwischen dem Ort und dem Sankt Johanner Markt, um eine wechselseitige Entwicklung, um einen Raum für die Welt, in dem sich die Welt treffen kann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für mich als Theologin war der Versuch, den Ort als Andersort stark zu machen, der Test, ob die Kirche überhaupt noch gebraucht werden kann von der Welt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In 9 Jahren hat der welt:raum bewiesen, dass das so ist: die Welt kann die Kirche brauchen an Orten, die wie er funktionieren: zum Beispiel offen, gegenwärtig, sich schenkend, lernend, sich riskierend.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bezogen auf die Kirche wurde deutlich: nur wenn diese sich an Andersorten einlässt auf die Rhythmen der Menschen, sich riskiert und verschenkt, kann sie so Kirche sein, wie das Zweite Vatikanische Konzil und auch die Synode im Bistum Trier gefordert hat: an der Seite der Menschen. (Martina Fries)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Seit zweieinhalb Jahren bin ich mit einem Anteil von 20% im welt:raum, nachdem das Bistumsprojekt Tante Anna in Sulzbach geschlossen wurde. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lange Zeit davon war ich beim Offenen Betrieb freitags da und wer da so alles freitags an einem Tisch zusammen kommt, dass ist ein Beispiel dessen, was sich im welt:raum ereignet. Freitags gibt es Waffeln, das macht es natürlich noch attraktiver. Da ist die junge Familie, die sich auf die Waffeln freut und Zeit in der Spieleecke verbringt. Der Opa mit seinem Enkel, der regelmäßig hier seinen Kaffee trinkt, wären der Enkel mit der Ritterburg spielt. Da kommen Menschen, die sich an den großen Tisch setzen uns sich freuen, einen Gesprächspartner zu finden. Man teilt Freud und Leid und oft die ganz normalen Geschehnisse aus dem Alltag. Für manchen ist es der einzige Moment am Tag, dass er einen Gesprächspartner findet. Der eine oder die andere kommen aus dem Umfeld der „Tagsüber Wohnungslosen“ und ab und an erwische ich mich bei dem Gedanken, ob die Waffel das einzig Warme ist, das sie heute in den Bauch bekommen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dazwischen kommen Besucher*innen unserer Ausstellungen, andere, die gern bei uns ein Plakat aufhängen wollen, andere haben konkrete Fragen ober kommen zu den Konzerten. Und natürlich netzwerken. Präsent sein im Umfeld und in der Stadt. (Tina Wagner)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der welt:raum war ein Ermöglichungsort, in dem Themen und Menschen Platz fanden, die diesen sonst vielleicht nicht gehabt hätten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es war ein Ort der Begegnung, nicht zuletzt zwischen solchen Menschen, Gruppen und Organisationen, die sich ohne den welt:raum nie begegnet wären.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es war ein Ort des zivilgesellschaftlichen, kirchlichen, ehrenamtlichen Engagements.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war ein Ort von Kunst und Kultur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es war ein Ort mitten in der Stadt, der unverzweckt und ohne Konsumzwang genutzt werden konnte. (Martina Fries)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In meiner Tätigkeit als Seelsorgerin war das Diakonische immer die Basis. „Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts.“, so der ehemalige französische Bischof Jacques Gaillot. Auch im Rahmen der Ausbildung zur Pastoralreferentin im Bistum Trier war die Diakonie stets ein zentrales Glaubwürdigkeitskriterium pastoralen Handelns. Vor einigen Jahren gab es im welt:raum in der Reihe der Veranstaltungen „kab im welt:raum“ ein Treffen mit Kolleg*innen aus der Gemeinwesenarbeit. Auf die Frage, warum Menschen sich für Themen gewinnen lassen, kam als klare Antwort: wenn es für sie lebens-not-wendig“ ist. Also wenn es ihr Leben in einer schwierigen Situation zum Guten wendet. Einfach, konsequent und konkret. Ich bin davon überzeugt, dass hier ein Ort war, an dem es gelungen ist, einen Raum zu eröffnen für die menschliche Existenz und ihre Bedürftigkeit. (Tina Wagner)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Kirche hat hier einen Habitus des demütigen sich Anbietens und des Seins auf Augenhöhe gelebt und gelernt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Schade, dass dieser nie wirklich mehrheitsfähig wurde und daher nun nicht weiter finanziert wird.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Über dieses ernüchternde theologische und institutionelle Resümee hinaus, sehe ich jedoch Zukunft.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Denn das, was der welt:raum war, das kann weitergehen durch die, die auch bisher den welt:raum gestaltet haben: Auch ohne Ort kann ich Menschen offen und freundlich begegnen, kann ich mich einsetzen für Demokratie, ein friedvolles Zusammenleben und die Würde jedes Menschen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich hoffe, dass sie alle so welt:raum:abenteurer*innen bleiben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich habe überlegt, welche Highlights es für mich in den zurückliegenden 9 Jahren gab. Es gibt Dinge, die mir vor anderen einfallen, die aber nicht wichtiger waren als andere, die ich vielleicht auch schon vergessen habe. Wirklich alles und jede und jeder war bedeutsam, hat den welt:raum gestaltet, geprägt, weiterentwickelt. Und für alles bin ich wirklich dankbar.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nicht nur heute, aber heute besonders denke ich auch an die, die gerne hier gewesen wären, wenn sie es könnten. Danke für alle und alles! (Martina Fries)"
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Außerdem gab es am 28.8.2025 einen Artikel der Saarbrücker Zeitung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und auch dem Saarländischen Rundfunk war der Farewell-Tag einen Beitrag wert. Beiden Danke dafür!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Screenshot+%2811%29.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 10:10:48 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltraum-saarbruecken.de/farewell</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>"Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen."</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/froehlich-sein-gutes-tun-und-die-spatzen-pfeifen-lassen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Zum 210. Geburtstag von Don Bosco
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/-Fr%C3%B6hlich+sein-+Gutes+tun+und+die+Spatzen+pfeifen+lassen.-+%28Don+Bosco%29.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“. Das hat der Heilige Don Bosco einmal gesagt. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Giovanni Melchior Bosco wurde heute vor 210 Jahren in der Nähe von Turin geboren. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als er zwei Jahre alt ist, stirbt sein Vater. Er lebt mit seiner Mutter und seinen beiden Brüdern in großer Armut. Mit 12 Jahren verlässt er die Familie. Zuerst macht er eine Schneiderlehre, dann arbeitet er als Stallbursche. Schließlich gelingt es ihm, ein Gymnasium zu besuchen und ins Priesterseminar einzutreten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          1841 wird er geweiht und arbeitet als Priester in Turin. Die Industrialisierung hat gerade begonnen. Viele Menschen sind vom Land in die Stadt gekommen. Während die Erwachsenen den ganzen Tag arbeiten, sind die Kinder und Jugendlichen allein, treiben sich herum, gehen nicht zur Schule, werden kriminell. Außerdem kommen viele Jugendliche allein in die Stadt, in der sie dann aber weder Arbeit noch Unterkunft finden und oft ausgebeutet werden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vielleicht, weil er selbst in Armut aufgewachsen ist, kümmert Don Bosco sich um diese Kinder und Jugendlichen. Er gründet das sogenannte Oratorium, ein offenes Haus. Hier können Kinder und Jugendliche leben, bekommen Essen und Unterricht. Statt Fehler zu bestrafen, fördert Don Bosco Ressourcen und Bildung. Ein für damals revolutionärer Erziehungsansatz. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Satz „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“ wird Don Bosco hier zum Motto. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist ein Ausspruch voller Lebensweisheit auch für heute. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nur wenn ich fröhlich bin, eine positive Haltung habe, optimistisch und hoffnungsvoll an Dinge herangehe, dann kann ich Gutes tun. Nur wenn ich Menschen freundlich begegne, kann ich mehr in ihnen entdecken als ihre Fehler.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und: Allein schon indem ich fröhlich bin, tue ich mir und anderen gut. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So einfach das klingt „fröhlich sein“, so einfach ist das gar nicht. Ich finde das ganz schön schwer, positiv zu bleiben bei all dem Negativen in der Welt. Don Bosco war ein gläubiger Mensch. Er nahm die Kraft zum fröhlich sein aus dem Glauben. Auch mir hilft das, wenn ich mir klar mache, dass ich das nicht aus eigener Kraft schaffen muss und kann und es auch nicht schlimm ist, wenn es mir nicht immer gelingt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich dann fröhlich bin, dann ist es aber auch gar nicht mehr so schwer, Gutes zu tun. Oft passiert das dann ganz von allein. Was das Gute konkret ist, das ist ganz unterschiedlich. Es kann ein Lächeln sein, eine kleine Hilfestellung, Partei ergreifen, wenn jemand ungerecht behandelt wird genauso wie große Projekte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei Don Bosco begann es ganz klein. Mit ihm und ein paar Jugendlichen in einer alten Kirche. Und wurde ganz groß. Heute sind in seiner Nachfolge mehrere 100.000 Menschen auf der ganzen Welt für Kinder und Jugendliche aktiv. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dabei kam Don Bosco nicht nur gut an mit dem, was er tat. Besonders, dass er auch mit straffällig gewordenen Jugendlichen arbeitete, brachte viele seiner Priesterkollegen gegen ihn auf. Es gab sogar einige Anschläge auf ihn. Wenn ich aber überzeugt bin von dem, was ich tue, dann darf es mir egal sein, ob andere das gut finden, dann kann ich sie einfach reden lassen, oder, wie Don Bosco es sagt: „die Spatzen pfeifen lassen“. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für mich bedeutet das „und die Spatzen pfeifen lassen“ noch mehr. Es bedeutet, pragmatisch zu sein. Menschen und Situationen so annehmen, wie sie sind. Nur, was ich grundsätzlich annehme, kann ich, wenn nötig, verändern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Um die Spatzen pfeifen zu hören muss ich zudem aufmerksam sein, das Positive annehmen und entdecken wollen. Auf die Ressourcen schauen, nicht auf die Defizite. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“ – dieses Motto des heutigen Jubilars ist auch nach fast 200 Jahren noch hilfreich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr.de/sr/mediathek/audio/SR2_SR2_LE_168.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          als SR2 Lebenszeichen nachhören
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 16 Aug 2025 09:01:35 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>wo bist du?</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/wo-bist-du</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/weltraum3-uk-1979b59f.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wo sind sie gerade? Am Frühstückstisch? Im Auto? Am Bügelbrett? Am Herd?
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Wo bist du?“ ist die erste Frage G*ttes an den Menschen. So erzählt es die biblische Schöpfungsgeschichte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wo ich bin, beeinflusst wer ich bin und was ich für Möglichkeiten habe.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im welt:raum, einem Ort von Kirche am Sankt Johanner Markt in Saarbrücken gibt es gerade eine sehr beeindruckende Ausstellung. Die ukrainische Künstlerin Olena Chelnokova verbindet ihre Bilder mit dem Ort. Sie sagt:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Meine Serie (…) hat ihren Platz in einer (…) Umgebung gefunden, die auf wundersame Weise das Wesen meiner Werke widerspiegelt – im welt:raum. Dieser physisch kleine, aber im Gefühl grenzenlose Ort vereint Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt. Viele von ihnen sind Geflüchtete, die durch den Krieg gezwungen wurden, ihre Heimat zu verlassen. Es ist ein besonderer Ort, an dem sich Kulturen begegnen und Schicksale kreuzen.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wo etwas ist beeinflusst immer, wie etwas ist. Wo ich bin, beeinflusst wer ich bin.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das gilt für Kunstwerke genauso wie für mein ganz alltägliches Leben genauso wie für die Kirche.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der welt:raum ist für mich ein gutes Beispiel dafür. Hier ist die Kirche, die von sich sagt, dass sie an der Seite der Menschen stehen will, genau dort. Hier öffnet sich ein Raum, der Menschen und Themen miteinander verbindet, die sich sonst wahrscheinlich nie getroffen hätten. Hier entwickeln sich alle Beteiligten miteinander weiter. Hier hat die frohe Botschaft des Glaubens einen Ort.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mich hat der welt:raum sehr geprägt. Ich habe gelernt, sehr genau darauf zu achten, wo ich bin und welche Orte ich aufsuche. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wo planen sie heute zu sein?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=39879&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           SR Zwischenruf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 22 Jun 2025 11:22:28 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>anfang und ende</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/anfang-und-ende</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         zum sommeranfang
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/111158.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute ist kalendarischer Sommeranfang: der Tag im Jahr, an dem es am längsten hell ist. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das heißt aber auch: Ab heute werden die Tage wieder kürzer. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Anfang ist das Ende direkt schon dabei. Das ist immer so. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Sommer hat die Natur ihre volle Blüte, nur, um sie dann wieder zu verlieren. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Leben beginnt, um mit dem Tod zu enden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der Freude des Anfangs schwingt schon die Wehmut des Abschieds mit. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist beim Urlaub bei mir auch immer so. Im Wissen, dass die Zeit begrenzt ist, fällt es mir manchmal schwer, mich einfach nur zu freuen und sie zu genießen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dabei macht die Begrenzung alles wertvoller. Würde der Sommer von heute an für immer sein, wäre er schon bald Normalität. Und wahrscheinlich würden wir uns auch bald nach Regen, kühleren Temperaturen, bunten Blättern an den Bäumen oder Schnee sehnen. Das alles gibt es aber nur dann, wenn der Sommer auch wieder zu Ende geht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der heutige Sommeranfang beinhaltet schon das Ende des Sommers. Das ist traurig. Und gut. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Denn Anfang und Ende gehören zusammen. Nur miteinander hat alles einen Wert. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=39785&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           SR Zwischenruf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/111158.jpeg" length="199340" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 22 Jun 2025 11:18:56 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>hoffnung gegen angst</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/hoffnung-gegen-angst</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         zum weltflüchtlingstag
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Design+ohne+Titel+%2811%29.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ungefähr 123 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht. Ungefähr 304 Millionen Menschen leben in einem Land, in dem sie nicht geboren sind. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das sind Millionen Geschichten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es sind Geschichten, die von Krieg, Armut und Naturkatastrophen erzählen. Es sind Geschichten von Leid und Tod. Und es sind Geschichten von Stärke, Kraft und Hoffnung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Menschen, die sich aufmachen, die fliehen, fliehen vor etwas, aber vor allem fliehen sie zu etwas hin. Sie brechen auf mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          All dies tragen sie mit sich, wenn sie an geschlossene Grenzen kommen. Geschlossene Grenzen stehen für Angst. Die Hoffnung hat hier keinen Platz. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          An geschlossenen Grenzen begegnen sich zwei Haltungen: Auf der einen Seite die Stärke und der Mut, die Hoffnung auf ein erfüllteres Leben. Auf der anderen Seite die Angst. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Hoffnung ist auf die Zukunft hingerichtet, die Angst auf die Vergangenheit. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Hoffnung macht weit, die Angst eng. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nur wer Hoffnung hat, hat Zukunft, kann sich weiterentwickeln, wer Angst hat, stagniert und verliert letztlich. Das gilt für die Einzelnen genauso wie für die ganze Gesellschaft. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute ist Weltflüchtlingstag. Dieser erinnert an all die Menschen, die voller Hoffnung auf eine bessere Zukunft unterwegs sind und denen die Angst diese nehmen will. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und er erinnert die, die noch nicht fliehen mussten, daran, dass sie sich entscheiden können auf welcher Seite sie stehen: auf der der Hoffnung und der Zukunft oder auf der der Angst und des Untergangs.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=39784&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           SR Zwischenruf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 22 Jun 2025 11:15:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltraum-saarbruecken.de/hoffnung-gegen-angst</guid>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>raus aus der bubble!</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/raus-aus-der-bubble</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         fronleichnam neu denken (und machen)
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Design+ohne+Titel+%2810%29.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute ist Fronleichnam. Ein sehr katholisches Fest. Viele Gemeinden feiern es draußen. Wenn das Wetter es erlaubt. Der Gottesdienst ist nicht in der Kirche, sondern im Stadtpark, auf dem Marktplatz, auf dem Sportplatz. Oft gibt es auch eine Prozession.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was sonst im Kirchenraum geschieht ist heute öffentlich. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und die, die es tun, setzen sich aus. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Männer in Messgewändern, Weihrauch, Monstranz, Kirchenlieder, all das passt eigentlich nicht an die Orte, an denen es heute ist. Passant*innen fühlen sich gestört, irritiert, machen sich lustig. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So, wie das Fronleichnamsfest traditionell gefeiert wird, passt es nicht mehr. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dabei geht verloren, worum es an Fronleichnam auch geht: Fronleichnam ist ein Fest gegen die Versuchung des Rückzugs, gegen die Beschränkung auf Eigenlogiken, für das Verlassen der Komfortzone, der eigenen Bubble. Für die Begegnung mit anderen und anderem. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fronleichnam erinnert daran: Nur wenn ich mich aussetze, wenn ich mich riskiere, wenn ich ins Fremde gehe, kann mir Neues begegnen. Und nur wenn mir Neues begegnet, kann ich mich verändern und weiterentwickeln. Das gilt für die Kirche, für Einzelne, für Gruppen und Institutionen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Damit es zur Weiterentwicklung kommen kann, braucht es die Bereitschaft dafür und einen gegenseitigen Austausch. Da ist bei den meisten Fronleichnamsfeiern heute noch Luft nach oben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dennoch: Das Fronleichnamsfest hat eine wichtige Botschaft: Es braucht die Begegnung mit dem Fremden, um den Horizont zu erweitern, um sich weiterzuentwickeln. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          zum SR Zwischenruf geht es
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=39783&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 19 Jun 2025 11:30:18 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eintauchen in andere Dimensionen</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/eintauchen-in-andere-dimensionen</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/14+There+is+only+one+problem+in+the+world+-+how+to+give+humanity+some+spiritual+food+again-+to+cause+the+unrest+of+the+spirit+%D0%BA%D0%BE%D0%BF%D0%B8%D1%8F-01.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Auf den ersten Blick wirken die Gemälde wie moderne Interpretationen biblischer Szenen: Werke zur Schöpfungsgeschichte, die Muttergottes oder die Offenbarung. Doch bei näherem Hinsehen wird klar: Die Ausstellung „Biblische Geschichten jenseits von Zeit und Raum“ der ukrainischen Künstlerin Olena Chelnokova, die noch bis zum 28. Juni im welt:raum in Saarbrücken zu sehen ist, ist weit mehr als eine Schau religiös inspirierter Kunst: Es ist ein philosophischer Grenzgang, der Konventionen auflöst und neue Räume öffnet – zwischen Erinnerung und Vision, zwischen einer Welt und vielen möglichen. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Die Welt hat sich verändert und wir verändern uns mit ihr. Der Krieg gegen mein Land zwang mich, die Realität anders zu betrachten und etablierte Vorstellungen über Zeit, Wahl und die menschliche Natur in Frage zu stellen. Es ist, als lebten wir an der Schnittstelle verschiedener Welten, wo Vergangenheit und Gegenwart sich überschneiden und die Zukunft ungewiss bleibt“, sagt die 69-Jährige, die im März 2022 aus Kiew ins Saarland floh. Der Kriegsausbruch habe sie persönlich, aber auch ihre Kunst verändert. „Es ist, als wäre ich in tausend Teile zerbrochen, die ich nun wieder zusammensetze“, sagt sie. Malte sie vor dem Krieg farbenfrohe Märchenmotive, seien ihre Gemälde nun politischer, in dunkleren Farbetönen gehalten. Sie malt in einer Mischtechnik aus Acryl, Aquarell und Relief-Farbe. So handelt die Ausstellung auch von einem Verlust der Orientierung und von dem Versuch, sich neu zurechtzufinden in einer Welt, in der alte Sicherheiten zerbrochen sind. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Chelnokovas Kunst basiert auf dem Konzept des Multiversums, das auf die Existenz vieler paralleler Welten oder Universen hindeutet, die alle gleichzeitig existieren könnten. Figuren oder Tiere in den 24 Gemälden werden aus verschiedenen Perspektiven gezeichnet und weisen so auf die Parallelwelten hin. In diesen Welten gibt es keine lineare Chronologie. „Ich habe diese Werke geschaffen, als würde ich in eine andere Dimension eintauchen – wo die Geschichte nicht linear verläuft, sondern pulsiert, sich schichtet und in Symbolen auflöst“, sagt sie. Das Bild „Exodus“ zeigt Figuren im Übergang – von der alten in die neue Welt. Ihre Heiligenscheine verweisen auf Moses, aber auch auf moderne Geflüchtete, die eine Welt verlassen und eine andere betreten. Es spiegelt also auch ihre persönliche Fluchtgeschichte. „Was vor tausenden Jahren passiert ist, passiert aktuell weltweit wieder. Es scheint so, als ändere sich die Menschheit nicht“, sagt Chelnokova. Ihre Bilder sollen auch Aufforderung an den Betrachter sein, sich immer wieder neu mit den Fragen auseinanderzusetzen: Wer bin ich? Woher komme ich? Was ist das Böse? Was ist das Licht? Wo stehe ich zwischen beiden?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ihre Bilder spielen mit Licht und Schatten, zeigen neben Menschen auch häufig Tiere. Insbesondere der Stier zieht sich durch viele ihrer Gemälde. „Stiere symbolisieren Opferbereitschaft“, erklärt sie. Sie stehen für Isaak, Jesus, aber auch für einen Soldaten, der für ein Ideal stirbt. Für Chelnokova symbolisieren sie die ukrainischen Soldaten, die ihre Heimat verteidigen. Ihre Gemälde sollen keinen Pessimismus verbreiten, betont sie. Sie selbst glaube fest an ein gutes Ende: „Das Gute wird gewinnen. Die Ukraine wird in Zukunft das beste Land der Welt sein.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          (Ute Kirch, Bischöfliche Pressestelle)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 12:11:54 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Ausstellungsplakate+%2821%29.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>vergiss!?</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/vergiss</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/vergiss.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich sitze im Auto. Ich höre Musik und bin in Gedanken noch bei dem schönen Geburtstag, von dem ich komme.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da fällt mir ein Schriftzug an einem Schuppen neben der Autobahn ins Auge. „vergiss“ ist da mit weißer Farbe gesprayt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „vergiss“. Wer hat das wohl dahin geschrieben? Und für wen? Und warum? Wer soll was vergessen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vom Vergessen erzählt auch eine Geschichte der Bibel: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist der Morgen nach dem Tod Jesu. Zwei seiner Jünger sind auf dem Weg nach Hause. Eine Welt ist mit seinem Tod für sie zusammengebrochen. All ihre Hoffnungen und Zukunftspläne sind zerstört. Sie wollen nur noch weg von Jerusalem und vergessen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unterwegs schließt sich ihnen ein Fremder an. Er interessiert sich für sie. So erzählen sie ihm alles, was sie mit Jesus erlebt haben und wie er gekreuzigt worden ist. Das Erinnern tut ihnen gut. Zuhause angekommen laden sie den Mann zum Abendessen ein. Wie er das Brot bricht, erinnert sie an das letzte Abendmahl mit Jesus. Sie erkennen ihn in diesem Mann. Und obwohl es schon Abend ist und der Weg zurück nach Jerusalem weit brechen sie sofort auf. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie haben erkannt, dass sie gar nicht vergessen müssen. Dass alles wertvoll ist. Dass alles zu ihrem Leben, ihrer Geschichte gehört. Und dass sie diese mit anderen erinnern und teilen und wachhalten wollen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist für mich eine Botschaft des heutigen Ostermontags: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alles, was wir erlebt haben, gehört zu uns. Das Schöne und das Schreckliche. Manchmal braucht es eine Zeit des Vergessens, aber alles, was wir erlebt haben, macht uns aus, formt uns und kann eine Bereicherung sein. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          SR Zwischenruf am 21.4.2025
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 20 Apr 2025 05:20:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltraum-saarbruecken.de/vergiss</guid>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Grenzen</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/grenzen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Der andere Karfreitagsgottesdienst 2025
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PSX_20250418_192202.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Zum Karfreitagsgottesdinst waren
         &#xD;
  &lt;a href="http://khg-saarbruecken.de" target="_blank"&gt;&#xD;
    
          KHG
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         und welt:raum im Wald am Saarbrücker Sonnenberg unterwegs. Dem Tag und Ort entsprechend machte sich die Gruppe Gedanken zum Thema Grenzen. Da dieses ein zeitloses Thema ist, stellen wir die Impulse hier zur Verfügung.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die wohl extremste Grenzerfahrung im Leben eines Menschen ist der Anlass des heutigen Gedenktages: Jesus stirbt.:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Leidensgeschichte
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           (Joh 18,1-19,42)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           "Bis hierher und nicht weiter"
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn wir über Grenzen sprechen, verbinden wir in erster Linie damit Einschränkungen. Von außen gesetzte Stoppzeichen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt Grenzen, die unüberwindbar erscheinen. Hier in der Nähe der grünen Grenze merke ich nichts von der unüberwindbaren Mauer. Zu anderen Zeiten oder an anderen Orten reißen vielleicht sogar willkürlich gesetzte Grenzen Familien und Freundschaften auseinander. Von heute auf morgen ist nichts mehr wie es war. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich diese Grenze überschreiten will, braucht es Mut. Ich muss vielleicht erst viele Grenzen in mir selbst überwinden, bevor ich aufbrechen kann. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Andererseits können sich Grenzen von heute auf morgen verändern. Hier im deutsch-französischen Grenzgebiet haben wir selbst erlebt, dass Grenzen nicht für die Ewigkeit gemacht sind. Auch meine eigenen Grenzen verschieben sich. Ein Erlebnis oder eine Begegnung mit einem Menschen können bekannte Strukturen ins Wanken bringen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich nun auf mein eigenes Leben zurückschaue:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          &amp;gt;Welche Grenzen haben sich in meinem Leben verändert?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          &amp;gt;Und von welchen Grenzen in meinem Leben würde ich mir wünschen, dass sie sich verändern?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wege
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir gehen einen Weg, er ist breit und wir überblicken ihn auf eine weite Strecke. Auf einem solchen Weg fühlen wir uns im Wohlvertrauten, Bekannten, Sicheren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und dann reizt es uns, einen anderen Weg einzuschlagen, aus dem Wohlvertrauten abzuzweigen und einen neuen Weg zu suchen, ein neues Ziel in den Blick zu nehmen; der Weg führt uns durch unwegsameres Gelände.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir haben uns durch das Unterholz geschlagen, haben sogar einen Baum übersteigen bzw. umgehen müssen – das alles in der Hoffnung auf einen anderen als den gewohnten Weg, neugierig auf etwas, was wir uns am Ende des neuen Weges zu finden hoffen 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und landen in einer Mulde, aus der der Weg nicht mehr weiterführt – das Gelände setzt uns eine Grenze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          An solch einer Stelle können wir uns fragen: was ist – im übertragenen Sinn - mit meinen Lebenswegen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          An welche Grenze stoße ich gerade?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Welcher hoffnungsvolle Weg, den ich mit Freude und Erwartungen eingeschlagen habe, führt nicht weiter?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie können wir mit solch einer ‚Grenz‘situation umgehen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nun, wir können versuchen, aus der Mulde herauszukommen in der Hoffnung, dass wir aus eigener Kraft die Hindernisse überwinden und der Weg doch weiterführt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir können uns die Hilfe von Anderen holen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und schließlich: Wenn wir keine Aussicht auf ein Weiterkommen haben, dürfen wir aber auch zurückgehen auf den ‚sicheren‘ Weg und uns von dort nach anderen Erfahrungen und Wegen umsehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Politische und persönliche Grenzen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hier befinden wir uns genau an der Grenze zwischen Frankreich und Deutschland. Diese Grenze, die überhaupt nicht zu sehen ist, wurde, genau wie alle anderen Nationalgrenzen, willkürlich gesetzt. Diese Willkür hat für sich bereits etwas Gewalttätiges. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Irgendwann haben Menschen beschlossen, dass eine Grenze durch diesen Wald verläuft. Und somit Menschen in zwei Sorten, zwei Arten aufteilt. Da „Franzosen“ hier „Deutsche“. Historisch betrachtet war diese Grenze nie eine feste Größe, wer zu Deutschland gehört und wer zu Frankreich hat sich über die Jahrhunderte immer und immer wieder geändert.  Die Grenzziehung – und konkret sogar gerade diese Grenzziehung zwischen Deutschland und Frankreich - haben Europa viel Krieg und Leid beschert. Erst der Gedanke und schließlich auch die Umsetzung eines grenzfreien Raumes haben uns Frieden gebracht. Und doch gibt es wieder ein “wir” und “die anderen” und Gewalt und Tod an europäischen Grenzen: nun an der langen europäischen Außengrenze und es gibt wieder Forderungen nach und Durchsetzung von mehr Grenzkontrollen innerhalb Europas. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer hier Grenzen zieht, steht auf der Seite der Macht bzw. der Mächtigen.  Wer versucht, Grenzen zu überqueren, sie zu hinterfragen, sie gar zu bekämpfen, steht auf der der Ohnmacht. Das müssen wir gerade weltweit und auch bei uns direkt erleben: Wenn es Familien verwehrt wird, zusammenleben zu können, wenn legale Wege Grenzen zu überschreiten, abgeschafft werden, wenn Menschen aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen werden und in ein vermeintliches Heimatland zurückkehren müssen, das keine Heimat mehr ist oder diese Rückkehr Gefahr bedeutet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Frage von Macht und Ohnmacht betrifft auch meine eigenen ganz persönlichen Grenzen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zum einen kann es eine ermächtigende und bestärkende Erfahrung sein, eigene Grenzen zu ziehen, sie klarzumachen und deren Einhaltung durch andere einzufordern. Wenn ich meine eigenen Grenzen setze, um mich zu schützen, dann hat das etwas sehr Machtvolles. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zum anderen ist die Erfahrung, dass die von mir gesetzten Grenzen oder meine natürlich existierenden Grenzen ignoriert, überschritten oder durchbrochen werden, meist schmerzhaft, anstrengend und lähmend. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Überschreiten meiner Grenzen kann passieren, weil das Leben es erfordert, weil ich Verantwortung trage, weil ich mich verantwortlich fühle, weil es von mir erwartet wird o.ä.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oder meine Grenzen werden durch andere überschritten - dies hat immer etwas Gewaltvolles. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die ursprüngliche Machterfahrung der Grenzziehung wird zur Ohnmachtserfahrung, der Grenzüberschreitung. Diese Erfahrung kann mich verändern - für den Moment, aber auch für immer. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                       
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Leben ohne Grenzen gibt es nicht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Botschaft des Karfreitags ist: jede Grenze kann überwunden werden, sogar die des Todes. Grenzerfahrungen sind von unterschiedlicher Intensität und Dauer, aber nicht ewig. Wenn ich mich den Grenzen stelle, so verändert das in der Regel etwas, in mir und/oder meinem Umfeld.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir glauben, dass G*tt mit seiner Menschwerdung die Grenze zwischen dem G*ttlichen und dem Menschlichen überschritten hat.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          G*tt ist Mensch. Und stirbt in Jesus den gleichen Tod wie alle Menschen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          (Katrin Altmaier, Martina Fries, Stefanie Louis, Tina Wagner)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 19 Apr 2025 07:16:21 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>größer denken</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/groesser-denken</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Impulse zur Fastenzeit 2025
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/32.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Fastenzeit und Umkehr gehören zusammen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Markusevangelium heißt es „Kehrt um und glaubt an das Evangelium”. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Kehrt um” ist dabei die Übersetzung des Griechischen „metanoiete”, was eine Zusammensetzung aus meta und noos ist. Meta meint ursprünglich einen Orts- und/oder Zustandswechsel. Noos meint Geist, Gedanke. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Metanoia / Umkehr meint also eigentlich einen Ortswechsel, sich in Bewegung setzen und von einem Ort zu einem anderen gelangen, was auch bedeutet, eine Grenze zu überschreiten, sich zu verändern - zunächst räumlich, dann aber auch wesentlich. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als Haltung: größer denken. Etwa so wie es das bekannte Zitat ausdrückt:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Alle sagten das geht nicht. Dann kam eine, die das nicht wusste und hat es einfach gemacht.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Metanoia / größer denken als Haltung bedeutet, sich nicht mit dem zufrieden zu geben, was vermeintlich nicht gehen kann. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Haltung ist anstrengend, denn sie führt dazu, dass ich stets hinterfrage, Neues ausprobiere, mich also bewege und nicht in einer bequemen Opferhaltung verharre. Wenn ich von einem Ort zu einem anderen will, gibt es zwischen beiden eine Grenze. Diese muss ich erkennen, anerkennen, erst dann kann ich sie überschreiten. Das heißt, die Metanoia ist keine Leugnung der Realität, sondern im Gegenteil eine kompromisslose Anerkennung derselben. Deshalb, weil ich sie aber so nicht stehen lassen will, weil ich sie verändern will, versuche ich einen Perspektiv- und/oder Ortswechsel. Dieser überwindet dann die Grenze und die Gegenüberstellungen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zudem gibt es keine Erfolgsgarantie. Nicht immer, vielleicht sogar eher selten, zahlt sich das Wagnis aus. Jesus endet am Kreuz, erst einmal. Aber nur, wenn ich mich bewege, größer denke, kann ich Neues entdecken. Und das ist immer wertvoll. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 15:31:01 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>grenzen überwinden</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/grenzen-ueberwinden</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Impulse zur Fastenzeit 2025
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/27.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In dieser Fastenzeit bieten wir Haltungen an, die wir als hilfreich erachten in den Entwicklungen der Welt. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine dieser Entwicklungen sind neue Grenzziehungen – zwischen denen und uns, Deutschen und Ausländer*innen, vermeintlich woken und vermeintlich normalen Menschen, … . Dabei werden diese Grenzen nicht einfach nur gezogen, sondern sie werden verbunden mit Abwertung, Ablehnung, oft auch Demütigung und Übergriffen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie alles, so sind auch Grenzen ambivalent. Sie trennen, was zur Spaltung führt, aber auch dem Schutz dienen kann. Was alle Grenzen jedoch gemeinsam haben, ist, dass sie es eng(er) machen, dass sie die Freiheit von allen, die von ihr betroffen sind, beschneiden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn wir als für die Gegenwart hilfreiche Haltung Grenzen überwinden anbieten, so geht es um diesen Aspekt: Grenzen zu überwinden bedeutet ein Mehr an Freiheit, Leben, Gemeinschaft für alle und damit auch ein Weniger an Ohnmacht, Unterdrückung und Unfreiheit. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Begriff des Überwindens steckt die Art und Weise des Wie drin: Es geht nicht um ein gewaltsames Übertreten oder brutales Niederreißen, sondern es muss vorsichtig und mit Wertschätzung erfolgen. Es geht um Klarheit in dem, was nicht akzeptiert wird und die gleichzeitige Suche nach dem Gemeinsamen. Und wenn es dieses nicht gibt, so darf es auch ein Nebeneinander geben, das dann aber auf Übergriffe verzichtet. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn wir gesetzte Grenzen nicht einfach akzeptieren oder sogar verteidigen, sondern nach dem Verbindenden suchen, dann schafft das Gemeinschaft und kann Ohnmacht überwunden werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dr.in Martina Fries
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 17:05:51 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>wahrheit suchen</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/wahrheit-suchen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Impulse zur Fastenzeit 2025
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/22.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In dieser Fastenzeit bieten wir in jeder Woche Haltungen an, die uns generell und/oder in der momentanen gesellschaftlichen Situation, die bei vielen ein Gefühl der Ohnmacht auslöst, als hilfreich für ein friedvolle(re)s Leben erscheinen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute schlagen wir das Wahrheit Suchen vor. In ihm geht es um etwas Gemeinsames, Verbindendes, Starkmachendes. Die Suche nach Wahrheit übersteigt meine Ohnmacht und kann sie so verändern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          “Anekdoten sind keine Fakten” - so bringt Emily Oster die Tatsache auf den Punkt, dass Einzelerfahrungen zwar einen wahren Kern haben, aber aus diesen keine Allgemeingültigkeit, keine Wahrheit, ableitbar ist. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer die Wahrheit sucht, kann in dieser Suche nicht nur bei sich selbst verweilen. Die Suche nach Wahrheit erfordert Austausch und Diskussion mit anderen, auch mit denen, von denen ich weiß, dass sie anderer Meinung sind wie ich. Sonst bleibt sie eine Individualmeinung. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wahrheitssuche ist ein Prozess, ein leises Herantasten, ein Verwerfen von Wegen und Ansätzen, die sich als falsch erwiesen haben und sie ist ein ständiger Neubeginn. Wahrheitssuche ist nicht laut und aggressiv. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wahrheitssuche ist geprägt von Unsicherheiten und deshalb ist sie fragil und häufig nicht einfach zu ertragen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Lüge ist immer eine einfache Lösung. Wer lügt, schafft Abgrenzung und Distanz. Die Suche nach Wahrheit schafft hingegen Gemeinsames und Nähe.     
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer die Wahrheit sucht , kann Falschmeldungen korrigieren und Verleumdungen und Populismus entgegentreten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Somit hilft die Wahrheitssuche, die Würde von Menschen zu schützen und unsere freiheitliche Gesellschaft zu bewahren und weiterzuentwickeln. Sie verbindet mich mit anderen Menschen und das kann mir Hoffnung in hoffnungslos erscheinenden Zeiten geben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          (Katrin Altmaier &amp;amp; Martina Fries)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 03 Apr 2025 10:28:08 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>demütig sein</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/demuetig-sein</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Impulse zur Fastenzeit
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/17.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Zum Beginn der christlichen Fastenzeit hören wir den Satz: „Staub bist du und zu Staub kehrst du zurück.“
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mein erster Gedanke hierzu war: Das macht doch sehr demütig.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist eine erinnernde Mahnung daran, dass wir alle sterben müssen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich höre darin auch ein: „Nimm dich nicht so wichtig.“ Und das ist schon fast entlastend.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Demütig sein heißt dabei nicht, sich selbst kleiner zu machen, als man ist – auch wenn die christliche Tradition das oft so praktiziert hat. Hier gab es immer wieder eine Gratwanderung zwischen besonnener Selbstbetrachtung und maßloser Selbsterniedrigung, die letztendlich doch wieder in einer Überheblichkeit gegenüber all denjenigen mündete, die diese Selbsterniedrigung nicht praktizierten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nein, besser gefällt mir der Gedanke von Carolin Emcke, die von einem „entschützten Leben“ spricht:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Leben, in dem wir uns weniger voneinander abschotten. In dem wir uns entpanzern, offener werden und entschützter miteinander umgehen. In dem wir feinfühliger gegenüber dem sind, was uns tatsächlich begegnet, und entsprechend darauf reagieren. Ein Leben, in dem wir nicht unwichtig sind – aber alle anderen ebenso wichtig.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das verändert etwas.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Denn dann sehen wir nicht nur uns selbst, sondern erkennen, dass wir Teil eines großen Ganzen sind – indem wir alle gemeinsam unterwegs sind.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          (Katrin Altmaier,
          &#xD;
    &lt;a href="http://khg-saarbruecken.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           KHG Saarbrücken
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          )
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 29 Mar 2025 15:23:04 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>versöhnlich sein</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/versoehnlich-sein</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Impulse zur Fastenzeit 2025
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/13-66279da0.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Versöhnlich zu sein fällt mir oft wahnsinnig schwer. Dabei weiß ich, dass es mir guttun würde. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Gefühl des Gegeneinanders, der Wut, schadet mir auf Dauer. Ein versöhnlicher Blick auf die Menschen um mich herum, auf mich selbst und auf unsere Umwelt enthärtet mein Herz und weitet meinen Blick. Es lässt mich empathischer sein und führt wiederum dazu, dass ich mich mehr verbunden mit anderen fühle.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als Christ*innen glauben wir daran, dass G*tt sich schon längst mit uns versöhnt hat in dem er in Christus die Entfremdung zwischen Mensch und G*tt überwunden hat. Christus hat dies praktisch im Akt der vollkommenen Zurücknahme des eigenen Wesens gemacht. Er legte die g*ttliche Gestalt ab. Und das aus Liebe zu uns. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Versöhnlich kann ich also nur sein, wenn ich mich selbst zurücknehme, wenn ich bereit bin, ehrlich darauf zu schauen, was mich so unversöhnlich stimmt und wenn ich offen dafür bin, den anderen Menschen als gleich wichtig und gleichwertig zu betrachten, zuzuhören und verstehen zu wollen. Wenn ich mir den anderen Menschen sozusagen „entfremde“. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist herausfordernd und es hat Grenzen. Mit manchen Handlungen und Haltungen kann ich mich auch nicht versöhnen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 20 Mar 2025 11:25:14 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>verbunden sein</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Impulse zur Fastenzeit 2025
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/9-2b2951e8.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Fastenzeit startet mit dem Aschenkreuz. Die Asche, mit der dieses auf die Stirn gezeichnet wird, ist hergestellt aus Palmzweigen des letzten Jahres. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Asche ist das, was übrigbleibt wenn Organisches verbrennt. Sie verbindet also alles Lebende miteinander. Am Ende sind alle und alles gleich. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Aschenkreuz ist also auch ein Zeichen dafür, dass jede*r einzelne von uns mit allem und allen verbunden ist in der Herkunft und dem Ziel des Seins.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der amerikanische Psychologe Carl Rogers hat gesagt: „Das Persönlichste ist das Allgemeinste“. Dies wendet den Gedanken, dass alle Menschen rein physikalisch miteinander verbunden sind, auf das emotionale Sein des Menschen an. Jede*r kennt Verzweiflung, Schmerzen, Liebeskummer, Freude, Euphorie und viele weitere Gefühle. Auch wenn die auslösenden Ereignisse, die Beteiligten und die Situationen ganz andere sind – die Emotion verbindet uns miteinander. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und im Glauben setzen wir sogar noch eins drauf: Christ*innen glauben, dass alle Menschen g*ttlich sind und darin einander völlig ebenbürtig. Und dass G*tt selbst in Jesus Christus Mensch geworden ist und deshalb in allem (außer der Sünde) uns gleich, physikalisch wie emotional.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich bin mit allem und allen verbunden – eine Haltung, die Ohnmacht, Vereinzelung, Spaltung und Hass überwinden kann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 20 Mar 2025 09:40:39 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>gegen die ohnmacht</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/gegen-die-ohnmacht</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Impulse zur Fastenzeit 2025
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Ohnm%C3%A4chtig+sein.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Gestern war Aschermittwoch und damit der Start in die christliche Fastenzeit.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch wenn wir gerade so schöne sonnige Tage genießen dürfen, im Fokus des Aschermittwochs und der Austeilung des Aschenkreuzes an diesem Tag steht in kirchlicher Tradition weniger das Licht    , sondern Buße und Fasten und die Erinnerung an Staub und Tod. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In diesen Wochen kommt dazu noch das lähmende Gefühl, das sich seit der zurückliegenden Bundestagswahl zunehmend ausbreitet. Auch wenn die Ergebnisse zu erwarten waren, sind sie nun Gewissheit und in dieser Gewissheit erst recht angsteinflößend.  Gerade die letzte Woche mit den verstörenden Bildern aus den USA und dem Anschlag in Mannheim haben bei mir nochmal das Gefühl der Ohnmacht verstärkt und zu ihr haben sich Wut und Verzweiflung gesellt und das Bedürfnis, den Kopf in den Sand zu stecken. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber dann kommt die Frage in mir auf:  Wohin führt diese Haltung auf Dauer? Mich, meine Umwelt und unsere gesamte Welt? Es wird nicht gut sein, wenn dieses Ohnmachtsgefühl zum ständigen Begleiter wird.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Wochen der Fastenzeit, also der österlichen Bußzeit, in der es traditionell 40 Tage lang bis Ostern um Umkehr geht, sind ein guter Anlass, andere, vielleicht auch neue Wege zu suchen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für die Fastenzeit wollen wir dir im Laufe der nächsten Wochen immer wieder Haltungen anbieten. Haltungen, die vom Aschermittwoch ausgehend helfen können, aus dem Gefühl der Ohnmacht (und vielleicht der daraus resultierenden Wut, Traurigkeit, Angst etc.) herauszutreten. Diese Haltungen teilen wir immer am Donnerstagabend bis einschließlich Gründonnerstag. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 06 Mar 2025 19:48:15 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Eine Wahlempfehlung</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/my-post</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Theologischer Einwurf
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/2024-waehlen25-SoMe_940x788.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Sicherheit, Stabilität, Recht und Ordnung, Mehr und Wieder – um diese Zustände kreisen die Versprechen der Parteien zur Bundestagswahl. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie greifen die Sehnsucht der Menschen auf. Niemand will in Unsicherheit, Chaos und im Untergang leben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch stimmt diese Analyse, die die Wahlkampfslogans der Parteien ja nur behaupten? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Warum müssen wir wieder stolz sein? Warum sind wir es nicht einfach? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Warum muss alles geändert werden? Ist wirklich alles so schlecht? Und so chaotisch? Und so ungerecht? Und so gefährlich? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ja, wir leben in unsicheren und gefährlichen Zeiten. Die Gegenwart ist so. Deshalb gibt es Freiheit auf der einen Seite, die zu Unsicherheit auf der anderen führt. Und sie ist gefährlich, weil die Klimakrise und der entfesselte Kapitalismus mit ihren Folgen uns bedrohen. Zu diesen Folgen gehört übrigens die Migration. Migrant*innen sind nicht die Ursache aller Probleme, sondern die Folge. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist verlockend, in der Unübersichtlichkeit der Gegenwart sich den einfachen Lösungen anzuschließen, den einseitig populistischen Stimmungsmacher*innen. Dass diese aber keine Lösungen für globale und extrem komplexe Probleme anbieten und diese sogar noch verschärfen, das zeigt die Geschichte der Vergangenheit wie Gegenwart. So verlockend es auch ist, mit Entweder-oder, wir gegen die, wird es nicht sicherer in unserer Welt. Nur, wenn wir diese propagierten Gegensätze überwinden und uns den Herausforderungen gemeinsam stellen, im Dialog, in Netzwerken, im wir, im sowohl – als auch, dann haben wir eine Chance, die Gegenwart möglichst gut zu gestalten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was auch hilft: der genaue Blick auf diese Gegenwart: es ist nicht alles schlecht. Es gibt mehr als schwarz und weiß. Und: Vertrauen darauf, dass es gut ausgehen kann, selbst wenn alle Logik etwas anderes annehmen lässt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mir hilft der Glaube beim Vertrauen und die Botschaft, dass Menschenwürde, Nächstenliebe und Zusammenhalt tragen können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So habe ich es nicht nötig, am 23.2. eine populistische oder gar extremistische Partei zu wählen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dr. Martina Fries
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 17 Feb 2025 07:36:49 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>angekommen</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/angekommen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PSX_20241223_112613.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Zum Start des Advent haben Besucher*innen des Weihnachtsgartens im Deutsch-Französischen-Garten Saarbrücken notiert, was für sie zuhause bedeutet, wo sie Kraft tanken, wo sie sich geborgen fühlen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dem Wunsch nach einem sicheren, geborgenen Zuhause, einem Ort, an dem wir sein können, wie wir sind, der uns verschnaufen und durchatmen lässt, steht die Erfahrung des Unbehausten, des Fragilen, der Bedrohung gegenüber. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          117 Millionen Menschen befinden sich weltweit derzeit auf der Flucht, haben ihr Zuhause verloren, leben in Unsicherheit, teils lebensbedrohlichen Situationen, haben keinen Ort zum Verschnaufen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          27 Kriege toben gerade in der Welt und bedrohen das Leben von Menschen auch dann, wenn sie noch in ihrem Zuhause leben. Menschliches Leben ist immer unsicher und bedroht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gerade mussten wir das wieder schmerzhaft durch den Anschlag in Magdeburg auch in unserem Land spüren. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Genau in dieses menschliche Leben kommt G*tt, um zu bleiben, das ist der christliche Glaube, der uns Weihnachten feiern lässt. Er kommt und liefert sich als hilfloses Baby ganz aus. Er teilt unsere Ohnmacht, unsere Unsicherheit, unsere Ängste und unsere Sehnsucht nach Frieden und einem sicheren Zuhause. Er ist da und damit sind wir nicht allein, so wie es dieser Text wunderschön beschreibt:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "In die Lichtblicke Deiner Hoffnung und in die Schatten Deiner Angst, in die Enttäuschung Deines Lebens und in das Geschenk Deines Zutrauens lege ich meine Zusage: ICH BIN DA!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In das Dunkel Deiner Vergangenheit und in das Ungewisse Deiner Zukunft, in den Segen Deines Wohlwollens und in das Elend Deiner Ohnmacht lege ich meine Zusage: ICH BIN DA!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In das Spiel Deiner Gefühle und in den Ernst Deiner Gedanken, in den Reichtum Deines Schweigens und in die Armut Deiner Sprache lege ich meine Zusage: ICH BIN DA! 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In die Fülle Deiner Aufgaben und in Deine leere Geschäftigkeit, in die Vielzahl Deiner Fähigkeiten und in die Grenzen Deiner Begabung lege ich meine Zusage: ICH BIN DA!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In das Glück Deiner Begegnungen und in die Wunden Deiner Sehnsucht, in das Wunder Deiner Zuneigung und in das Leid Deiner Ablehnung lege ich meine Zusage: ICH BIN DA! 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In die Enge Deines Alltags und in die Weite Deiner Träume und in die Kräfte Deines Herzens lege ich meine Zusage: ICH BIN DA!"
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          (GL 839)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wir wünschen Ihnen den Trost dieser Zusage in allem, was im neuen Jahr kommt und schöne Feiertage!
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 23 Dec 2024 11:45:08 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltraum-saarbruecken.de/angekommen</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Du hast die Wahl</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/du-hast-die-wahl</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/30033.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Kennen sie Anne Frank? Oder ihr Tagebuch? 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Anne Frank wurde 1929 in Frankfurt am Main geboren. Sie war Jüdin. Deshalb wanderte ihre Familie 1934 in die Niederlande aus. Als die Verfolgung der Men-schen jüdischen Glaubens auch dort zunahm, versteckte sich ihre Familie 1942 in einem Hinterhaus in Amsterdam. Dort begann Anne Tagebuch zu schreiben. Ihr letzter Eintrag ist vom 1. August 1944. Sie schreibt:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „… und (ich) suche dauernd nach einem Mittel, um so zu werden, wie ich gern sein würde und wie ich sein könnte, wenn … wenn keine anderen Menschen auf der Welt leben würden.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Anne Frank wurde die Möglichkeit, sich so weiter zu entwickeln genommen. Am 4. August 1944, heute vor 80 Jahren, wurde die Familie entdeckt und ver-haftet. Anne Frank starb im Frühjahr 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bis heute ist nicht sicher geklärt, ob das Versteck, in dem die Familie gelebt hatte, verraten oder zufällig gefunden worden ist. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist auch egal. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Schicksal von Anne Frank zeigt exemplarisch, wozu Hass führt. Und wozu Menschen fähig sind – positiv wie negativ. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gab die, die die Menschen, die von der nationalsozialistischen Ideologie als nicht lebenswert bezeichnet wurden, ignoriert, verfolgt, ausgeliefert, gequält oder getötet haben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und es gab die, die dem Widerstand geleistet haben. Die widersprochen haben, die Menschen versteckt haben, die zur Flucht verholfen haben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Tag heute weist mich darauf hin, dass ich die Wahl habe. Ich kann mich für oder gegen das Leben entscheiden. Und ich muss es auch. Auch heute noch. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=36380&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          als SR Zwischenruf nachhören.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 04 Aug 2024 11:06:45 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wider die einfachen Antworten</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/wider-die-einfachen-antworten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/125454.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Krieg oder Frieden, Aufstieg oder Abstieg, Sicherheit oder Freiheit. Einfache Antworten sind wieder voll im Trend. Das zeigen auch die Wahlergebnisse der letzten Zeit. Es bekommen die immer mehr Stimmen, die die einfachen Antwor-ten behaupten. Die die Komplexität der Gegenwart reduzieren. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist verlockend. Und es wäre schön einfach, wenn die Realität so funktionie-ren würde. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zum Glück funktioniert sie aber nicht so. Denn wo es nur zwei Alternativen gibt, gibt es immer nur das eine oder das andere. Und eines davon ist richtig und das andere falsch. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dass die Realität so einfach nicht ist, sieht man in der Natur. Oder bei den Far-ben. Da gibt es nicht nur zwei, sondern drei Grundfarben und in deren Kombi-nation eine unendliche Vielfalt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer diese Realität leugnet, kann also gar keine Antworten auf ihre Herausforde-rungen geben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und noch etwas. Das Leben besteht ja nicht nur aus Antworten. Wie oft habe ich keine. Oder keine befriedigenden. Und muss die Fragen aushalten. Mir hilft beim Aushalten immer wieder ein Text von Rainer Maria Rilke. Er schreibt:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Man muss Geduld haben mit dem Ungelösten im Herzen, und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben, wie verschlossene Stuben, und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Es handelt sich darum, alles zu leben. Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich, ohne es zu merken, eines fremden Tages in die Antworten hinein.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Fragen lieb zu haben bedeutet, die Realität ernst zu nehmen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer schnelle Antworten will, der geht an der Realität vorbei. Der findet nicht nur keine Antworten auf ihre Herausforderungen, sondern übersieht auch ihre schöne Buntheit. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=36257&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          als SR Zwischenruf nachhören.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 03 Aug 2024 12:55:04 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Jetzt genießen</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/das-jetzt-geniessen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/2942.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Schulferien dauern zwar noch ein bisschen, aber weniger lang, als sie schon gedauert haben. Die Tage werden wieder kürzer. Und der Sommer wird auch bald zu Ende sein. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vielleicht kennen sie dieses Gefühl, wenn etwas zu Ende geht, das sie aber noch länger genießen möchten. Wenn sich mitten im Urlaub der Alltag zurückmeldet. Oder wenn ich das faszinierende Buch fast ausgelesen habe. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch die Kinder, die Astrid Lindgren bei ihren Urlauben auf Saltkrokan be-schreibt, kennen dieses Gefühl. Davon erzählt der folgende Text:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Im Allgemeinen aber war alles schön und der ganze Sommer eine einzige lange Wonne. Pelle fing schon an, sich vor dem grässlichen Tag zu graulen, da sie wieder in die Stadt zurück mussten. Er besaß einen alten Kamm mit ebenso vie-len Zähnen, wie der Sommer Tage hatte. Jeden Morgen brach er einen Zahn ab, und er sah voller Besorgnis, wie die Zahnreihe Stück für Stück kürzer wurde. Melcher entdeckte den Kamm eines Morgens, als sie beim Frühstück saßen, und er nahm ihn und warf ihn weg. Es sei verkehrt, sich vor etwas zu graulen, was doch kommen musste. Man sollte das Jetzt genießen, einen sonnigen Morgen wie diesen, dann sei das Leben nur Glück, fand Melcher."  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mich erinnert dieser Text daran, dass es nichts hilft, sich vor dem zu fürchten, was zwangsläufig kommt: dem Alltag, dem Winter, dem Ende von irgendetwas. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Noch mehr: wenn ich nur darauf schaue, dann verpasse ich es, das, was gerade ist, zu genießen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist nicht nur beim Urlaub, einem tollen Buch oder einer besonderen Serie so. Das ist auch bei meinem Leben so. Wenn ich die ganze Zeit damit beschäftigt bin, mich vor dem Ende zu fürchten, dann verpasse ich das Jetzt. Und das ist doch oft ziemlich schön, nicht nur im Urlaub. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          SR Zwischenruf
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=36256&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          nachhören
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 02 Aug 2024 06:59:53 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>"ich glaube an ..."</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/ich-glaube-an</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         weil wir nicht nur von dem leben, was wir sehen, riechen, schmecken, fühlen, hören oder erklären können
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/115231.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         "Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht fühle. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich glaube an Gott, auch wenn er schweigt."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieser Text stammt aus Köln. Von einer Kellerwand. Geschrieben während der Nazizeit von jüdischen Menschen, die sich dort versteckt hatten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mich beeindruckte die trotzige Kraft dieses Textes schon immer. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mich fasziniert das Vertrauen, das er ausdrückt. Für den oder die Schreiber*in ist trotz der schlimmen Situation klar:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch wenn die Sonne nicht scheint im Keller, ich weiß, dass sie da ist. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch wenn ich gerade keine Liebe fühle, wenn ich von Menschen gehasst wer-de, verfolgt werde, weil ich so bin, wie ich bin, glaube ich, dass es Liebe gibt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch wenn von G*tt nichts zu sehen und zu hören ist, glaube ich, dass es sie gibt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist ein kraftvoller, widerständiger Text. Er geht über das, was beweisbar, was sichtbar, fühlbar, erklärbar ist, hinaus. Er hält eine andere Dimension offen. Eine Dimension, ohne die ich nicht leben kann. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ohne Vertrauen, ohne Hoffnung würde mir die Luft zum Atmen fehlen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit der Luft ist es wie mit der Sonne, der Liebe und G*tt. Das in ihr, was mich am Leben hält, der Sauerstoff, ist nicht sichtbar. Ohne ihn ersticke ich. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute vor 250 Jahren hat der Brite Joseph Priestley den Sauerstoff entdeckt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für mich ist dieser Tag eine Erinnerung daran, dass im Leben nicht nur das wichtig ist, was ich sehe, rieche, fühle, schmecke, höre sondern auch das, was für meine Sinne unsichtbar und meinen Verstand unerklärbar ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zum Nachhören als SR Zwischenruf
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=36255&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/115231.jpeg" length="85813" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 01 Aug 2024 06:31:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltraum-saarbruecken.de/ich-glaube-an</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/115231.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/115231.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>welttag der geflüchteten</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/welttag-der-gefluechteten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Weltfl%C3%83-chtlingstagInsta.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Zum Welttag der Geflüchteten 2024 gab es mehrere Impulse des welt:raum mit anderen -
         &#xD;
  &lt;a href="http://nes-web.de" target="_blank"&gt;&#xD;
    
          NES
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         ,
         &#xD;
  &lt;a href="http://adolfbender.de" target="_blank"&gt;&#xD;
    
          Adolf-Bender-Zentrum
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         ,
         &#xD;
  &lt;a href="http://asyl-saar.de" target="_blank"&gt;&#xD;
    
          Saarländischer Flüchtlingsrat
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         ,
         &#xD;
  &lt;a href="http://albertherbigart.de" target="_blank"&gt;&#xD;
    
          Albert Herbig
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         , DadRockZ - in der Stadt Saarbrücken und darüber hinaus. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Einige Eindrücke gibt es in der Bildergalerie.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=141721" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          geht es zu einem Fernsehbeitrag des SR.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 23 Jun 2024 12:25:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltraum-saarbruecken.de/welttag-der-gefluechteten</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Weltfl%C3%83-chtlingstagInsta.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Weltfl%C3%83-chtlingstagInsta.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Krieg und Repression</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/krieg-und-repression</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         zur Ausstellung von Olena Chelnokova und Vladislav Bronin
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/_86A6496_Done.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Kunst wirkt wie ein Luxus für Friedenszeiten. Doch für die ukrainische Malerin Olena Chelnokova und den russischen Künstler Vladislav Bronin ist sie ein Werkzeug der Selbstverteidigung im Krieg gegen Putins Russland geworden. „Ich möchte mit den Bildern zum einen den Schrecken des Krieges zeigen, aber auch in Deutschland wachrütteln für das, was aktuell in Russland passiert, unter welchen Repressionen Menschen leiden, die sich gegen Putins Regime aussprechen“, sagt der 59 Jahre alte Bronin, der einen Monat nach Kriegsausbruch aus St. Petersburg nach Saarbrücken floh. „Meine Aquarelle sind seit Kriegsausbruch politisch geworden“, sagt die 68-Jährige Chelnokova, die aus der Nähe von Kyiv stammt. Waren davor Märchenwelten und Vielfalt ihre Themen, erinnern ihre Pinselstriche nun unter anderem an das Massaker von Butcha.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch bis 9. Februar stellen Chelnokova und Bronin ihre Kunst in einer gemeinsamen Ausstellung „Krieg und Repression“ im welt:raum aus, einem Begegnungsraum der katholischen Kirche in Saarbrücken. Dort haben sich die beiden kennengelernt, als Bronin sich die Gemälde der ukrainischen Kollegin angeschaut hat – kurzerhand beschlossen sie, gemeinsam auszustellen. Beide haben – ohne Absprache – jeweils ein Kunstwerk dem ukrainischen Soldaten Oleksandr Matsievskyi gewidmet, der im Dezember 2023 gefangen genommen und gefoltert wurde. Er musste sein eigenes Grab schaufeln und wurde als er „Ehre der Ukraine“ rief, vor laufender Kamera erschossen. In Bronins Gipsplastik in Gelb- und Blautönen wirkt Matsievskyi wie ein Geist, die Farben scheinen durch ihn hindurchzuscheinen. „Eine Sekunde nach seinem Tod war er bereits im Himmel“, erklärt Bronin den Gedanken dahinter. In Chelnokovas Gemälde scheint sich der Soldat, der eigentlich Elektriker war, in kleine bunte Schnipsel aufzulösen – vor pechschwarzem Hintergrund. Russlands Krieg gegen die Ukraine hat Hunderttausende von Ukrainern getötet – Zivilsten und Soldaten, die früher auch Zivilisten waren und sich für die Verteidigung ihres Landes eingesetzt haben. Oppositionelle Russen wie  Alexej Nawaly oder die Künstlerin Alexandra Skotschilenko, die wegen Anti-Kriegs-Aktionen in Haft sitzen, sind ebenfalls Opfer des Putin-Regimes – und sind Themen ihrer Kunstwerke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit ihren Werken wollen die Künstler auch verhindern, dass der Krieg im Bewusstsein der Menschen in Deutschland und in der westlichen Welt in den Hintergrund gerät. „Die Welt soll die Gefahr verstehen, die von diesem Krieg ausgeht. Sollte Putin in der Ukraine gewinnen, wird er es nicht dabei belassen, sondern wird weitere Länder angreifen“, ist Chelnokova überzeugt. Sie und ihr Mann waren mit einem befreundeten ukrainisch-russischem Paar, das im Saarland lebt, und ihren Enkeln im Urlaub, als der Krieg ausbrach. „Meine Tochter bat mich, ihre Kinder in Sicherheit zu bringen, so sind wir mit dem Auto ins Saarland geflohen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vladislav Bronin, der in St. Petersburg als Künstler, Designer und Restaurator arbeitete, und sich kritisch über die russische Regierung geäußert hatte, fühlte sich nach Kriegsausbruch nicht mehr sicher. „Meine Frau ist pro Putin und drohte mich zu denunzieren“, sagt Bronin. Die Ehe der beiden zerbrach an dem Konflikt nach 36 Jahren. Vladislav Bronin wohnt nun bei seiner Tochter Lada, die Geigerin bei der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern ist. Noch ist sein Aufenthaltsstatus nicht geklärt, er hat Angst, nach Russland abgeschoben zu werden. „Ich möchte kein Geld von Deutschland, nur Sicherheit“, sagt er in fortgeschrittenem Deutsch. Angebote von Firmen, als Handwerker und Schreiner zu arbeiten, liegen ihm vor – doch arbeiten darf er nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Die Geschichte von Olena und Vladislav ist eine, die für den welt:raum typisch ist. Im welt:raum treffen sich Menschen, die sich ohne diesen Ort wohl nie begegnet wären. Hier entstehen Themen, die sonst so nie entstanden wären. Hier kommen Menschen mit der Kirche und ihrer Botschaft in Kontakt, die sonst nie mit ihr in Kontakt gekommen wären“, sagt Pastoralreferentin Martina Fries. Der welt:raum sei ein Ort, der Menschen miteinander verbinde und Themen Raum gibt, die sonst so nicht in der Stadt und der Kirche gegenwärtig wären. „Theologisch gesprochen ist er ein Ort, an dem Zeichen der Zeit gegenwärtig werden und die Kirche damit ihrem Auftrag, nach den Zeichen der Zeit zu forschen und sie im Licht des Evangeliums zu deuten, nachkommen kann“, so Fries.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Artikel von Ute Kirch, Bischöfliche Pressestelle - Fotos von Marc Przybyl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 11 Feb 2024 10:01:37 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>"Bind deinen Karren an einen Stern"</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         zum neuen Jahr
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PSX_20240117_131156.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am 10.1.2024 haben wir in der KHG Saarbrücken einen Gottesdienst mit Impulsen zum neuen Jahr - ausgehend von der Geschichte der Sterndeuter*innen - gefeiert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Jesus wurde in Betlehem in Judäa geboren. Zu dieser Zeit war Herodes König. Da kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem. Sie fragten: »Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, um ihn anzubeten.« Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm alle in Jerusalem. Er rief zu sich alle führenden Priester und Schriftgelehrten des Volkes. Er fragte sie: »Wo soll der Christus geboren werden?« Sie antworteten ihm: »In Betlehem in Judäa! Denn im Buch des Propheten steht: ›Du, Betlehem im Land Juda, du bist keineswegs die unbedeutendste unter den Städten in Juda. Denn aus dir wird der Herrscher kommen, der mein Volk Israel wie ein Hirte führen soll.‹« Später rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich. Er erkundigte sich bei ihnen genau nach der Zeit, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: »Geht und sucht überall nach dem Kind! Wenn ihr es findet, gebt mir Bescheid! Dann will auch ich kommen und es anbeten.«  
         &#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Nachdem die Sterndeuter den König gehört hatten, machten sie sich auf den Weg. Derselbe Stern, den sie im Osten gesehen hatten, ging vor ihnen her. Dann blieb er stehen, genau über der Stelle, wo das Kind war. Als sie den Stern sahen, waren sie außer sich vor Freude. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind mit Maria, seiner Mutter. Sie warfen sich vor ihm nieder und beteten es an. Dann holten sie ihre Schätze hervor und gaben ihm Geschenke: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Gott befahl ihnen im Traum: »Geht nicht wieder zu Herodes!« Deshalb kehrten sie auf einem anderen Weg in ihr Land zurück.  
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Impuls:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Stern lässt die Sterndeuter*innen losgehen. Das erzählt der Evangelist Matthäus.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und noch mehr: der Stern führt sie den ganzen Weg, bis zum Ziel, in ein ihnen bisher unbekanntes Land.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Anfang des neuen Jahres stehen wir auch vor viel Unbekanntem.   
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was wird mich führen?  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was oder wer mich begleiten auf meinem Weg durch das neue Jahr?  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was oder wer ist, im übertragenen Sinn, mein Stern?  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Stern, Der mich losgehen lässt. Der mich motiviert. Der mir Mut gibt. Der mir Kraft gibt. Der mich lockt. Mein Ziel in diesem Jahr. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Stern:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          “Bind deinen Karren an einen Stern!” Dieser Spruch wird Leonardo da Vinci zugeschrieben.   
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er meint wohl, dass dann alles leichter geht, wenn ich mich mit einem/meinem Stern verbinde.   
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der biblischen Geschichte garantiert der Stern das Erreichen des Ziels.   
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zuerst gehen die Sterndeuter ja in den Palast. Dort erwarten sie, einen neugeborenen König anzutreffen. Doch der Stern zeigt ihnen ihren Irrtum und den richtigen Weg.   
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie es ihnen wohl ging, als sie den König in der Krippe finden?   
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dem Stern zu folgen kann auch ganz überraschend, irritierend, anders sein. Zeigt diese Geschichte. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist herausfordernd, ein Wagnis, ihn immer wieder zu suchen und ihm zu folgen.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal ist er gar nicht zu sehen, da der Himmel bewölkt ist.   
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche Sterne erlöschen auch.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann ist da noch die Frage wie ich den richtigen Stern erkennen kann?   
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Sterndeuter haben sich intensiv damit beschäftigt. Sie haben Übung.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Übung hilft sicherlich.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber vor allem braucht es Vertrauen.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letztlich das Vertrauen darauf, dass ich meinen Weg geführt werde, dass Gott bei mir ist und mich nicht verlässt.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “Bind deinen Karren an einen Stern!”   
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Wagnis:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ehrlich, das möchtest du tun?“  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Bist du sicher, dass diese Entscheidung nicht nur ein Gefühl ist?“  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Hast du auch ausreichend darüber nachgedacht?“  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ist dir bewusst, welche Konsequenzen diese Entscheidung in der Zukunft haben wird?“  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich glaube, du verrennst dich da und gehst einen falschen Weg!“  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Solche oder ähnliche Fragen und Aussagen könnten den drei Sterndeutern begegnet sein.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht haben sie von ihrem Vorhaben im Bekanntenkreis erzählt:  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           dem Stern folgen, einen ihnen unbekannten König finden, sich auf einen unbekannten vielleicht gefährlichen und abenteuerlichen Weg zu machen, nicht zu wissen, wohin die Reise geht.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir wissen es nicht.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit ein wenig Fantasie können wir uns ausmalen, wie die Reaktionen der Sterndeuter gewesen sind, als sie von ihrem Vorhaben berichtet haben.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was wir der Geschichte (ob geschehen oder erfunden) dennoch entnehmen können:  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie haben sich auf den Weg gemacht.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie sind dem Stern gefolgt und  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sie sind dem Christus begegnet.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte hat alles, was ein Wagnis ausmachen kann:  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sie besitzen den Mut den ersten Schritt eines Weges zu beginnen;  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           damit eventuell ein Risiko, ein Abenteuer mit Gefahren einzugehen;  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           den Ausgang, die Um- und Irrwege des Weges nicht zu kennen.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir wissen nicht, wie es den Sterndeutern auf deren Wegen ergangen ist.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Höchstwahrscheinlich völlig unspektakulär und reibungslos.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch: am Ende ihres Weges hatten sie Geschichten über ihr Wagnis zu erzählen.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über den Weg  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Begegnungen  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den doch sehr eigenartigen König  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das seltsame Geschehen, das sich ihnen am Zielort geboten hat  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich glaube, dass das, was sie gesehen und erlebt haben, ihren Blick in und auf die Welt verändert haben wird. Vielleicht sind sie achtsamer und aufmerksamer für die Geschehnisse in ihrer Welt geworden.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und an diesem Punkt können wir die Geschichte der Sterndeuter gut mit unseren eigenen Geschichten in Verbindung bringen.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ein oder andere Wagnis in unserem Leben kennen wir vielleicht.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die eben formulierten Fragen und Aussagen kommen uns vielleicht bekannt vor.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir kennen die Um- und Irrwege, die Geschichten dazu.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Wagnis der Sterndeuter und die Wagnisse in unserem eigenen Leben bringen Veränderungen mit sich.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und manchmal einen Wagnisgewinn.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Vertrauen:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, die Sterndeuter sind ein Wagnis eingegangen. Dem Stern zu folgen, in ein fremdes Land, auf der Suche nach einem neuen König. Wie lange müssen sie unterwegs gewesen sein? Was alles erlebt auf dieser Reise? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Sterndeuter sind zwar Weise Menschen, die es gelernt haben, die Zukunft aufgrund von Sternen zu deuten – aber letztlich gewusst, was sie erwartet, ob ihre Deutung des Sterns die richtige ist, das haben sie nicht. Sie wussten nicht, worauf sie sich einlassen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte aber berichtet uns von keinem Zögern, keinen Zweifel, keinem Taktieren, keiner Diskussion der Sterndeuter untereinander, keinem Misstrauen, keiner Angst.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anstelle dessen berichtet sie uns von einem Vertrauen, das sie Sterndeuter antreibt: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum einen: Vertrauen darauf, dass das eigene Wissen, die eigene Deutung des Geschehens die richtige ist. Dass das eigene Gefühl – das eigene Bauchgefühl gespeist und gedeutet von der eigenen Lebenserfahrung und dem erworbenen Wissen, nicht trügt.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum anderen: Vertrauen darauf, dass der Stern den richtigen Weg zeigen wird. Dass es sich lohnt, ihm zu folgen. Dass er bis zum Ziel hell leuchten wird und auch bis zum Ziel führen wird. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und zuletzt auch Vertrauen darauf, dass der Weg unter “einem guten Stern steht”, der eben kein Zufall ist, sondern gottgewollt und von Gott begleitet. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist auch das etwas, was uns aus dieser Geschichte ins neue Jahr begleiten kann:  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertrauen zu haben:  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertrauen haben in mich selbst, mein Bauchgefühl, meine Erfahrungen und mein Wissen. Vertrauen darauf, dass ich die richtigen Entscheidungen treffen kann. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertrauen darauf, dass auch mein Stern, also mein Ziel, das was mir Kraft und Motivation gibt, das was ich vielleicht eben aufgeschrieben habe, mir den richtigen und guten Weg zeigt und wenn es “nur” für jetzt ist. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und Vertrauen darauf, dass ich damit nicht alleine bin. Dass dieser Weg für mich vorgezeichnet ist, dass Gott mich begleitet. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 17 Jan 2024 12:27:03 GMT</pubDate>
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      <title>Der andere St. Martinsgottesdienst - für zuhause</title>
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Perspektive 1:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich heiße
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Martin
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          , der Krieger. Dabei war mir das Kriegerische immer schon zuwider. Ich hasse es, Soldat sein zu müssen, nur weil mein Vater einer ist. 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am ehesten konnte ich mich noch mit dem Dienst als Leibwächter von Kaiser Konstantin abfinden. Das Leben anderer Menschen war mir immer schon wichtig. Deshalb fasziniert mich auch der Glaube an Jesus Christus. Deshalb habe ich mich zur Taufe angemeldet und bereite mich nun auf sie vor.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da passt mein Name dann doch zu mir. Wenn mir etwas wichtig ist, dann kämpfe ich dafür. Meine Eltern wollten nicht, dass ich das mit der Taufe durchziehe. Mein Vater hat mich verraten, als ich mich vor dem Militärdienst versteckt habe.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nun bin ich Soldat. Aber ich versuche, es anders zu machen. Meinen Sklaven - einen musste ich nehmen - behandle ich mit Respekt und Würde. Wir essen gemeinsam. Wir teilen alles.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich bin nicht reich, aber was ich hergeben kann, teile ich mit Menschen, denen es nicht so gut geht wie mir.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Andere Einstellungen zu haben, so anders wie möglich zu leben, ist nicht immer ganz leicht.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Manchmal werde ich mit Gewalt zu Dingen gezwungen, die ich nicht möchte, wie zum Militärdienst. Manchmal werde ich ausgelacht und verspottet wie damals am Tor von Amiens, als ich dem frierenden Bettler die Hälfte meines Mantels gab.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und nie ist es ohne Risiko für mich.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Risiko, das ich aber gerne auf mich nehme, da mir die Liebe den anderen Menschen gegenüber so wichtig ist. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Deshalb bin ich auch froh, dass ich als Soldat noch niemanden töten musste.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und ich bin sehr froh, wenn ich mich endlich aus dem Kriegsdienst zurückziehen und ein anderes Leben führen kann.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch das wird nicht ohne Risiko sein. Aber ich vertraue meinem Glauben.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Perspektive 2:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Keine Ahnung, wie ich in diese Situation gekommen bin. Ich hatte einen guten Job, den ich recht gerne gemacht habe. Ich hatte Freunde, mit denen ich viel Zeit verbracht habe. Ich hatte eine kleine Wohnung, in der ich mich wohlgefühlt habe. Ich hatte zu Essen und zu Trinken, ein wenig Luxus. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und jetzt sitze ich hier. Keinen Cent mehr in der Tasche. Keine Wohnung, keine Nahrung, keine Kleidung, kein Geld. Nichts ist von meinem alten Leben geblieben. Anfangs hatten gelegentlich ein paar Freunde gefragt, wie es mir geht. Hilfe angeboten hatte mir jedoch niemand. Und heute gehen sie an mir vorbei, so als ob sie mich nicht kennen würden. Ein Fremder, ein Bettler, ein Obdachloser. Mehr bin ich nicht mehr für sie. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich hätte nie gedacht, dass mein Leben sich in diese Richtung entwickeln würde. Ich fühle mich vollkommen allein und stehe mit nichts da. Ob ich da bin oder tot wäre. Niemand fragt mehr nach mir. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da hinten kommt ein stolzer Soldat auf seinem Pferd. Er wird an mir vorbeireiten, wie all die anderen heute. Niemand hat mich beachtet oder mir etwas Kleines gegeben. Nicht ein paar Cent. Oder ein trockenes Brötchen, damit wäre ich schon zufrieden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Soldat könnte mir sicherlich etwas Geld geben. Die verdienen gut, haben ein gutes und angenehmes Leben. Hoch auf seinem Pferd muss er auf mich herabschauen, um mich zu sehen. Alle seine Kameraden sind heute einfach an mir vorbeigeritten, haben mich keines Blickes gewürdigt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich dachte erst, er wollte mich mit seinem Schwert erschlagen. Doch dann hat er seinen Mantel geteilt und mir ein Stück davon gegeben. Ich will nicht undankbar sein, aber etwas zu Essen oder ein paar Cent hätten mir erstmal mehr geholfen. Sei es drum. Wenigstens ist mir jetzt nicht mehr so kalt. Der Mantel schützt mich vor dem kalten Wind und dem Nieselregen. Viel mehr als das Stück Mantel freut mich, dass er mich gesehen hat. Er ist von seinem Pferd zu mir hinabgestiegen ist. Ein wenig Hoffnung in dieser Zeit und für den Rest des Tages. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich bin dankbar, dass ich gesehen worden bin.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Perspektive 3:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich stehe am Straßenrand. In den letzten Tagen ist es kalt geworden. November, dieser triste Monat, der den Winter bringt, Dunkelheit und Kälte. Wie gut, dass ich gleich heim kann in mein warmes Zuhause. Mir fällt ein Mann auf, es scheint ihm nicht gut zu gehen. Ich gehe ein wenig näher und da sehe ich, er hat kaum Kleidung an. Zerfetzte Schuhe, kaputte Hose, ein durchlöchertes Tuch, das man wirklich nicht mehr Pullover nennen kann. Es bedeckt den Körper des Mannes kaum. Er zittert und friert. Aber was macht er hier? Es ist schon spät. Diese Kreuzung ist kein Ort, an dem man verweilen sollte. Vor den Toren der Stadt ist es gefährlich.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gerade als ich mich ihm nähern möchte, höre ich Pferdegalopp. Ich schaue hoch und sehe römische Soldaten in Richtung der Stadt reiten. Die schlagenden Hufe sind laut, die Soldaten angsteinflößend. Sie sind schon fast alle an mir und auch dem armen Mann am Straßenrand vorbeigeritten, da bleibt einer von ihnen stehen. Dreht sich um. Reitet auf den Mann zu. Der Soldat, hoch oben auf dem Pferd, der Mann ganz unten am Boden. Ich sehe, wie der Mann erschrickt. Er duckt sich weg, er hat Angst vor diesem großen Mensch auf dem Pferd mit seiner römischen Uniform und dem riesigen Man-tel.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ohne zu Zögern reißt der Soldat sein Schwert aus der Scheide und zieht seinen Mantel aus. Und ohne zu Fragen, durchtrennt er seinen Mantel mit dem Schwert. Das Durchtrennen ist laut, ich zucke zusammen. Der Soldat nimmt einen Teil des durchtrennten Mantels und wirft ihn dem Mann über die Schultern. Der Mann ist zuerst verwirrt, er versucht noch etwas zu sagen, aber der Soldat hat sich schon weggedreht. Beim Wegreiten höre ich, wie die anderen Soldaten ihn auslachen. Ich stehe noch kurz etwas ratlos dort an der Kreuzung. Sehe wie der Mann sich in den Mantel einwickelt, höre sein erleichtertes Aufatmen.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich laufe an ihm vorbei, sehe noch einmal seine abgemagerten Arme, seine eingefallenen Wangen, seine leeren Augen. Und ich lasse ihn hinter mir, alleine. Auf dem Nachhauseweg frage ich mich, wer dieser Soldat war, der so selbstsicher, ohne zu überlegen, einfach geholfen hat. Der den Spott in Kauf genommen hat. Aber ich frage mich auch, ob der halbe Mantel eine wirkliche Hilfe für den Mann war, ob er, wenn man ihn gefragt hätte, nicht eine andere Art von Hilfe bevorzugt hätte.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Evangelium:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Mk 10,46-52 mit Fragen:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dann kam Jesus nach Jericho.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als er mit seinen Jüngern und einer großen Volksmenge die Stadt verließ, saß ein blinder Bettler am Weg. Es war Bartimäus, der Sohn von Timäus. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Stell Dir vor: 
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Du bist Bartimäus. Du bist blind und musst daher hier am Weg sitzen, in der Hoffnung, dass Menschen, die vorbeikommen, dir etwas spenden.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Was denkst du, als du hörst, dass Jesus da ist. Was tust du?
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
            
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es war Bartimäus, der Sohn von Timäus. Als er hörte, dass Jesus aus Nazaret da war, fing er an, laut zu rufen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          »Jesus, du Sohn Davids! Hab Erbarmen mit mir!«
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Stell Dir vor:
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Du bist eine*einer von denen, die mit Jesus unterwegs sind. Wie geht es dir damit, dass und was Bartimäus ruft? 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Viele fuhren ihn an: »Sei still!« 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber der Blinde schrie noch viel lauter: »Sohn Davids! Hab Erbarmen mit mir!«
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          
             Stell Dir vor:
            &#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          
             Du bist Jesus, du hörst den Mann nach dir rufen. Und du bekommst mit, wie die, die dich begleiten, ihn zum Schweigen bringen wollen. Was geht dir durch den Kopf? Was tust du? 
            &#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da blieb Jesus stehen und sagte: »Ruft ihn her!« Die Leute riefen den Blinden herbei und sagten zu ihm: »Nur Mut! Steh auf, er ruft dich!« Da warf der Blinde seinen Mantel ab, sprang auf und kam zu Jesus. Jesus fragte ihn: »Was willst du? Was soll ich für dich tun? «Der Blinde antwortete: »Rabbuni, dass ich sehen kann!« Jesus sagte zu ihm: »Geh nur, dein Glaube hat dich gerettet.« Sofort konnte er sehen, und er folgte Jesus auf seinem Weg.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Stell Dir vor:
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Du bist ein Bewohner / eine Bewohnerin von Jericho. Du hast den ganzen Vorfall mitbekommen. Wie der Blinde gerufen hat. Wie die Jünger ihn zum Schweigen bringen wollten. Wie Jesus ihn zu sich gerufen und sehend gemacht hat. Was denkst du? 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          [c] 2023 Katrin Altmaier,
          &#xD;
    &lt;a href="http://khg-saarbruecken.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           KHG Saarbrücken
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          , Dirk Baltes, Schulpastoral im Pastoralen Raum Saarbrücken, Martina Fries, welt:raum
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 16:05:57 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Projekt Familienpatenschaften</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/projekt-familienpatenschaften</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/112693.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Im Projekt der Familienpatenschaften geht es darum, Familien mit Kindern zu unterstützen, die keine oder wenig Hilfe haben durch Familienmitglieder oder Angehörige. Viele Eltern sind erschöpft und manchmal mit den Herausforderungen, die mehrere Kinder oder diverse Probleme in der Familie mit sich bringen, überlastet. Eine ehrenamtliche Patin oder Pate kann durch einen Besuch einmal wöchentlich die Eltern oder den alleinerziehenden Elternteil entlasten, damit diese wieder ein bisschen Kraft schöpfen können. So eine Hilfe kann zum Beispiel ein gemeinsamer Besuch auf dem Spielplatz sein oder mit dem Kind spielen oder basteln.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei uns melden sich vor allem Alleinerziehende Mütter mit Kind, die sich freuen würden, wenn ein Pate/eine Patin sich die Zeit nehmen könnte, mit dem Kind zu spielen oder gemeinsam etwas Zeit zu verbringen. Bei Interesse melden Sie sich, gerne auch unverbindlich, unter der Telefonnummer: 0681/3090615 oder per Mai tussing-s@caritas-saarbruecken.de.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           17.7.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          von
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           15-17 Uhr
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          findet ein offener Spieltreff für alle Interessierten im welt:raum statt. Hier können Sie die Verantwortliche kennenlernen und ihre Fragen stellen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 21 Jun 2023 10:49:01 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>der andere karfreitagsgottesdienst für zuhause</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/der-andere-karfreitagsgottesdienst-fuer-zuhaus</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Passionsgeschichte nach dem Johannesevangelium (
         &#xD;
  &lt;a href="https://www.bibel-in-gerechter-sprache.de/die-bibel/bigs-online/?Joh/18/1/" target="_blank"&gt;&#xD;
    
          Joh 18,1-19,42
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         )
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          3 Motive / Impulse für heute:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Magnet+Karfreitag.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 07 Apr 2023 15:52:26 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Vom+Dunkel+ins+Licht-4ddbf5aa.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>vergnügungen</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/vergnuegungen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Design+ohne+Titel+%285%29.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das wiedergefundene alte Buch
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Begeisterte Gesichter
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Schnee, der Wechsel der Jahreszeiten
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Zeitung
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Hund
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Dialektik
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Duschen, Schwimmen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alte Musik
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bequeme Schuhe
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Begreifen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Neue Musik
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Schreiben, Pflanzen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Reisen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Singen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Freundlich sein.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bertolt Brecht hat diesen Text geschrieben. Und ihm den Titel „Vergnügungen“ gegeben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Wort Vergnügen kommt von Genügen. Etwas passt. Oder reicht. Ist genug. Und deshalb gerate ich in eine zufriedene Stimmung. Fühle mich heiter und frei.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute ist Sonntag. Der Tag des Vergnügens. Denn laut der Schöpfungsgeschichte der Bibel hat Gott sich an diesem siebten Tag ausgeruht. Nachdem er sich angesehen hat, was er gemacht hat und beschlossen hat, dass es sehr gut ist, ruht er sich aus. Genießt sein Werk. Tut sonst nichts.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vergnügen hat etwas mit Genügen zu tun. Und mit sich Zeit nehmen. Mit Genießen. Mit sich Ausruhen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oder auch mit „es ist genug“ und ich brauche eine Pause. Etwas, das mir gut tut. Neue Kraft gibt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich kann nicht nur immer und allem genügen. Ich brauche auch Zeit für mich. Zum Ausruhen, genießen, Kraft tanken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dazu gibt es in allen Kulturen und Religionen einen ruhigen Tag.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Den wünsche ich ihnen. Und viel Vergnügen!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Beitrag als SR Zwischenruf
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=29479&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          anhören
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 05 Mar 2023 07:31:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltraum-saarbruecken.de/vergnuegungen</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>eigentlich ganz anders</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/eigentlich-ganz-anders</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Design+ohne+Titel+%284%29.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Eigentlich bin ich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.“ Dieses Zitat von Ödön von Horvath passt zur Fastenzeit. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach Fasching und vor Ostern soll die Fastenzeit eine Zeit der Unterbrechung sein. Eine Zeit, alltägliche Gewohnheiten zu überprüfen. Zu schauen, ob alles noch passt. Zu mir. Meiner aktuellen Situation. Der Gegenwart. Meinem Umfeld.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es geht um das, was anders sein könnte oder sollte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und es geht um die Zeit, die ich mir dafür nehmen muss.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist, wie wenn ich etwas Großes oder Komplexes baue. Da muss ich auch immer wieder einen Schritt zurücktreten. Innehalten. Mir Zeit nehmen. Die Perspektive verändern. Mit dem Bauplan vergleichen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich mir Zeit nehme und genau hinschaue, dann stelle ich vielleicht fest, dass die Stelle, die ich so viele Jahre schon habe, gar nicht mehr zu mir passt. Dass ich längst mehr kann und gelangweilt bin. Oder dass mir der regelmäßige Kontakt mit Menschen, die mir guttun fehlt. Oder dass ich wieder mehr Kulturinput brauche.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wenn ich das bemerkt habe, dann kann ich es ändern. Meistens zumindest.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich dann zufriedener bin mit mir und meinem Leben, dann hat das in der Regel auch Auswirkungen auf die Menschen um mich herum: ich kann sie besser annehmen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es geht nicht nur um mich, sondern immer auch um alle. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und weil mir das alles mal besser und mal schlechter gelingt, finde ich einen Text der Bibel sehr tröstlich in diesem Zusammenhang. Im Psalm 139 heißt es: „Ich danke dir und staune, dass ich so wunderbar geschaffen bin. Ich weiß, wie wundervoll deine Werke sind.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch, wenn ich es vielleicht gerade nicht fühle, ich bin wunderbar und alle anderen sind es auch.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Beitrag
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=29478&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          als SR Zwischenruf hören
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 04 Mar 2023 09:01:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltraum-saarbruecken.de/eigentlich-ganz-anders</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Design+ohne+Titel+%284%29.jpg">
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>"kleine dinge, alltägliche taten von gewöhnlichen leuten, die die dunkelheit auf abstand halten"</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/kleinen-dinge-alltaegliche-taten-von-gewoehnlichen-leuten-die-die-dunkelheit-auf-abstand-halten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/FFF-Plakat+%281%29.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Es gibt die Meinung, dass nur große Macht das Böse fernhalten kann. Aber ich habe anderes erfahren. Ich finde, es sind die kleinen Dinge, alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten. Einfache Taten aus Güte und Liebe."
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Einfache Taten aus Güte und Liebe. Die die Dunkelheit auf Abstand halten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die gibt es nicht nur in der Geschichte vom Kleinen Hobbit. Aus der dieses Zitat stammt. Mir fällt meine Nachbarin ein, die meine Mülltonne rausstellt, wenn ich sie mal wieder vergessen habe. Oder rein, wenn ich spät zuhause bin.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oder die junge Frau im Bus, die der Frau mit Rollator geholfen hat beim Ein- und Aussteigen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und der Mann, der ohne zu Zögern die zwanzig Cent, die dem anderen gefehlt haben, weil der Fahrpreis gestiegen war, gezahlt hat.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ganz klein, alltäglich und gewöhnlich sind diese Taten. Aber sie zeugen von Aufmerksamkeit. Hilfsbereitschaft. Solidarität.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wo die herrschen, da muss die Dunkelheit auf Abstand bleiben. Da haben Egoismus und Rücksichtslosigkeit keine Chance.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Schöne und Ermutigende an dieser Erfahrung: es ist ganz leicht. Und ich kann das auch, die Dunkelheit auf Abstand halten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oder die Bedrohungen der Gegenwart.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute ist wieder globaler Klimastreiktag. Da weisen ganz viele Menschen darauf hin, dass es Taten braucht. Im Großen, aber auch im Kleinen. Und da kann ich mittun. Das Auto so oft wie möglich stehen lassen. Keine Lebensmittel verschwenden. Die Heizung nicht zu hoch drehen. Zum Beispiel.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kleine und alltägliche Taten, die zusammen aber die Dunkelheit auf Abstand halten können. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=29477&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          Text im SR Zwischenruf hören
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 03 Mar 2023 07:39:07 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>einmal welt:raum-abenteuerin - immer welt:raum-abenteurin</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/einmal-welt-raum-abenteuerin-immer-welt-raum-abenteurrin</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zum 1.1.2023 habe ich meine Stelle im welt:raum (und auch im Pastoralen Raum Saarbrücken) verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Dabei bleibe ich Saarbrücken treu, denn ich habe die Leitung der Katholischen Hochschulgemeinde auf dem Unicampus übernommen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als mir zum 1. September 2017 die Stelle in Saarbrücken mit Schwerpunkt welt:raum im Rahmen meiner Ausbildung zugewiesen wurde, habe ich mich zwar direkt gefreut, konnte aber nicht erahnen, wie viel Glück ich hatte, wie gut diese Stelle für mich sein würde und wie schwer es wird, sie eines Tages zu verlassen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich habe mich vom ersten Tag an wohl und willkommen gefühlt und dies aus vielerlei Gründen: Zum einen natürlich wegen des schönen Ortes (damals noch am Sankt Johanner Markt), zum anderen aber und vor allem wegen den vielen lieben Menschen, die immer wieder im welt:raum anzutreffen und Teil dieses Ortes sind und natürlich auch wegen Martina Fries, der besten Kollegin, die man sich vorstellen kann. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich habe sehr viel von Martina gelernt: Ihre Haltung, ihr Kirchenbild und ihre Theologie haben mir Mut gegeben, mich motiviert und geprägt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und ich habe sehr viel von welt:raum gelernt, dem Ort, an dem so viele unterschiedliche Menschen, mit unterschiedlichen Bedürfnissen einen Raum finden und den Ort immer wieder verändern und neu gestalten. Ich habe erfahren, wie Kirche sein kann, wenn es den Willen dazu gibt: offen, präsent, die Bedürfnisse und Nöte von Menschen ernst nehmen und deshalb für diese relevant. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach 5 Jahren und 4 Monaten habe ich nun zwar die Stelle gewechselt, will mich aber nicht wirklich von welt:raum und „seinen” Menschen verabschieden. Ich werde auch ganz sicher in Zukunft ein Teil von welt:raum bleiben: sei es dienstlich durch gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen oder sei es privat, weil welt:raum auch in Zukunft mein Zufluchts- und Wohlfühlort inmitten der Stadt bleibt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Danke an euch alle für die letzten Jahre. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Katrin 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 27 Jan 2023 15:03:29 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>"ich bin da"</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/ich-bin-da</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es gibt Dunkel. In mir. Meinem Leben. Der Welt. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gestern. Heute. Morgen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt Dunkel. Auch in der Weihnachtsgeschichte. Davor. Und danach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie spielt in einem besetzten Land.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie erzählt von einer ungeplanten Schwangerschaft.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Josef und Maria werden von den Besatzern zu einem beschwerlichen Weg gezwungen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt keinen Platz für sie, außer im Stall.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In dem Maria dann die Schmerzen der Geburt ertragen muss. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Später will Herodes Jesus töten und müssen Josef, Maria und Jesus fliehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Dunkel. In dieses Dunkel hinein wird Jesus geboren. Kommt Gott zur Welt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gott definiert damit seinen bevorzugten Ort auf dieser Welt. Es ist nicht der Palast. Nicht bei den Mächtigen und Reichen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gott nimmt Platz im Dunkel, bei den Unbedeutenden, Ohnmächtigen, Leidenden, denen am Rand. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei uns. In unserem Dunkel. In unseren Ängsten. In unseren Geheimnissen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und was soll nun an dieser Geburt an diesem Ort uns zum Jubeln bringen? Mit welchem Recht sprechen die Engel vom “Retter” und dass wir uns freuen sollen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Genau deshalb. Weil Gott in unser Dunkel hinein kommt. Weil er dadurch das Dunkel verwandelt hat mit seiner Zusage “Ich bin da”. Weil er die Nacht hell gemacht hat. Weil er die Nacht unserer Finsternisse, die Nacht unserer Unbegreiflichkeiten, die grausame Nacht unserer Ängste und Hoffnungslosigkeiten zur Weihnacht, zur heiligen Nacht gemacht hat. Wie Karl Rahner es beschreibt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das eine ist dieses Geschehen, diese Zusage. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das andere wie ich mich dazu verhalte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist meine Entscheidung, ob ich mich wie die Hirten ansprechen lasse und nähere und mich von dem wehrlosen Baby, dem ohnmächtigen Gott berühren lasse, oder nicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich darf entscheiden. Und ich darf meine Entscheidung auch immer wieder verändern. Die Zusage Gottes steht. Gott ist Mensch geworden. Für alle Zeiten und alle Menschen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Weihnachten heißt: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Dunkel gibt es stets die Zusage Gottes “Ich bin da “.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es liegt an mir, ob ich mich auf sie einlasse, ob ich Verwandlung eine Chance gebe, ob ich ihr traue oder nicht, so wie Alfred Delp es schreibt:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          “Lasst uns dem Leben trauen,
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          weil diese Nacht das Licht bringen muss.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lasst uns dem Leben trauen,
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          weil wir es nicht alleine zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.”
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 24 Dec 2022 09:58:07 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>das licht kehrt zurück</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/das-licht-kehrt-zurueck</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute ist der kürzeste Tag des Jahres. Das heißt: die wenigsten Sonnenstunden. Am meisten Dunkel. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und es heißt auch: ab morgen wird es wieder heller, das Licht kehrt zurück.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dunkel und Licht. Beide gehören zum Leben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch im übertragenen Sinn.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt das Dunkle in meinem Leben. Verlust, Einsamkeit, Krankheit, Angst. Zum Beispiel. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt das Dunkle um mich herum. Nicht immer zu trennen von mir. Krieg, Armut, Klimakrise. Und mehr.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Manchmal ist es auch zu viel. Zu viel Dunkel, zu wenig Licht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Deshalb ist der Tag heute so wichtig. Er macht deutlich: Gerade dann, wenn es am dunkelsten ist. Wenn ich es vielleicht nicht mehr aushalten kann. Wenn ich denke, es geht nie vorbei. Genau da. In diesem dunkelsten Moment, da findet die Wende statt. Kommt das Licht zurück. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vielleicht wird deshalb auch erzählt, dass Jesus in der Nacht geboren wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Weil Weihnachten auch so eine Wende ist. Ein Geschehen, das Licht bringen will. Dem ich mich zuwenden kann. Das mir Hoffnung geben will so wie der heutige Tag.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          “Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint. Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht spüre. Ich glaube an Gott, auch wenn ich ihn nicht sehe.” So lautet eine Inschrift im Warschauer Getto.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei allem Dunkel. Es gibt Licht. Auch, wenn ich es gerade nicht sehe. Auch, wenn ich es gerade nicht mehr hoffe. Das Licht ist da. Es kommt zurück.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Daran erinnert der kürzeste Tag des Jahres heute.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Text
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=28550&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          hören
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 21 Dec 2022 07:26:24 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>"was ich mal werden möcht, ist engel"</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/was-ich-mal-werden-moecht-ist-engel</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         “Was ich mal werden möcht, ist Engel.” Schreibt Anna an Mister Gott. In dem gleichnamigen Buch. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Anna soll als Schularbeit einen Brief schreiben. An ihren besten Freund. Schreiben, was sie einmal werden möchte. Anna möchte einmal Engel werden. Und dass Gott sie zu einem macht. Später mal. Aber nicht erst, wenn sie alt oder tot ist. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Annas Freund Fynn liest den Brief. Und empfiehlt ihr, lieber einen neuen zu schreiben. Mit einem vernünftigen Berufswunsch. “Statt gleich Engel zu werden, könntest du beispielsweise erst einmal damit anfangen, ein guter Mensch zu sein.” Sagt Fynn zu Anna. “Ein guter Mensch werden …”, sagt sie leise und nachdenklich, “... ob ich das schaffe? Meinst du nicht, dass Engel vielleicht doch leichter wär?”
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Engel spielen auch in der Weihnachtsgeschichte eine wichtige Rolle. Sie bringen Botschaften von Gott zu den Menschen. Zu Maria die Nachricht der Schwangerschaft. Zu den Hirten auf dem Feld die Nachricht von der Geburt Jesu. Zu Josef den Hinweis, vor Herodes zu fliehen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Engel sind Bot*innen Gottes. Sie erzählen von ihm und seinen Plänen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Daher finde ich Annas Wunsch gar nicht unvernünftig. Für mich ist Engel und guter Mensch sein irgendwie ziemlich gleich. Wenn Engel Bot*innen Gottes sind. Von ihm erzählen. Dann ist das doch das gleiche, was gute Menschen tun. Sie wenden sich anderen in Achtung, Sorge, Liebe zu. Kümmern sich. Lassen nicht alleine. Setzen sich für eine gerechtere Gesellschaft ein zum Beispiel. Sie lassen die Frohe Botschaft von Gott real werden. Machen etwas von seiner Liebe greifbar. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bot*in Gottes werden. Eine sehr vernünftige Entscheidung wie ich finde.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=28595&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          als SR Zwischenruf hören
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 19 Dec 2022 10:28:54 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>frieden(s)gestalten</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/frieden-s-gestalten</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         “Fürchtet euch nicht!" “Ich bringe euch eine gute Nachricht.” “Gottes Frieden kommt auf die Erde.”  
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das sind Botschaften des Weihnachtsevangeliums. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jesus wird geboren. Und bringt Frieden. Heißt es da.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Frieden? Über 20 Kriege finden gerade statt auf der Welt. Und auch im Privaten oder im Beruf geht es nicht immer friedlich zu.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Katholische Erwachsenenbildung und der welt:raum Saarbrücken machen sich in diesem Advent auf die Suche nach Frieden. Gefördert von "Demokratie leben!" und der Landeshauptstadt Saarbrücken in dem Projekt "Frieden(s)gestalten".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dabei fragen Menschen, was für sie Frieden ist. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          700 Antworten haben wir allein am ersten Adventswochenende gesammelt. Beim Weihnachtsgarten im Deutsch Französischen Garten in Saarbrücken. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Weitere sind gefolgt und am vierten Adventswochenende sind wir beim Nauwieser Weihnachtsmarkt weiter auf der Suche.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frieden ist … “Wenn die Familie zusammensteht” - “Freundschaft und Zusammenarbeit” - “Freunde zu haben” - “So sein dürfen wie ich bin” - “Wenn Menschen teilen und zusammenhalten” - “Ein Tag wie dieser ohne Streit” - “Mit Papa kuscheln” steht da zum Beispiel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Offensichtlich erfahren Menschen Frieden eher im Kleinen, im privaten Umfeld.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das passt zur Friedensbotschaft von Weihnachten. Gott wird Mensch. Aber nicht ein mächtiger, reicher Mann. Gott kommt als Baby zur Welt. Klein, wehrlos, schutzbedürftig. In einem Stall. Am Rande der Stadt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das heißt: Ich muss genau hinschauen. Die Perspektive verändern. Mich einlassen. Denn Gott will gesucht werden. Vielleicht auch ganz woanders als gedacht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Frieden, den Weihnachten verheißt, ist kein lauter, schriller Frieden. Es ist nicht wie der Wunsch, den eine Fee erfüllt. Schwups. Plötzlich da. Er muss gesucht werden. Und ich muss selbst etwas für ihn tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           Es ist wie bei dem Peace-Zeichen. Es leuchtet nur mit Strom. Beim Weihnachtsgarten haben wir den selbst erzeugt. Mit einem Fahrradergometer.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Advent, das ist Vorbereitung auf Weihnachten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bezogen auf den Frieden heißt das: meine Perspektive überprüfen und wenn nötig verändern. Genau hinschauen. Selbst etwas tun. Vertrauen, mich versöhnen, zuhören zum Beispiel. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So kann ich dem Frieden mehr Raum geben. Ihn heller leuchten lassen. Bei mir, der Familie, den Freund*innen und Kolleg*innen. Und hoffentlich auch darüber hinaus.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          hier geht es zum
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.ardmediathek.de/video/aus-christlicher-sicht/aus-christlicher-sicht-08-12-2022/sr/Y3JpZDovL3NyLW9ubGluZS5kZS9BQ1NfMTIyMjcz" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Filmbeitrag
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          im SR
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Was ist Frieden für dich?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Schreib es doch als Kommentar!
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 15 Dec 2022 16:32:26 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltraum-saarbruecken.de/frieden-s-gestalten</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>die fragen lieb haben</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Fragen. Überall Fragen. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich habe das Gefühl, dass es immer mehr werden. Und dass sie zunehmend drängender werden. Kein angenehmer Zustand. Zumal ich die wenigsten dieser Fragen beantworten kann. Oder beeinflussen: Krieg, Klimazerstörung, Inflation, Spaltung der Gesellschaft, und und und… Ich muss all diese Fragen aushalten. Ich muss leben mit der Ohnmacht der Ungewissheit, wenn ich nicht auf schnelle und einfache Antworten, die letztlich keine sind, hereinfallen will. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mir hilft beim Fragenaushalten ein Text des Dichters Rainer Maria Rilke. In einem Brief empfiehlt er einem Freund:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          “Ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.” 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich verstehe für mich und heute seinen Rat so: Nicht nach Antworten suchen, die ich nicht geben kann. Lieber die „Fragen leben“, wie Rilke es ausdrückt. Das heißt schauen, was die Beschäftigung mit der Frage in Bewegung bringen kann – in mir und in meiner Umwelt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Beispiel: Beim Klimawandel nicht nur auf die Zukunft schauen, sondern mich der Frage widmen, was ich im Hier und Jetzt tun kann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich mehr auf die Fragen als die möglichen Antworten schaue, dann verliert sich die Ohnmacht. Und ich bin sicher, das wird auch die Antworten beeinflussen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 22 Jul 2022 14:37:01 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>praktikum to go</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/praktikum-to-go</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PSX_20220719_171858.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Hallo liebe LeserInnen, 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          mein Name ist Emilio Arredondo und ich bin einer der vier PraktikantInnen, die zwischen dem 4. und dem 17. Juli 2022 im welt:raum ein Sozialpraktikum gemacht haben. Zu unseren Tätigkeiten hier im welt:raum zählte es, ein offenes Ohr für mögliche Passanten*nnen zu haben, sowie Aufgeschlossenheit und Hilfsbereitschaft aufzubringen. Allerdings waren wir nicht nur im welt:raum tätig, sondern auch in anderen Bereichen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am ersten Tag des Praktikums, waren wir mit Pastoralreferent Dirk Baltes unterwegs. Mit ihm fuhren wir von der Johanneskirche aus nach Auersmacher und auf dem Weg dorthin sollten wir Unterschiede feststellen, wenn wir die Stadt verließen und wieder hinein fuhren. Als wir in Auersmacher ankamen, liefen wir vom Bahnhof rauf zum Markplatz; schnell wurde klar, ohne Bus oder Auto ist dieser doch sehr beschwerliche Weg für ältere Menschen kaum bis gar nicht machbar. Angekommen am Marktplatz setzten wir uns in den Schatten und Dirk erzählte uns von sich und warum er heute das tut, was er tut. Anschließend tauschten wir uns darüber aus, was den Menschen hier im Dorf wichtig sein könnte und was besser sein sollte: Besseres Internet und bessere Bus- und Bahnanschlüsse sind nur zwei der Stichworte, die uns besonders wichtig erschienen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf dem Rückweg zum Bahnhof redeten wir über alles Mögliche, ein angenehmer Austausch. Für die Rückfahrt erhielten wir genau den Auftrag, den wir zuvor erhielten: wachsam sein und schauen, was uns auffällt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Angekommen in Saarbrücken, tauschten wir uns erneut aus: Was fiel uns auf?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zum einen wurden die Häuser immer höher, wenn man in die Stadt hineinfuhr. Es gab mehr Getümmel und Menschenmengen an den Gleisen, sowie im Rest der Stadt. Menschen unterschiedlichster Herkünfte stiegen ein und aus. Unterschiedliche Gründe, warum sie hier sind, unterschiedliche Abfahrten und Ziele. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach unserem Austausch ging es dann vom St. Johanner Markt aus hinauf zum Schloss. Hier hatten wir einen anderen Blick, eine andere Perspektive auf die Stadt, in der wir schon so lange wohnten und oder zur Schule gingen. Schnell fiel uns allen auf, dass Saarbrücken sehr viele Kirchen besitzt. Viele davon sind noch gar nicht so alt und entstanden erst im Zuge der Anwerberpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Zu Anfang, so hieß es, war Saarbrücken nämlich viel mehr evangelisch geprägt und somit gab es kaum katholische Kirchen. Auch interessant war zu erfahren, dass für den Bau der Stadtautobahn ein Teil der alten Schlossmauer entfernt wurde. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einem doch sehr aufregenden und spannenden Tag schlossen wir das Programm mit einem Kaffee im Schlosscafé ab. Ich persönlich nahm viel von diesem Tag mit, denn vieles, was für mich selbstverständlich, beziehungsweise alltäglich war und ist, fiel mir nie wirklich ins Auge und beschäftigte mich eher wenig. Jetzt freut es mich umso mehr, mit mehr Achtsamkeit und offneren Augen durch Saarbrücken und Umgebung zu gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Emilio Arredondo
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 19 Jul 2022 15:24:21 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>trost</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Orpheus-Farbe-2b502415.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Einmal, als der kleine Bär wieder zum Fluss angeln ging, sagte der kleine Tiger: „Immer, wenn du weg bist, bin ich so einsam. Schreib mir doch mal einen Brief aus der Ferne, damit ich mich freue, ja!“ „Ist gut“, sagte der kleine Bär und nahm gleich blaue Tinte in einer Flasche mit, eine Kanarienvogelfeder, denn damit kann man gut schreiben. Und Briefpapier und einen Umschlag zum Verkleben.“
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch der Brief kam nicht beim kleinen Tiger an. Und als der kleine Bär am Abend nach Hause kam, lag der kleine Tiger traurig auf der Wiese hinter dem Haus. Auch am nächsten Tag ging das so.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch am dritten Tag dann brachte der schnelle Hase den Brief für den kleinen Tiger. Dieser tanzte vor Freude auf dem Tisch, auf dem Stuhl, auf dem Bett, auf dem Sofa. „Las den Brief von vorn bis hinten und von hinten bis vorn.“ Und hatte jetzt wieder zu allem Lust. Und als der kleine Bär am Abend nach Hause kam, machten sie sich einen gemütlichen Abend.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine schöne Geschichte, die Janosch da erzählt. Über Einsamkeit, Traurigkeit und Trost.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer so richtig traurig ist, oder einsam, oder verletzt, braucht so etwas wie eine Medizin, die gut tut, tröstet und heil werden lässt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das kann ein Brief sein von einem geliebten Menschen. Mir hilft Musik. Ein nettes Wort, ein gutes Gespräch, ein Gedicht oder eine Geschichte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt ein wunderschönes englisches Buch: Poetry Pharmacy, die Poesie-Apotheke heißt das. Hier gibt es zu allen möglichen Situationen, in denen ich Trost brauche, Texte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im welt:raum wollen wir im Juli eine solche Trost-Apotheke eröffnen. Momentan sammeln wir Texte. Und springen zwar nicht wie der kleine Tiger auf Tische und Sofas, aber wir freuen uns über jeden Text, der uns erreicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          als SR Zwischenruf
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=26078&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          anhören
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 03 Jul 2022 07:36:38 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>uitwaaien</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/uitwaaien</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/118265.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Uitwaaien“ - Dieses niederländische Phänomen beschreibt die Washington Post als neuen Wohlfühltrend. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Genau zu übersetzen ist dieser Begriff und das dazu gehörende Gefühl nicht. „Uitwaaien“ - Am ehesten passt: „Den Kopf frei bekommen“. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In den Niederlanden schmunzeln sie über die Nominierung der Washington Post. Körperliche Betätigung draußen bei windigen Bedingungen ist so etwas wie ein Kulturgut. Kitesurfen, Segeln, Fahrradfahren, Wandern. In der Natur sein. Den Körper spüren. Und wenn der Wind geht, sich der Natur ganz verbunden fühlen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Tatsächlich scheint es mir oft so, dass der Wind die Gedanken mitnimmt. Dass er mich ganz packt und so beschäftigt, dass nichts anderes mehr Platz hat. Alle Sorgen, alle Grübeleien, alles ist gerade nicht da. Uitwaaien macht den Kopf frei. Schafft Abstand zum Alltag. Hilft, im Hier und Jetzt anzukommen. Ganzheitlich zu entspannen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Um dann wieder mit neuer Energie weitermachen zu können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am Meer kommt dann noch das Rauschen der Wellen, das Farbspiel von Wolken, Sonne und Wasser dazu, der Geruch vom Meer und der Geschmack vom Salz auf den Lippen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch auch ohne das Meer und außerhalb der Niederlande ist uitwaaien möglich und sinnvoll. Im Wald. Auf der Bergehalde. Am Stausee. Bei einer Fahrradtour, einer Wanderung oder auf einer Bank sitzend. Den Kopf frei bekommen, den Körper spüren, sich mit der Natur verbunden fühlen. Kraft tanken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein guter Trend - auch für Saarländer*innen. Am besten täglich anzuwenden!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Text als
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=26074&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           SR Zwischenruf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          anhören:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 26 Jun 2022 07:43:04 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>es ist sommer</title>
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Endlich Sommer! Zumindest kalendarisch. Seit heute. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für mich ist Sommer mehr als eine Jahreszeit. Sommer ist eine Haltung. So wie es die Wise Guys singen: „Es ist Sommer egal ob man schwitzt oder friert. Sommer ist, was in deinem Kopf passiert.“ (
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=jQbqzMc11Og" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.youtube.com/watch?v=jQbqzMc11Og
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          )
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Egal ob ich schwitze oder friere, im Sommer fühle ich mich anders: leichter, unbeschwerter. Ich stehe gerne früh auf und gehe später zu Bett. Der Sommer regt mich an, die Zeit zu nutzen, das Leben voll auszukosten. Ich bin geselliger im Sommer und lieber draußen. Auch zieht es mich im Sommer mehr in die Ferne. Klar, all das wird begünstigt durch lange Tage und mildere Temperaturen. Doch auch bei einem verregneten Sommer geht es mir so. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und ich hoffe, dass es mir auch im dritten Coronasommer so geht. Der Sommer wird anders sein, aber es kommt auf meine Haltung an. Denn beim Sommer ist es wie bei allem anderen: was und wie ich etwas empfinde, das hängt zu einem sehr großen Teil von meiner Haltung ab.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Somit ist der Sommer eine gute Trainingszeit für andere Zeiten des Jahres. Oder besondere Situationen: Es ist Sommer, unabhängig davon wie die Temperaturen sind. Es ist Sommer, unabhängig davon ob die Sonne scheint. Übertragen heißt das, dass ich es in der Hand habe, wie ich Situationen deute. Dass ich entscheide mit welcher Haltung ich lebe und wie ich mich fühle.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Lied der Wise Guys endet so: „Es ist Sommer. Ich hab das klar gemacht. Sommer ist, wenn man trotzdem lacht.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=26070&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          geht es zum SR Zwischenruf, dem der Text entstammt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 21 Jun 2022 15:24:57 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>fragil</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/fragil</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/ClaireMorgan-C-17.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Am 12.4.2022 fand nach Corona(online)pause endlich wieder Kunst (be)trifft in Kooperation mit dem
         &#xD;
  &lt;a href="http://modernegalerie.org" target="_blank"&gt;&#xD;
    
          Saarlandmuseum
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         in der Ausstellung "Joy in the Pain" von
         &#xD;
  &lt;a href="https://claire-morgan.co.uk/" target="_blank"&gt;&#xD;
    
          Claire Morgan
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         in der Modernen Galerie statt. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Hier die Gedanken der Impulsgeberinnen:
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            "Was bedeutet das Wort fragil? Der Duden sagt: „zerbrechlich“ oder „zart“. Zerbrechlich und zart wirken auch die Kunstwerke der nordirischen Künstlerin Claire Morgan (*1980). Morgan lebt und arbeitet in Gateshead, Großbritannien und erschafft raumgreifende Installationen, Skulpturen, aber auch Gemälde und Zeichnungen. Ihre Ausstellung in der Modernen Galerie des Saarlandmuseums heißt „Joy in the Pain“ – übersetzt bedeutet das „Freude im Schmerz“. Ein sehr wirkmächtiger Titel, der Claire Morgans Kunst ganz wunderbar spiegelt. Ihre Werke behandeln die Ambivalenz zwischen Leben und Tod und bewegen sich eindrucksvoll zwischen Schönheit und Gewalt. Besonders setzt sie sich mit dem Menschen und seinem Verhältnis zur Natur auseinander. Der Gedanke dahinter: Der Kreislauf des Lebens schließt uns alle mit ein – ob Pflanzen, Tierarten oder eben der Mensch. Claire Morgan arbeitet mit natürlichen und künstlichen Materialien. Zum Einsatz kommen neben Tierkörpern (Taxidermien) Pflanzen, Äste, aber auch Nylon und Plastik. Insbesondere die Taxidermien faszinieren und stoßen ab – hier ist Claire Morgans Kunst besonders konfrontativ. Die Arbeiten sollen eindringlich sein und den Betrachter*innen die eigene Verletzlichkeit vor Augen führen – zerbrechlich, aber eben auch schön. Claire Morgan sagt zur Verwendung natürlicher Materialien, dass sie auf diese Weise auch den Tod in die Arbeit miteinlässt.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Vor einiger Zeit hatte die Künstlerin einen gestrandeten Buckelwal in Blyth (Northumberland, UK) am Strand sehen können. Diese Erfahrung war Inspiration für die Installation All the Things I have ever lost (2020-2021). Die Künstlerin wollte etwas erschaffen, das sowohl massiv und überwältigend als auch „verletzlich“ erscheint. Die 14 Meter hohe Fadeninstallation besteht aus Tausenden von blauen Plastiktütenschnipsel, die eine Teil des Atriums im Erweiterungsbau der Modernen Galerie raumgreifend einnehmen. Die Form der zarten Nylonfäden mit unzähligen Einzelteilen ergibt einen kopfüber aufgehängten Right Whale, der mit der Schnauze im Museumsboden aufgeht. All the things I have ever lost lässt die Grenze zwischen Kunstwerk und Betrachter verwischen: Besucher*innen können in die Installation hineintreten, um das Werk herumgehen. Sie werden Teil des Kunstwerks und somit unmittelbar zur Installation in Beziehung gesetzt. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Mit All the things I have ever lost sind wir nicht nur mit dem Kunstwerk als unser Gegenüber konfrontiert, sind nicht nur Betrachter*in, sondern werden ein unmittelbarer Teil der Installation. Als dystopisches Symbol macht das Werk deutlich:  Auch was die Natur und ihre Vereinnahmung durch den Menschen angeht, können wir uns nicht in eine Betrachter*innenrolle zurückziehen. Alles ist verbunden und voneinander abhängig. All the things I have ever lost ist Ausdruck eines kollektiven Schmerzes, eines Verlustes – entstanden durch die Folgen der Zerstörung, die auch uns bedrohen.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Das Kunstwerk wurde extra für diesen Raum im Erweiterungsbau angefertigt und erstreckt sich raumgreifend bis in den 4. Stock. Da es sich im Besitz des Museums befindet, wird es auch nach Ende der Ausstellung „Joy in the Pain“ in Saarbrücken bleiben und weiterhin zu sehen sein!" (Laura Valentini)
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            "Claire Morgan arbeitet mit den Körpern verstorbener Tiere und kombiniert diese mit Naturmaterialien und Plastikfetzen zu filigranen Kompositionen. Die Kombination von Natur und synthetischem Material erzeugt eine faszinierende Optik, die wir im ersten Moment als schön und beeindruckend empfinden. Wenn wir jedoch genauer hinschauen, erkennen wir neben dem Schönen auch einen negativen Aspekt. Die  Künstlerin hat für diese gigantische Installation auf blaues Plastik zurückgegriffen, woraus wir auch einen kritischen Denkanstoß ableiten können. In den letzten Jahren wird immer deutlicher, wie sehr wir Menschen das empfindliche Gleichgewicht der Natur durch unser Verhalten negativ beeinflusst haben. Der größte Teil des Plastikmülls, der auf der gesamten Erde jährlich anfällt, landet im Meer. Tiere verfangen sich darin, fressen Teile der Abfälle und verhungern qualvoll daran. Auch beim Zersetzungsprozess des Plastiks werden gefährliche Inhaltsstoffe freigesetzt, die sich negativ auf die Meereslebewesen, aber möglicherweise auch auf uns auswirken können, wenn wir diese Tiere verzehren. Auch auf Wiesen, im Wald oder am Straßenrand sieht man häufig Abfälle, die unterwegs achtlos entsorgt wurden. Wir Menschen sind auf die Natur, die Pflanzen und Tiere angewiesen, ebenso wie diese auf uns.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Auf theologischer Ebene gesprochen können wir uns in diesem Zusammenhang an den „Herrschaftsauftrag“ (Gen 1,28) erinnern. Gott bietet dem Menschen zwar die Erde als Nutzfläche an, jedoch mit der Bedingung, seine Schöpfung, die Pflanzen und Tiere zu schützen und zu bewahren und schonend mit den Ressourcen umzugehen, über die wir verfügen dürfen. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Die Idee für "den Wal" lieferte der Künstlerin ein am Strand verendeter Wal. Wir werden als BetrachterInnen damit konfrontiert, wie dicht Leben und Tod beieinander liegen. Die Verbindung von Leben und Tod kann uns auch an die Karwoche, in der wir uns gerade befinden, erinnern. Christen führen sich in dieser Woche Tod und Leiden Jesu vor Augen, besinnen sich auf ihren Glauben und schöpfen neue Hoffnung." (Eva Keller)
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der nächste Termin Kunst (be)trifft:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          5.7.2022, 16.30-17 Uhr I durchströmt zur Ausstellung "Elemente - Wasser"
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          (Foto: Claire Morgan, If you go down to the woods today, 2014, Muntjakhirsch (Taxidermie), Schmetterlinge, zerrissene Polyethylenfolie, Nylonfaden, Blei, 300 x 300 x 250 cm / 118 x 118 x 98 1/2 in CM/S 65, Courtesy of Galerie Karsten Greve Köln Paris St. Moritz © Claire Morgan, Foto: Tom Gundelwein)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 20 Apr 2022 09:49:24 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>es ist zum verzweifeln!</title>
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Corona, Klimakrise, Krieg, steigende Preise, leere Regale, hungernde Menschen. Es ist zum Verzweifeln. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Wenn Sie die  Wahl haben, zwischen Verzweiflung und  Gleichgültigkeit zu wählen, wählen Sie die Verzweiflung, nicht die Gleichgültigkeit! Denn aus  Verzweiflung kann eine Botschaft hervorgehen,  aber aus der Gleichgültigkeit kann per definitionem nichts hervorgehen.“ Das hat der jüdische Philosoph Eli Wiesel einmal gesagt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er weist damit auf die Kraft hin, die in der Verzweiflung steckt. Auf die Chance, die sie beinhaltet. Wenn ich voller Verzweiflung erkenne, dass es so nicht weitergehen kann mit mir oder meinem Leben, dann steckt in dieser Verzweiflung die Chance zu etwas Neuem. Ich gehe dann vielleicht zum Arzt, oder zur Paarberatung, fange endlich an, gesünder zu leben oder suche mir einen neuen Job. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn mich Corona verzweifeln lässt, kann mir das die Motivation geben, mich und andere auch weiter zu schützen. Wenn ich über die Klimakrise verzweifle, achte ich selbst eher auf ein umweltschonendes Leben. Ich kümmere mich um Kriegsflüchtlinge, mühe mich um ein friedvolles Miteinander, kaufe nicht mehr, als ich benötige, bin liebevoll statt boshaft, für andere, statt nur für mich da zum Beispiel. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Verzweiflung beinhaltet Kraft, denn sie befördert meine Wut, meinen Trotz und lässt mich so entschiedener Handeln.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist zum Verzweifeln. Tun wir was.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Den SR Zwischenruf vom 13.4.2022 gibt es
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=25199&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 16 Apr 2022 08:24:48 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>worauf es ankommt im leben</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/worauf-es-ankommt-im-leben</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         “Mein Haus, mein Auto, mein Boot”. Fast 30 Jahre alt ist dieser Werbespot einer deutschen Bank. Er behauptet, dass uns ausmacht, was wir besitzen. Dass unser Wert von unserem Reichtum abhängt. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          2 Jahre alt ist der Film “Nomadland”. Der beschreibt das Leben moderner Nomad*innen in Amerika. Diese sind mit ganz wenig Besitz unterwegs kreuz und quer durchs Land. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In einer Szene erzählt eine von ihnen, Merl, wieso sie so lebt: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          “Ich habe 20 Jahre lang für einen amerikanischen Konzern gearbeitet.” Sagt sie. “Mein Freund Bill hat für die gleiche Firma gearbeitet. Er litt an Lungenversagen. Eine Woche vor seiner Pensionierung rief ihn die Personalabteilung im Hospiz an und sagte: “Sprechen wir über ihre Pensionierung”. 10 Tage später war er tot. Ohne jemals das Segelboot, das in seiner Einfahrt stand, feierlich zu Wasser zu lassen. Er hat einfach alles verpasst. Bevor er starb, hat er zu mir gesagt: “Verschwende nur keine Zeit, Merl.” Ich hörte so früh wie es ging auf zu arbeiten. Wenn ich sterbe, will ich nicht, dass mein Segelboot in der Einfahrt steht. Da steht es nicht. Mein Segelboot ist hier in der Wüste.” 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was Merl durch Bill gelernt hat: es geht nicht um den Besitz, nicht ums Segelboot, nicht ums Haus, nicht ums Auto. All das ist nicht wirklich wichtig. All das macht mich und meinen Wert nicht aus. Wichtig ist, dass ich mir die Zeit nehme zu leben. Und das, was ich dazu brauche. Bei Merl passt das in ihren Van.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zum
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=25114&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           SR Zwischenruf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          vom 12.4.2022
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 12 Apr 2022 08:33:19 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>solidarität ist die zärtlichkeit der völker</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/solidaritaet</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         “Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker”. Dieses Zitat hat jemand ins Wartehäuschen meines Bahnhofes geschrieben. Dazu ein Herz und “Ukraine”. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mir tut es gut, es immer wieder zu lesen. Denn dieser Satz ist selbst zärtlich zu mir, denn er berührt mich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sich berühren lassen und berühren, das sind Bestandteile von Zärtlichkeit. Und nur, wer sich berühren lässt, kann auch solidarisch sein. Solidarität und Zärtlichkeit sind ganz anders als Härte, Konkurrenz, Egoismus. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zärtlichkeit ist zart und dennoch machtvoll. Denn sie ist verbunden mit dem Leben. Nicht mit dem Tod.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Zitat am Bahnhof ist jeden Tag ein Hoffnungsmoment für mich. Hoffnung und Widerstand. Gegen die schrecklichen Bilder vom Krieg. Gegen die leeren Regale in den Geschäften, die Symbole für Konkurrenz, Egoismus und Härte sind. Auch gegen Rücksichtslosigkeit im Umgang mit Corona. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Immer, wenn ich es lese, fallen mir ganz viele Zärtlichkeiten ein. Ganz viel Solidarität. Ich denke dann an Menschen, die ihre Wohnung gerade mit Flüchtlingen aus der Ukraine teilen. Die politisch gegen jede Art von Krieg und Unterdrückung vorgehen. Die sich als Dolmetscher*innen ehrenamtlich engagieren. Die spenden und Spenden sammeln. Die beten und erinnern. Die sich berühren lassen und berühren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und so macht mich das Zitat dann auch ein bisschen froh. Denn es gibt eben nicht nur die, die Krieg führen, nicht nur die, die nur auf sich schauen. Sondern es gibt viel mehr Menschen, die Zärtlichkeit wollen und zärtlich sind. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und ich, ich will glauben, dass Solidarität und Zärtlichkeit das letzte Wort haben werden. Und alles für eine solidarische und zärtliche Welt tun, was ich kann. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=25152&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           SR Zwischenruf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          11.4.2022
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 11 Apr 2022 16:22:48 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>wandeln</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/wandeln</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Impulswege (nicht nur) für die Fastenzeit
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/wandeln1.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         "Wandeln". In diesem Verb ist Vieles enthalten, zu was die Fastenzeit einlädt: Überprüfung alltäglicher Routinen, Veränderung, Suche nach Alternativen, Verwandlung. Im Niederländischen bedeutet "wandeln" wandern. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Beiden Tätigkeiten räumten wir zu Beginn der diesjährigen Fastenzeit Platz und Zeit ein. In vier Spaziergängen in und um Saarbrücken machten wir uns auf die Suche nach inneren und äußeren Wandlungen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da die Wege und Impulse auch zu jeder anderen Zeit des Jahres passen, stellen wir sie hier zum Nachgehen in Ausschnitten zur Verfügung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Stad/tt:exerzitien standen unter dem Thema „Wandeln“. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dabei sahen wir den Bezug zur Bedeutung des Wortes im Niederländischen, der dort „wandern“ bedeutet. Das Wandern, das in Bewegung sein, war ein wichtiger Aspekt der Tage. Wir kennen im Deutschen auch einen ähnlichen  Bezug zur Bewegung, hier ist aber eher gemeint, sich langsam fortzubewegen, mit gemessenen Schritten, meist ohne einem Ziel zuzusteuern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine andere von uns in den Blick genommene Bedeutung des Wortes „wandeln“ ist die Veränderung. Hier sind grundlegende Veränderungen gemeint, was zum Beispiel im Begriff Klimawandel deutlich wird. Aber es bezieht sich auch auf das Leben der Einzelnen, wenn wir davon sprechen, dass Meinungen, Anschauungen, Ideale sich wandeln im Laufe der Zeit, oder dass sich mein Leben gewandelt hat.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Solche Veränderungen in Bezug auf die einzelne Person wollten wir in den Tagen in den Blick nehmen. Hier besteht auch ein Bezug zwischen den oben genannten Bedeutungen. Veränderungen brauchen Zeit, wir müssen ein Stück Lebensweg gehen. Nicht immer ist es leicht, sich zu verändern, wir gehen auch mal „falsche Wege“ und müssen wieder umkehren, manchmal fällt es schwer, wir müssen unseren Rhythmus finden. Jeder Mensch muss seinen eigenen Weg finden und ihn gehen können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           wandeln 1:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Über den Kaninchenberg zum Schwarzenbergturm und zurück über den Rotenbühl
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am ersten Tag der Exerzitientage lag der Schwerpunkt auf der Perspektivveränderung. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Blickpunkte, Bedeutungen ändern sich im Laufe der Zeit. Ein Schloss, von dem man heute fast nichts mehr weiß, Brunnen, die trockengelegt wurden, ein Bach, der fast ausgetrocknet ist, und der früher bis in die Saar floss, waren Orte, denen wir begegnet sind. Sie luden ein, den Blick auf die eigene Vergangenheit zu richten. Gibt es bei mir Quellen, die mal wichtig waren, die heute aber kaum noch Bedeutung in meinem Leben haben, gibt es Orte, die ich schon fast vergessen habe? Was bedeutet dies für mich? Welche Bedeutung hatten Menschen, Erfahrungen im Rückblick für meinen Lebensweg, und was nehme ich für die Zukunft mit?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein weiterer Aspekt waren Berge auf dem Weg. Mühsam erklommen wir eine Steigung. Den eigenen Rhythmus musste man finden. Oben angekommen bot sich noch ein Turm zum Erklimmen an. Nach dem Besteigen hatte man ganz neue Perspektiven auf das direkte aber auch auf das weite Umfeld. Um neue Perspektiven zu erhalten, muss man sich auf den Weg machen. Nach anstrengenden oft mühsamen Erfahrungen können wir aber anders auf das Leben schauen. Neue Perspektiven ermöglichen auch neue Ziele im Leben. All diese Überlegungen ergaben sich durch die unmittelbaren Erfahrungen auf dem gemeinsamen Weg. Es ist dabei jeder Person überlassen, wie weit sie gehen will.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein weiterer markanter Ort auf dem Weg war die „Villa Europa“, ein Gebäude, das im Laufe der Zeit oft die Funktion verändert hat. Von der Privatvilla wurde es bis heute zu einem Gebäude, dass Institutionen Platz bietet, die sich dem Thema Europa widmen. Die Bedeutung von Orten kann sich verändern. Ein Aspekt, der hier besonders in den Blick geriet, ist das Sprengen von Grenzen, das Verbindende, ein Zeichen der Hoffnung auf ein friedliches Miteinander, das gerade in der Zeit eines Krieges in Europa bedeutsam ist. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Rundweg endete wieder am Ausgangspunkt. Dies bedeutet aber nicht, dass wieder alles wie am Anfang ist. Durch das Begehen neuer Wege, durch das Einnehmen neuer Perspektiven, durch die neuen Erfahrungen auf dem Weg und mit anderen Menschen, kann ich meine 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Perspektive auf mein Leben verändern und ich habe die Chance, mich zu wandeln, wenn ich es will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           wandeln 2:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Rundweg Historischer Halberg (Der Weg findet sich
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.sr.de/sr/home/der_sr/so_wurden_wir_was_wir_sind/geschichte/historischer_rundwanderweg_halberg100.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          )
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.“ (Soren Kierkegaard)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist uns eigen, dass wir reflektieren, verstehen wollen, planen. 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn es um Wandel und Veränderung geht, ist das Verstehen oft die Grundlage. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verstehen schaut an, bewertet und kann dadurch Neues aufschließen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir befinden uns in jedem Moment im Dazwischen: die Zukunft hat noch nicht begonnen, die Vergangenheit ist vorbei. Die Vergangenheit ist geschehen, nicht veränderbar. Wenn wir über uns in der Zukunft entscheiden wollen, dann geht es darum, Geschehenes anzuschauen, zu bewerten und zu „heben“ für die Zukunft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Darum geht es bei diesem Spaziergang.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir suchen Orte auf, die historisch bedeutsam sind und versuchen, sie mit unserer Vergangenheit und damit Gegenwart und Zukunft zu verknüpfen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          2 Weinberg
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von was habe ich mir mehr in meinem Leben versprochen? Was musste ich aufgeben?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          4 Heiligtum
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf welchen Glaubensvorgänger*innen gründe ich? Was habe ich von wem übernommen? Was geändert? Was selbst entwickelt?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          5 Mottel
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          An wen möchte ich mich erinnern, der zu plötzlich oder tragisch gestorben ist?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          9 Kirche
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dem Verlust welchen Ortes trauere ich nach?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          10 Halbergweiher
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          An welche Orte von früher erinnere ich mich gerne? 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          11 Hirschwiese
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          An welche Feste erinnere ich mich gerne?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          12 Friedhof
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer meiner Vorfahren* stärkt mir den Rücken? Steht hinter mir? Gibt mir Kraft auch über den Tod hinaus?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          14 Buspilz
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Welche Rolle spielte Warten bisher in meinem Leben? 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Worauf musste ich lange warten? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Worauf warte ich im Moment? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was erwarte ich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          16 Schloss Halberg
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Bau sollte Macht und Reichtum von Carl Ferdinand Stumm deutlich, sichtbar machen. 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie wichtig ist mir Ansehen? Und Besitz?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abschluss
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich entscheide, welcher Geschichte ich mich verpflichtet fühle. Wohin ich schaue. Wovon ich mich bestimmen lasse.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Manchmal muss ich mich von Dingen befreien, manchmal können sie mich beflügeln oder geben sie mir ein gutes Fundament.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           wandeln 3: Das Fremde im Alltag entdecken
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          (auf einem vertrauten Weg zu gehen)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir laufen täglich die gleichen Wege durch die gleichen Straßen. Treffen auf diesen Wegen oft die gleichen Gesichter. Alles scheint vertraut und vielleicht etwas trist. Als hätten wir uns satt gesehen. Um Neues und Unbekanntes zu entdecken, zieht es uns dann in die Ferne. An exotische Orte mit fremden Kulturen und fremden Tieren. Doch ist uns das Vertraute wirklich so vertraut wie wir denken? Was wäre, wenn wir morgens einen anderen Weg gehen würden? Einfach die Parallelstraße. Oder statt den Arbeitsweg über die Autobahn die Landstraße nehmen würden. Wäre dann auch noch alles so vertraut? Wissen wir wirklich was um uns ist? Können wir alles überblicken, wenn wir die gleichen Wege gehen, die gleichen Dinge tun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wäre es nicht möglich auch im Vertrauten Neues zu sehen? Ein*e Tourist*in im eigenen Leben zu sein und alte Orte neu zu entdecken und zu sehen wie diese entstanden sind und was dahintersteht. Etwa die Statue an der man schon oft einfach vorbei gelaufen ist. Wie oft fragt man sich "Wer ist vor mir hier entlang gegangen?" Oder übersieht man die schönen Dinge ganz und gar weil man von Termin zu Termin hetzt und aus dem Blick auf die Uhr keine Augen für die Umwelt hat.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          (Andreas Feid, Martina Fries, Eva Naumann)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 19 Mar 2022 18:46:40 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>das dazwischen aushalten</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/das-dazwischen-aushalten</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Ohne unser Gestern würd ich mich heut nicht so auf Morgen freun“. Das singt Johannes Oerding in seinem Lied „Hundert Leben“. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich finde das gerade sehr passend. Er beschreibt ja eine Zwischenzeit. Das Dazwischen zwischen Gestern und Morgen. Das Jetzt. Und das Jetzt ist gerade nicht so prickelnd. Immer noch beherrscht die Pandemie mein Leben, schränke ich mich ein, kann ich vieles nicht tun, weil ich solidarisch sein will und mich und andere nicht gefährden möchte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ohne mein Gestern würd ich mich heut nicht so auf Morgen freun“.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich muss das Jetzt, das Dazwischen zwischen Gestern und Morgen aushalten. Und mir hilft dabei die Erinnerung. Das, was ich schon erlebt habe. Und ich behaupte jetzt mal: egal wie alt jemand ist oder was sie genau erlebt hat, etwas ist immer dabei gewesen, was Kraft gibt durchzuhalten. Etwas, das mir eine Idee davon gibt, dass das Morgen gut werden könnte, dass ich darauf hoffen, mich darauf freuen darf. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich freue mich darauf, wieder unbeschwert reisen zu können. Es gibt noch so viel zu entdecken. Und auf Konzerte möchte ich wieder gehen. Und so viele Leute treffen können wie ich möchte, ohne Maske und ohne Angst. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch noch ist es nicht soweit. Ich muss das Jetzt noch ein wenig aushalten. Und so bin ich dankbar für mein Gestern. Und hoffe auf das Morgen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          als SR Zwischenruh
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=23584&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          hören
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 22 Dec 2021 18:36:17 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>lichtblicke</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/lichtblicke</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PB270823.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Meine Familie“, „Dass ich den Krebs besiegt habe“, „Dass ich den Führerschein bestanden habe.“ Das sind Lichtblicke von Menschen in diesem Jahr. Aufgeschrieben beim Weihnachtsgarten im Deutsch-Französischen-Garten in Saarbrücken. Hier haben wir Menschen eingeladen, ihre Lichtblicke aufzuschreiben. Die Zettel wurden dann Teil einer Lichtinstallation. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vielen Menschen ist es schwer gefallen, einen Lichtblick zu finden. Sie haben dann einen Wunsch aufgeschrieben: „Dass unsere Beziehung noch lange hält“, „Dass Corona weg geht“, „Dass alle gesund bleiben in meiner Familie“ zum Beispiel.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Je dunkler es ist, desto schwerer ist das Licht oft zu finden. Da fällt es leichter, in die Zukunft zu schauen und Wünsche zu formulieren. Nach einem weiteren Corona-Jahr gab es mehr Wünsche als Lichtblicke.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber wir brauchen Licht, Lichtblicke, um leben zu können. Hoffnung in schweren und dunklen Zeiten. Auch deshalb schmücken wir im Advent unsere Häuser und Wohnungen mit Lichterketten und Leuchtsternen. In der dunklen Jahreszeit sind die nicht zu übersehen. Im Leben muss ich oft genau hinschauen. Und auch, wenn mir nicht direkt „ein Licht“ aufgeht, ein Lichtblick einfällt, es gibt sie. Beim Weihnachtsgarten ist letztlich allen etwas eingefallen. Man muss manchmal ein wenig suchen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oder selbst Licht sein, so wie Amanda Gorman es bei der Einführung des amerikanischen Präsidenten Joe Biden gesagt hat:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Wenn der Tag kommt, treten wir aus dem Schatten heraus, entflammt und ohne Angst. Die neue Morgendämmerung erblüht, wenn wir sie befreien. Denn es gibt immer Licht, wenn wir nur mutig sind, es zu sehen, wenn wir nur mutig sind, es zu sein.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          auch im
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=23583&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           SR Zwischenruf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          zum Nachhören
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 21 Dec 2021 08:52:07 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>die geschenke-hypothese</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Schenken basiert auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit. Das heißt du schenkst mir nichts, sondern du erlegst mir eine Verpflichtung auf.“ Das sagt Sheldon Cooper, eine der Hauptfiguren der Serie „The Big Bang Theory“.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für Sheldon ist Schenken nutzlos. Nur ein Austausch von möglichst gleich Wertvollem. Deshalb hasst er Weihnachten. Seine Nachbarin Penny weiß das nicht. Sie hat ein Weihnachtsgeschenk für ihn. Als Sheldon davon erfährt, schimpft er. Und obwohl Penny beteuert, dass sie kein Gegengeschenk erwartet, zieht Sheldon los, um ein solches zu besorgen. Er hat eine Idee wie er es schaffen kann, den genau passenden Gegenwert zu schenken: Er besorgt sechs verschieden große Präsentkörbe. Nach Erhalt seines Geschenkes will er den Korb aussuchen, der im Wert passt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als er das Geschenk von Penny auspackt, ist es aber etwas so Wertvolles für ihn, dass er ganz aufgeregt mit allen Präsentkörben ankommt und feststellt: „Das ist noch zu wenig“. Und zusätzlich Penny zum Dank noch umarmt. Obwohl er umarmen fast ebenso hasst wie Weihnachten und Geschenke.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Pennys Geschenk hat keinen großen materiellen Wert. Es ist eine Serviette mit einer Widmung. Von Sheldons größtem Idol, der sich zudem noch den Mund mit dieser Serviette abgewischt hat. Damit ist die eigentlich wertlose Serviette für Sheldon aber von unermesslichem Wert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich mag diese Episode gerade vor Weihnachten besonders. Sie erinnert mich daran, woran es beim Schenken ankommt: den anderen gut zu kennen, zu wissen, was ihn wirklich freut, was ihr wichtig ist, sein Herz berührt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich freue mich so wie Sheldon, wenn mir dies beim Schenken gelingt. Wenn die Beschenkte merkt, dass ich sie wahrnehme, dass ich weiß, was ihr gefällt oder gut tut. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          zum Hören als SR Zwischenruf
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=23582&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
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      <pubDate>Mon, 20 Dec 2021 10:08:02 GMT</pubDate>
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      <title>mein lichtblick</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PB270907.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der welt:raum durfte, zum Adventstart, vom 26. bis zum 28. November, Teil des Weihnachtsgartens im Deutsch-Französischen-Garten sein. Zusammen mit dem Künstler Martin Heuer und der Katholischen Erwachsenenbildung Saarbrücken boten wir unter dem Namen „Lichtblicke“ eine Kunstinstallation mit Klang und Licht an. Eine Inspiration für die Installation boten die japanischen Windglocken (Furin). Dies sind kleine Bronzeglocken mit Gebetsfahnen aus Papier, welche in der lauen Sommerluft zart klingen. Dieser auch „Wind aus dem Paradies“ genannte helle Glockenklang dient im Ursprung als Trost an heißen Sommertagen und soll dazu dienen, Unheil fern zu halten. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch unsere Idee war es, Trost zu spenden und Hoffnung zu schenken. In einer Mitmachaktion durften die Weihnachtsmarktbesucher*innen  ihre Lichtblicke des Jahres notieren, welche dann im Anschluss mit Glocken in einen Baum gehängt wurden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Neben Lichtblicken und schönen Erlebnissen, wie etwa „Meine erste Achterbahnfahrt“, wurden auch viele Wünsche notiert. Dabei erhofften sich sehr viele Besucher*innen mehr Zusammenhalt und Gemeinschaftlichkeit. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am Ende des Weihnachtsmarktes waren die Äste des Baums gut gefüllt und weitere „Lichtblicke“ schmückten unseren Pavillon. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Einige der Lichtblicke sind mittlerweile in den Schaufenstern des welt:raum zu finden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bilder finden Sie
          &#xD;
    &lt;a href="/bilder"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          .
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 12 Dec 2021 15:32:46 GMT</pubDate>
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      <title>neustart</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doppelter Neustart für den welt:raum in Saarbrücken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Begegnungsort der katholischen Kirche öffnet nach Corona-Pause in neuen Räumen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Saarbrücken – Nach der Corona-Pause seit März 2020, in der hauptsächlich Online-Angebote stattfanden, hat der Begegnungsort welt:raum in Saarbrücken am Donnerstag, 18. November, wiedereröffnet und dabei zugleich seine neuen Räume eingeweiht. Der Umzug vom St. Johanner Markt in die nahe gelegene Katholisch-Kirch-Straße sei wegen steigender Mietkosten notwendig geworden, sagt Pastoralreferentin Martina Fries. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Seit 16 Jahren ist der Begegnungsort der katholischen Kirche am Markt eine bekannte Adresse – anfangs noch unter dem Namen „St. Glauben am Markt“, seit dem 1. April 2016 als „welt:raum“. „Wir verlieren einerseits natürlich unsere 1A-Lage, bei der wir insbesondere durch unsere Angebote am Schaufenster unglaublich viele Menschen erreicht haben“, sagt Fries, „aber wir gewinnen einen für unsere Zwecke besser geschnittenen Raum, der zudem heller und freundlicher ist als der vorherige.“ Großer Vorteil der neuen Räumlichkeiten sei die Küchenzeile – bisher verfügte der welt:raum lediglich über eine Kaffeemaschine und einen Kühlschrank. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Sommer hatte Martina Fries zu einer Online-Veranstaltung eingeladen, um Ideen zu sammeln, wie der neue Begegnungsort gestaltet werden kann. Ein Vorschlag wurde direkt zu Beginn umgesetzt: Damit der welt:raum grüner und wohnlicher wird, sind Pflanzenspenden willkommen, von denen bei der Eröffnung auch schon einige zu sehen waren. Das Grundkonzept bleibe am alten wie neuen Standort jedoch das gleiche, betont die Pastoralreferentin: „Es ist ein Raum der Möglichkeiten, der sich von den Menschen angeeignet werden will. Er steht Gruppen und Einzelpersonen zur Verfügung, die hier etwas veranstalten oder ausprobieren wollen und dabei andere Menschen an ihren Erfahrungen teilhaben lassen wollen.“ Voraussetzung ist, dass es sich dabei um eine öffentliche Veranstaltung handelt – private Feiern sind also nicht möglich. „Die Veranstaltungen sind immer Kooperationsveranstaltungen mit uns“, betont Fries. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie in der Vergangenheit auch soll es auch im neuen welt:raum eine bunte Mischung aus Ausstellungen, Konzerten, Gesprächen, Vorträgen, Diskussionsrunden, Lesungen, Workshops, Singen und anderem geben. Für Dezember sind bereits zahlreiche Veranstaltungen geplant – sofern es die Corona-Lage zulässt: Im Advent soll der neue Raum unter dem Motto „Mein Lichtblick“ mit Fotos gefüllt werden. Jeder ist aufgerufen, sein Foto bis zum 23. November einzureichen – auf Instagram und Facebook werden dann per Abstimmung die Gewinnerbilder gekürt, die anschließend ausgestellt werden. Weitere Veranstaltungen sind ein ökumenisches Gebet (6. Dezember), eine Autorenlesung mit Edgar Helmut Neumann (8. Dezember) und ein Online-Bibliodrama (13. Dezember). Alle Veranstaltungen stehen auf der Homepage des welt:raum unter: https://www.weltraum-saarbruecken.de/
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Viele Kooperationspartner warteten bereits auf den neuen Raum, sagt Fries. So treffe sich etwa die Gruppe „Kuunku – Künstler unterstützen Künstler“ einmal im Monat im welt:raum, die dort auch regelmäßig Kunstausstellungen anbieten. Bei der Gruppe treffen sich deutsche, ausländische und geflüchtete Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Bereichen wie Fotografie, Malerei und Bildhauerei, Amateure wie Profis. Auch die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), das Friedensnetz Saar und der Fotografie-Stammtisch des Vereins Augenblick nutzen den Raum für ihre Treffen zu denen alle Interessierten willkommen sind.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch abseits von Veranstaltungen steht der welt:raum allen Menschen offen, die sich einmal ausruhen möchten, etwas essen, trinken oder sich unterhalten wollen, kostenlos im WLan surfen wollen oder einen Ort suchen, um ihr Kind zu wickeln. Künftig ist der welt:raum unter der Woche von 13 bis 17 Uhr geöffnet, während des Saarbrücker Weihnachtsmarkts bis 20 Uhr. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Danke Ute Kirch von der Bischöflichen Pressestelle für diesen Artikel und das Bild!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 20 Nov 2021 16:46:27 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>von tod und leben</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wie Menschen mit dem Tod und den Toten umgehen sagt viel über ihr Leben.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Mexikaner*innen feiern heute zum Beispiel den „Tag der Toten“. Es ist ein bunter, fröhlicher und lauter Tag. Er erinnert daran, dass die Toten auch nach ihrem Tod zur Gemeinschaft gehören. Außerdem machen sie sich über den Tod lustig, was ihm die Schwere nehmen soll. Überall werden Skelette aus Plastik aufgehängt. Totenköpfe werden als Zuckergebäck gegessen. Es gibt Musik und Tanz. Brot in Knochenform. Särge aus Schokolade. Die Menschen verkleiden sich und feiern ausgelassen. So wird der Tod Teil des Lebens. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch an Halloween geht es um Tod und Leben. Und die Haltung zu beiden. In der Halloween-Nacht sollte es den Toten erlaubt sein, auf die Erde zu kommen und eine Nacht zu bleiben. Anders als in Mexiko, wo die Toten mit einem fröhlichen Fest willkommen geheißen werden, versteckten sich die Kelten aus Angst unter Tierfellen und hinter Masken. Und sie versuchten, die Dunkelheit mit Licht und Fratzen zu vertreiben. Daher kommen die Verkleidungen und beleuchteten Kürbisse. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am heutigen Tag geht es bei allen Bräuchen um die Pole: Tod und Lebendigkeit, Werden und Vergehen, Angst und Freiheit. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Antwort wie beide gut ausbalanciert werden können gibt der heutige Reformationstag. Martin Luther ging es vor allem um die Frage wie der Mensch angesichts seines Todes Gnade finden kann.  Und seine Antwort lautete: ich muss mir mein Heil nicht verdienen. Ich bin schon gerettet. Ich darf vertrauen auf Gott, Jesus Christus, das Leben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ob ich gläubig bin oder nicht. Ich kann mich entscheiden: lebe ich unfrei in Angst vor dem Tod oder frei im Vertrauen aufs Leben und all das, was es für mich bereithält. Vor dem Tod und vielleicht auch über diesen hinaus.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sat, 30 Oct 2021 14:02:50 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>träume leben II</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/traeume-leben-ii</link>
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich liebe den Film "Midnight in Paris". Er erzählt folgendes:
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein erfolgreicher amerikanischer Drehbuchautor verbringt mit seiner Verlobten und deren Eltern einen Urlaub in Paris. Die Stadt weckt in ihm alte Sehnsüchte: Eigentlich wollte er schon immer lieber Schriftsteller werden, mehr als stupide Drehbücher, etwas von Tiefe und bleibendem Wert, schaffen. Auch hätte er viel lieber vor 100 Jahren als heute gelebt und lieber in Paris als in Hollywood. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Seine Verlobte und deren Eltern verstehen das nicht. Sie halten ihn sogar für verrückt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eines Abends verläuft er sich auf dem Weg ins Hotel. Und gelangt durch eine magische Zeitreise ins Paris der 20er Jahre. Er trifft Hemingway, Picasso, Salvador Dali und bekommt positive Rückmeldungen zu seinem Romanentwurf. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Immer nachts taucht er in diese Traumwelt ein. Tagsüber arbeitet er an seinem Roman und entfernt sich immer mehr von seiner Verlobten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Lauf der Zeit merkt er, dass er niemals wirklich in der Vergangenheit leben könnte. Zu vieles würde er vermissen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese überraschende Erkenntnis macht es ihm schließlich möglich, sich ganz seiner Gegenwart zuzuwenden. Er hört nicht mehr auf seine Verlobte und deren Eltern. Er hört auf seine Träume. Er bleibt in Paris und arbeitet weiter an seinem Roman. Die Verlobung löst er.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In seinen Zeitreisen konnte er seine Träume leben. Seinen Sehnsüchten Raum geben. So haben sie seine Gegenwart verändert. So kann er zum Schluss sein Leben leben.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 30 Oct 2021 14:01:10 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>träume leben I</title>
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Als ich 7 Jahre alt war, habe ich eine neue Welt entdeckt: die Welt der Bücher. Meine Mutter hatte mich in der Stadtbücherei angemeldet. Von da an ging ich regelmäßig den weiten Weg von zuhause zur Bücherei. Voller Vorfreude auf die neuen Bücher, die ich wie einen Schatz nach Hause schleppte. Ich liebte den Geruch in dem alten Gebäude, rieche ihn noch heute. Ich sehe heute noch die Regale vor mir, wo fremde Welten darauf warteten, von mir erobert zu werden. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eigene Träume fanden sich in den Büchern wieder. Neue Träume entstanden beim Lesen. Ich liebte die Fünf Freunde und träumte davon, auch solche Freund*innen zu haben und solche Abenteuer zu erleben. Ich träumte davon, so zu sein wie Justus, Peter und Bob von den Drei Fragezeichen, so mutig, so schlau, so unabhängig. Ich träumte mich in ein Internat, wenn es in der Schule nicht so schön war. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich zog mich mit meinen Büchern in eine andere, innere Welt zurück. Die Bücher waren wie die Träume eine freie Welt, eine, in der ich gestalten konnte, mich und mein Leben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute lese ich immer noch so gerne. Manchmal springt mich in einem Buch ein Satz, eine Idee, irgendetwas an, was mich auch im Leben weiterverfolgt. Was mich verändert, mich etwas ausprobieren lässt, mir eine neue Perspektive gibt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So gerade im Buch „Reise durch Ruinen“ von George Orwell. Da schreibt er "Rache ist eine Handlung, die man begehen möchte, weil und wenn man machtlos ist." Seitdem kann ich mit Rachegedanken anders umgehen. Ich suche das, was einen Menschen ohnmächtig macht. Und kann darüber sprechen und besser verstehen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aus dem Buch von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ habe ich die von ihm so genannte „Erkenntnis des Tages“ übernommen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach Lissabon wollte ich reisen nachdem ich das Buch „Nachtzug nach Lissabon“ gelesen hatte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ohne Bücher und ihre Traumwelten wäre ich heute nicht die, die ich bin und würde ich nicht die werden, die ich werde.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 30 Oct 2021 13:58:59 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>genau hinschauen</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Majestätisch steht er da. Beeindruckend. Als einziger Baum weit und breit. Ganz oben auf der Düne. Er hat keine Blätter oder Früchte. Deshalb heben sich die verzweigten Äste besonders gut vom Himmel ab. Ein schönes Motiv für ein Foto, das ich dann auch mache. Während meiner Wanderung durch die Dünen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Woche später sehe ich diesen Baum wieder. Auf einem Foto. Er ist umgestürzt. Vom Wind umgeworfen. Liegt auf der Düne. Ragt nicht mehr majestätisch empor. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er hatte nicht genug Wurzeln. Deshalb hatte er auch keine Blätter oder Früchte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Darüber hatte ich aber nicht nachgedacht bei meiner Wanderung. Ich war an der Oberfläche geblieben. Habe nur sein Äußeres wahrgenommen. Ich hatte nicht genau hingeschaut. Nicht gut überlegt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für mich hat diese Erfahrung eine Botschaft. Die Mahnung: gib dich nicht mit der Oberfläche zufrieden! Schau genau hin! Frag genau nach! Geh den Menschen und Dingen auf den Grund! Schau, ob sie Früchte tragen. Und wenn ja, welche Früchte das sind. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich nicht getäuscht werden möchte, dann darf ich nicht bei der Oberfläche stehen bleiben. Ich muss genau hinschauen. Nur dann erkenne ich, ob etwas Wurzeln und Bestand hat. Und auch, ob ich mich verlassen kann. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der Bibel heißt das so:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Nehmt euch in Acht vor den falschen Prophet*innen! Sie kommen zu euch und verhalten sich wie Schafe. Aber im Innern sind sie Wölfe, die auf Raub aus sind. An ihren Früchten könnt ihr sie erkennen: Oder erntet man Trauben von einem Dornbusch und Feigen von einer Distel? Ein guter Baum bringt gute Früchte hervor. Aber ein schlechter Baum bringt schlechte Früchte hervor. Also gilt: An ihren Früchten werdet ihr die falschen Prophet*innen erkennen.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich Menschen und Meinungen auf den Grund gehen will, wenn ich einen festen Stand und tiefe Wurzeln suche, dann muss ich die Früchte prüfen und nicht beim schönen Schein stehen bleiben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 30 Oct 2021 13:57:25 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>die große wichtigkeit unauffälliger kleinigkeiten</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/die-grosse-wichtigkeit-unauffaelliger-kleinigkeiten</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         zum 125. geburtstag der tschechischen autorin milena jesenská
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Milena_Jesensk%C3%A1.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Briefe an Milena“, „Kafkas Freundin Milena“, „Geliebte Milena“ ‒ bekannt geworden ist Milena Jesenská in Deutschland unter ihrem Vornamen, als Adressatin der Briefe Franz Kafkas. Dabei hat sie selbst von 1919 bis 1939 über 1000 Feuilletons und Reportagen in tschechischen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht. Diese bestechen durch kluge Gedanken, pointierte Formulierungen und eine so klare wie mitfühlende Haltung – es sind journalistische Glanzstücke. Jesenská schreibt über Kinderarmut in Wien, über Kino und Kaffeehaus, über die Zimmerwirtin und über den Schlachthof, über moderne Architektur und über die Dreigroschenoper. Ihre Feuilletons sind oft Skizzen über alltägliche Begebenheiten, eine kleine Philosophie des Alltags: „Eine Journalistin ist eine Miniaturenzeichnerin, aber in ihren Details trifft sie die Wirklichkeit. Sie interessiert sich für unauffällige Kleinigkeiten, und auf einmal zeigt sich deren große Wichtigkeit.“ (Da das so sehr auf ihre eigenen Texte zutrifft, habe ich mir erlaubt, ihre in der männlichen Form geschriebenen Worte in die weibliche Form umzuformulieren.)
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In den letzten Jahren ihres Schaffens schrieb Milena Jesenská politische Reportagen und Stellungnahmen zur Sudetenkrise und dem Ende der Demokratie in der Tschechoslowakei. „Die Kunst stehen zu bleiben“ lautet der Titel eines Artikels, in dem sie erklärt, warum sie es als ihre Aufgabe sieht, in Tschechien zu bleiben statt zu emigrieren. Diese Kunst beherrschte sie tatsächlich. Sie schrieb für eine illegale Zeitung und engagierte sich im Widerstand. 1940 wurde sie daher verhaftet. Im Mai 1944 starb sie im KZ Ravensbrück. Überlebt hat ihr Werk. Milena Jesenskás feuilletonistische Skizzen und politischen Reportagen faszinieren auch heute noch.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jorge Semprun schreibt über die Ausgabe ihrer Texte:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ein Buch, das man seinen Freunden schenken und mit lauter Stimme auf den Straßen rühmen möchte, von dem man wünscht, es in der Metro in den Händen Fremder zu sehen, die einem dadurch nah und vertraut werden, selbst im größten Gedränge.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt zwei deutsche Ausgaben der Texte von Milena Jesenská: Alena Wagnerová hat 2020 im Wallstein Verlag eine Auswahl der Texte herausgegeben, eine andere Auswahl von Dorothea Rein ist seit 1984 im Verlag Neue Kritik lieferbar.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Milena Jesenská: Prager Hinterhöfe im Frühling. Feuilletons und Reportagen 1919–1939. Herausgegeben von Alena Wagnerová, aus dem Tschechischen von Kristina Kallert, Wallstein Verlag, Göttingen 2020, 416 Seiten, ISBN 978-3-8353-3827-2, 32,00 €.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Milena Jesenska: Alles ist Leben. Feuilletons und Reportagen 1919-1939. Herausgegeben und mit einer biographischen Skizze versehen von Dorothea Rein, Frankfurt/Main (5)2008, 304 Seiten, ISBN 978-3-8015-0192-1, 22,50 €.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 10 Aug 2021 10:33:10 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>von stärken und schwächen</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Vor kurzem war ich mit meinem Neffen in einer fremden Stadt unterwegs. Er kann gut Karten lesen. Ich nicht. Am Anfang war das sehr praktisch. Er führte uns sicher und zielstrebig vom Hotel in die Stadt. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Später fand ich es zunehmend anstrengend. Immer wieder mussten wir stehen bleiben und genau schauen wo wir gerade sind und wie der beste Weg zum Ziel ist. Mein Neffe kann zwar gut Karte lesen, aber für das Erkunden einer neuen Stadt braucht es mehr. Da muss ich einfach auch mal drauflos gehen können. Und schauen, was mir auf den unbekannten Straßen alles begegnet. Ich kann das. Und es macht mir auch nichts aus, wenn ich mehrmals an ein und derselben Stelle vorbeikomme. Ich muss nicht zielstrebig, schnell und möglichst ohne Wiederholungen von A nach B kommen. Ich genieße auch das Unterwegs. Und sogar das Verlaufen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Großen und Ganzen haben wir uns gut ergänzt. Ich habe ihn an Ecken gebracht, die wir sonst nicht gesehen hätten. Und er uns immer mal wieder dorthin zurück wo wir uns etwas anschauen wollten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Stärken sind nie einfach nur Stärken. Und Schwächen nie einfach nur Schwächen. Es kommt auf den Zusammenhang an. Ich kann nicht gut Karten lesen. Das ist eine Schwäche. Doch dadurch habe ich schon oft Überraschendes entdeckt. Und damit ist es auch eine Stärke. Meine Neffe kann gut Karten lesen. Das ist eine Stärke. Weil er mehr in die Karte schaut und nicht so suchen muss, entdeckt er aber nicht so viel. Das ist eine Schwäche. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie gut, dass wir gemeinsam unterwegs waren und uns ergänzt und korrigiert haben. So haben wir viel gesehen und alles erreicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=21182&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Zwischenruf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          zum Nachhören
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 27 Jun 2021 10:32:04 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>verborgen</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/verborgen</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/mondschein.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Das sagt „der kleine Prinz“ zum Fuchs. In der Geschichte von Antoine de Saint Exupéry. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Wesentliche ist unsichtbar, verborgen. Das heißt, es muss gesucht werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Saarlandmuseum gibt es ein Kunstwerk, das zeigen kann wie das geht. „Ein Lied von Wiederkehr“ heißt es und ist von Gregor Hildebrandt. Auf den ersten Blick sehen die Augen eine große schwarze Fläche, glänzend, je nach Lichteinfall mit Spiegelungen. Als ich es das erste Mal sah konnte ich wenig damit anfangen. Es hat mir gefallen. Aber erst als ich gemerkt habe, welches Material der Künstler benutzt hat, hat es auch etwas in mir ausgelöst. Um das zu entdecken, musste ich meine Perspektive verändern: Es reicht nicht, das Kunstwerk von vorne zu betrachten. Wenn ich von der Seite schaue, dann sehe ich, dass es aus Kassettenbändern gemacht ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Um das Verborgene zu entdecken muss ich außerdem zuhören was der Künstler zum Kunstwerk erzählt. Diese Kassettenbänder sind bespielt mit einem Lied, in dem es um das Meer geht. Und jetzt, ja, jetzt sehe ich das dunkle nächtliche Meer mit Schaumkronen und dem Mond, der sich darin spiegelt. Und erinnere mich an die Bucht auf Mallorca, auf die der Vollmond auch so schien. Und den schönen Urlaub dazu.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wegen der Kassettenbänder erinnere ich mich an meine Kindheit. An die vielen Stunden, die ich Kassetten gehört und überspielt oder aufgenommen habe.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          All das wäre mir verborgen geblieben, wenn ich schnell weitergegangen wäre. Wenn ich mich mit dem ersten flüchtigen Blick zufrieden gegeben hätte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Will ich Verborgenes entdecken und erinnern, so brauche ich Zeit, Neugierde, verschiedene Perspektiven, Aufmerksamkeit und Geduld. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es lohnt sich, nicht nur bei Kunstwerken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diesen SR Zwischenruf gibt es auch
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=21180&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          zum Nachhören.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 26 Jun 2021 09:13:22 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>ein lob dem lob</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/ein-lob-dem-lob</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Lob.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ganz aufgekratzt und mit strahlenden Augen, so kommt mein Neffe vom Fußballspiel zurück. Sein Trainer hat ihn gelobt. Weil er gut gespielt hat. Und weil er seine Anweisungen so gut umgesetzt hat. Weil er sich gut entwickelt. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie schön Lob doch sein kann. Und wie effektiv.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sicher war nicht alles gut. Und mein Neffe kann und muss noch viel trainieren und verbessern. Doch das geht eben besser, wenn die positiven Entwicklungen gesehen und gelobt werden. Lob macht groß. Gelobt traue ich mir mehr zu. Gelobt kann ich entdecken und zeigen was in mir steckt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich kenne auch das Gegenteil. Aus meiner eigenen Ausbildung und der anderer. Wenn immer nur auf das geschaut wird, was ich noch nicht kann. Was ich falsch gemacht habe. Wenn Kritik statt Lob regiert. Das macht klein und verunsichert. Irgendwann habe ich das Gefühl, gar nichts zu können, nichts wert zu sein. Und dann kann ich meine Ressourcen eben nicht mehr abrufen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lob besitzt Zauberkraft. Es vermittelt Freude und Stolz und motiviert zum Weitermachen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich lobe viel lieber als dass ich kritisiere. Loben macht ein schönes Gefühl. Ich stehe der anderen ganz anders gegenüber. Es ist doch viel schöner auf Schönes und Gelungenes zu schauen als immer nur nach Fehlern und Versäumnissen zu suchen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschwister des Lobes sind übrigens Dank, freundliches Lächeln, herzliche Umarmung, Hilfe und all das, was aus einer liebenden und wertschätzenden Haltung entsteht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein kurzes Lob braucht zwei Sekunden, Danke sagen sogar nur eine.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=21062&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          zum Hören (SR Zwischenruf)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Lob.jpg" length="91079" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 25 Jun 2021 06:49:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltraum-saarbruecken.de/ein-lob-dem-lob</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Lob.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>unerwartet</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/unerwartet</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Zur Ausstellung "Show Time - Eine Archäologie der Zukunft" von Sabine Groß
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/korrektur.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Show Time“. So heißt eine aktuelle Ausstellung im Saarlandmuseum. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei dem Titel „Show Time“ erwarte ich Glitzer, Glamour, Prunk und Hochglanz. Doch diese Erwartungen werden enttäuscht. Die Ausstellungsstücke glitzern nicht, sind unscheinbar, grau oder wirken verrostet. Es sieht aus wie bei einer Ausgrabung oder auf einer Baustelle, nicht wie bei einer Show. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hätte ich die Unterschrift der Ausstellung mitgelesen, so hätte ich wohl etwas anderes erwartet. Die Ausstellung heißt ganz genau: „Show Time - Eine Archäologie der Zukunft“. Ja, meinen Erwartungen von Archäologie entsprechen die Ausstellungsstücke. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch auch das nur auf den ersten Blick. Wenn ich genauer hinschaue so sind es keine alten Fundstücke. Die Kunstwerke sind alle neu. Und die großen grauen Platten sind gar nicht aus Beton und die kleinen Platten weder aus Metall noch verrostet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Künstlerin Sabine Groß stellt Erwartungen auf den Kopf. Hinterfragt Vorstellungen. Und ermöglicht mir damit einen realistischen Blick auf Gegenwart und Zukunft. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich etwas erwarte, dann habe ich eine klare Vorstellung davon wie es sein wird oder zu sein hat. Erwartungen legen fest. Machen unfrei. Verhindern Überraschendes und damit Entwicklung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn Erwartungen enttäuscht werden, so fordert mich das heraus. Ich muss mich dazu verhalten. Es irritiert mich, es hinterfragt mich. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Enttäuschte Erwartungen haben einen ganz besonderen Wert. So wie die Kunstwerke von Sabine Groß. Jedes sagt mir: „Sei nicht so festgefahren, prüfe deine Vorstellungen, mach dir frei von ihnen und wenn es nötig ist, korrigiere sie.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          geht es zum gesprochenen Text 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/korrektur.jpg" length="109024" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 24 Jun 2021 10:38:31 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/korrektur.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>who writes her story</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/who-writes-her-story</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/210108_Instagramkachel_Standbild-07_Katharina+Koch.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Who writes HERstory? WE DO“ prangte wochenlang auf der Litfaßsäule gegenüber (
         &#xD;
  &lt;a href="http://www.instgram.com/kaelko" target="_blank"&gt;&#xD;
    
          Katharina Koch
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         hat diese Grafik übrigens gestaltet). Lange wusste ich nicht, wer da schreibt, und was genau. Frauengeschichte, das dachte ich mir schon, aber sonst? Ich war neugierig.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Schließlich fand ich heraus, dass es ein Aufruf zu einem Edit-a-thon war, einem Online-Workshop der
          &#xD;
    &lt;a href="http://frauengenderbibliothek-saar.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           FrauenGenderBibliothek Saar
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          , bei dem die Datenlücke zwischen den Geschlechtern bei Wikipedia durch gemeinsame Einträge geschlossen oder zumindest verkleinert werden soll. Also darum, Frauen auf Wikipedia sichtbar zu machen. Für mich kam diese Erkenntnis, was diese Veranstaltung betrifft, zu spät, ich hatte an dem Termin schon andere Pläne. Seitdem ließ mich die Idee nicht mehr los. Immer wieder überlegte ich, welche Frau in Wikipedia so sehr fehlt, dass ich sie dringend ergänzen will.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dringend deshalb, weil es eine Hürde für mich gab. Der unterstützende Workshop war vorbei und ich nicht besonders computeraffin − und so fürchtete ich die männlichen Nerds, die sich bei Wikipedia tummeln. Tatsächlich gibt es bei Wikipedia natürlich auch einige Frauen und sogar feministische Projekte, die ich allerdings erst später entdeckte. Mein allererster Schritt auf Wikipedia war eine kleine Ergänzung bei einem Artikel. Dann fand ich eine Frau, über die ich schreiben wollte – beziehungsweise ich fand sie eben nicht auf Wikipedia.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dorothee Markert ist eine feministische, politische Philosophin, die ich 2013 kennen gelernt hatte. Seitdem haben mich ihre Bücher und ihre Texte im Internetforum beziehungsweise-weiterdenken begleitet. Daher fand ich es schön, sie bei Wikipedia sichtbar zu machen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich fragte sie erst, ob ihr das überhaupt recht ist, ein Schritt, der bei Wikipedia so vielleicht nicht unbedingt üblich ist, mir aber wichtig war. Ich legte also in Eigenregie los und schnell entwickelte dieses Projekt eine gewisse Dynamik, einerseits weil mich die Auseinandersetzung mit dem Werk von Dorothee Markert faszinierte, andererseits auch, weil Wikipedia einen Rahmen vorgibt, dem ich gerecht werden wollte – ja musste, wenn mein Artikel Bestand haben soll. Es gibt Hilfsseiten für alle geforderten Formalia, und gerade dieses Grundgerüst und das Bewusstsein, dass es nicht perfekt sein muss, haben mir geholfen. Auch meine unvollkommenen Artikel finde ich besser als gar keine, und andere, kompetentere Frauen können weiterschreiben und sie verbessern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist der Grund für diesen Text.
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Ich möchte einladen, bei Wikipedia mitzuschreiben.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Warum? ‒ Mir macht es große Freude. Seit ich einmal begonnen habe, finde ich immer mehr Themen, über die ich schreiben möchte. Gleichzeitig ist es nicht immer leicht, mich in diesem Umfeld zu behaupten. Daher freue ich mich, wenn mehr Frauen Lust darauf haben, mit mir zusammen Frauen auch in Wikipedia sichtbar zu machen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Edit-a-thon , von dem ich gelesen hatte, wurde veranstaltet und unterstützt von
          &#xD;
    &lt;a href="http://k8.design" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           K8 Institut für strategische Ästhetik
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          ,
          &#xD;
    &lt;a href="http://frauenbeauftragte.saarland" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           LAG Frauenbeauftragte Saarland
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          ,
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.saarbruecken.de/rathaus/stadtpolitik/frauenbuero" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Frauenbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          , FrauenGenderBibliothek Saar,
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.facebook.com/polbil.uds/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           AStA-Referat für politische Bildung der Universität des Saarlandes
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          ,
          &#xD;
    &lt;a href="http://wikimedia.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wikimedia Deutschland e. V.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Weitere Infos:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Frauen/Fehlende_Artikel" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Frauen/Fehlende_Artikel
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiProjekt_Feminismus" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiProjekt_Feminismus
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiProjekt_Frauen" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiProjekt_Frauen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Frauen" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Frauen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://openup.iuk.hdm-stuttgart.de/wp-content/uploads/2021/05/2021-05-04_Wikipedia.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://openup.iuk.hdm-stuttgart.de/wp-content/uploads/2021/05/2021-05-04_Wikipedia.pdf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bzw-weiterdenken.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.bzw-weiterdenken.de/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/210108_Instagramkachel_Standbild-07_Katharina+Koch.jpg" length="288392" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 22 May 2021 09:55:08 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/210108_Instagramkachel_Standbild-07_Katharina+Koch.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>segen für alle</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/segen-fuer-alle</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PSX_20210505_122130.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Am 15. März 2021 veröffentlichte die Glaubenskongregation der römisch-katholischen Kirche in Rom ein "Responsum", 
         &#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          in dem sie die Möglichkeit zur kirchlichen Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften bestreitet.
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Widerspruch zu diesem ist groß und umfassend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch welt:raum widerspricht dieser Haltung der Glaubenskongregation. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir glauben, leben und verkünden G*tt, der/die für uns Menschen nicht verfügbar ist. Wir leben Kirche, die Menschen so annimmt wie sie sind. Wir bieten Räume, in denen sich Segensvolles ereignen kann. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir lehnen jeglichen 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           paternalistischen Gestus der Überlegenheit ab ebenso wie alle Formen von Diskriminierung, Gewalt und (strukturellem) Sexismus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbstverständlich ist für uns das Leben und Lieben aller Paare gleichwertig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am heutigen 10. Mai werden deutschlandweit in 180 Gemeinden Paare gesegnet. Auch wir zeigen (heute) Flagge und bieten einen Segen zu einem Termin und an einem Ort nach Wunsch an. Bitte melden Sie sich dazu per PN, Email, WhatsApp oder telefonisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PSX_20210505_122130.jpg" length="219382" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 10 May 2021 07:55:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltraum-saarbruecken.de/segen-fuer-alle</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PSX_20210505_122130.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PSX_20210505_122130.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>ostern</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/ostern</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         aus ungewöhnlicher perspektive erzählt
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/ostern.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Maria von Magdala
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Sie konnte noch immer nicht glauben, was geschehen war. Wie konnte es sein, dass er nun wirklich nicht mehr da war? Der Gedanke, dass sie nie mehr mit ihm reden könnte, zerriss sie fast. Nie mehr seine Stimme hören, nie mehr in seiner Nähe sein, ihn nie mehr berühren und küssen. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf dem Weg zum Grab gingen ihr die Bilder der letzten Tage durch den Kopf. Noch vor einer Woche haben ihm doch alle Menschen zugejubelt in den Gassen von Jerusalem. Die Leute waren begeistert. Es war so schön dabei zu sein und die Stadt so festlich zu sehen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und das gemeinsame Fest am Donnerstag. Die feierliche Stimmung, das Essen, der Wein. Ja, die Hoffnung auf eine bessere Welt war regelrecht greifbar für sie gewesen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch dieser Moment war so schnell getrübt worden. Er hatte gesagt, er würde verraten werden und zwar von einer Freundin oder einem Freund. Wer könnte das tun? In der Nacht danach lag sie im Garten und schaute in die Sterne. Er wollte alleine sein. Aus der Ferne hörte sie ihn weinen. So verzweifelt hatte sie ihn noch nie gesehen. Wie gerne hätte sie ihn einfach in die Arme genommen. Doch dann ging alles ganz schnell. Die Soldaten, Chaos, er wurde verhaftet, weggeführt und niemand wusste wohin. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Bilder vom Freitag musste sie verdrängen. Sie ertrug es einfach nicht. Schon so oft musste sie zuschauen, wie Menschen getötet worden waren. Aber ihn dort oben zu sehen, wie er am Kreuz hing und verblutete, das war einfach zu viel gewesen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die anderen Frauen mussten sie heute morgen regelrecht aus dem Bett herausheben, sie war viel zu kraftlos. Wozu sollte sie noch aufstehen? Wozu essen? Wozu atmen? Nichts machte mehr Sinn. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber die anderen halfen ihr sich anzuziehen. Sie hatten die Öle und Tücher schon bereit. Sie wollten zu ihm gehen und ihm ihren letzten Dienst erweisen. Den toten, geschundenen Körper noch einmal berühren, in einreiben und seine Wunden pflegen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So tief in Gedanken versunken hatte sie gar nicht gemerkt, dass sie schon am Grab waren. Sein toter Körper war in ein Grab in eine Höhle gelegt worden. Doch alle erschraken, denn der große Stein, den man vor die Höhle geschoben hatte, war zur Seite geschoben worden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und das Grab war leer. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie konnte das sein? Sie war verwirrt. Doch neben dem Schock und der Verzweiflung kam plötzlich etwas wie ahnungsvolle Hoffnung auf. Sollte es etwa wirklich wahr sein, was er gesagt hatte?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und plötzlich tauchten da zwei Männer auf, die genau das sagten, was sie dachte: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          All ihre Verzweiflung, ihre Trauer und Angst wichen plötzlich dem Gefühl von Hoffnung. Ja, sie war voller Hoffnung. Voller Energie rief sie den anderen Frauen zu, dass sie sich beeilen mussten, es den anderen Jünger*innen sagen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als sie sich aufmachten, konnte sie ihre Aufregung und Freude fast nicht mehr im Zaum halten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alles was er gesagt hatte, stimmte also. Er hatte sie nicht einfach verlassen. Nichts war verloren. Nichts war mehr hoffnungslos. Alles war möglich. Sie konnte wieder dem Guten vertrauen und daran glauben, dass eine bessere Welt doch greifbar nahe war. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Denn er lebte tatsächlich. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Installation: Josua, Klara &amp;amp; Eliah Fries
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 04 Apr 2021 14:16:06 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>karfreitag</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         aus ungewohnter Perspektive erzählt
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/karfreitag.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich bin am Boden zerstört. Sprachlos. Traurig. Jetzt bin ich zusammen mit den anderen Frauen Jesus von Galiläa an gefolgt. So viel habe ich mit ihm erlebt. So Wunderbares. Und ja, es waren auch immer Sachen dabei, oder er hat Dinge gesagt, die ich nicht verstanden habe. Aber dass es nun so endet, damit habe ich nicht gerechnet. Und immer, wenn er es angedeutet hat, dachte ich, dass er übertreibt und es bestimmt nicht so schlimm wird. Aber es war und ist noch viel schlimmer. Sie haben ihn verhört, gefoltert, gedemütigt, verspottet. Nun ist er endlich tot. Endlich, weil sein Leiden unerträglich war. Nun hat es ein Ende. Sein Leiden. Und sein Leben. Mit dem sind nun auch meine Hoffnungen tot. Ich bin sprachlos. Voller Schmerz und Verzweiflung. Habe ich mich in ihm getäuscht? Wollte ich nur glauben, dass er anders ist? Dass er mein Leben verändern kann? Im Moment spricht alles dafür. Er hängt da am Kreuz. Als Verbrecher. Und genau, warum hat er sich nicht selbst geholfen? Er hat so viele Wunder getan. Und jetzt kann er sich nicht selbst retten? Die Pharisäer und Schriftgelehrten hätte er zum Glauben gebracht, wäre er vom Kreuz herabgestiegen. Ist er aber nicht. Ich schäme mich ein bisschen. Wir haben ihn allein gelassen, uns nicht so nah ran getraut. Weil wir Angst haben, dass sie uns auch etwas antun. Nicht kreuzigen, aber auch verspotten oder so. Ich verstehe es nicht. Ich muss mich nun erst einmal sammeln und mit den anderen beraten. Wahrscheinlich müssen wir wieder zurück nach Galiläa. In die Vergangenheit statt in die Zukunft. Und nun hat noch der römische Hauptmann Gott gelobt und gesagt „Dieser Mensch war wirklich ein Gerechter.“ Wie kann er an ihn glauben und ich nicht?  
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Installation: Josua, Klara &amp;amp; Eliah Fries
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 02 Apr 2021 09:20:46 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>gründonnerstag</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         aus ungewohnter perspektive erzählt
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/gr%C3%BCndonnerstag-79263657.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Petrus
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Ich schäme mich so sehr. Ich kann es nicht fassen, dass ich so wenig Mut hatte. Ich fühle mich so elend. Ich bin es nicht wert, sein Freund zu sein. Ich habe ihn geleugnet. Im Stich gelassen. Er muss tief enttäuscht sein, dass ich nicht mal in dem Moment, in dem es gezählt hat, zu ihm stand. Als eben die Soldaten kamen und ihn festnahmen, war ich vor Angst wie gelähmt. Die Leute haben auf mich gezeigt und laut gerufen: „Der da gehört doch auch zu ihm!“ Und was habe ich gemacht? Ich konnte ihnen vor Angst nicht mal in die Augen schauen. Feige und erbärmlich habe ich vor mich hin gestottert: „Nein, ich kenne ihn überhaupt nicht“. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Wie dumm ich auch war. Er hat es beim Abendessen doch angekündigt, es mir direkt ins Gesicht gesagt. „Das sage ich dir, Petrus“, hatte er gesagt, „noch bevor heute der Hahn kräht, wirst du dreimal abstreiten, dass du mich kennst.“
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Ich war entsetzt und ehrlich, auch etwas verletzt. Wie konnte er das von mir denken? Dass gerade ich ihn leugnen würde? Ich hätte es von vielen anderen gedacht, aber doch niemals von mir. Wir haben so viel gemeinsam durchgemacht. Die letzten Jahre habe ich ihn nie alleine gelassen. Immer konnte er auf mich zählen. Als wir uns kennenlernten, habe ich alles stehen und liegen lassen. Meine Eltern, die Fischerei, mein Heimatdorf - alles was mir wichtig war. Und ich habe diese Entscheidung nie bereut. Das hier, er - das ist das Leben, das ich leben möchte. Das ist der Weg, der meinem Leben einen Sinn gibt. Und gerade jetzt zählt es. Er hat uns beim Abendessen den Auftrag gegeben, seinen Weg weiterzugehen, wenn er nicht mehr da ist. Ich habe nicht alles genau verstanden, was er gesagt hat, aber mir wurde klar: Nun bist du gefragt, nun musst du stark sein. Die neue Welt, die bessere - sie ist da, greifbar nahe. Es sind nur noch wenige Schritte bis dorthin. In ein paar Tagen, vielleicht Stunden, wird sie anbrechen. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Aber das ist nun alles vorbei. Alles verloren. Ich habe ihn geleugnet, ich habe seine Freundschaft verspielt. Wie soll ich ihm jemals wieder in die Augen schauen? Wenn ich ihn überhaupt noch einmal sehe. Wahrscheinlich werden sie ihn töten und mein Verrat ist das, was von unserer Freundschaft übrig bleibt. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Installation: Josua, Klara &amp;amp; Eliah Fries
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 01 Apr 2021 13:58:19 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>palmsonntag</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/palmsonntag</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         aus ungewohnter perspektive erzählt
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/palmsonntag21.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Schon lange habe ich mich nicht mehr so lebendig gefühlt. Heute fühle ich mich zur Abwechslung mal nicht allein. So viele andere stehen auch hier am Straßenrand. Eine große bunte Demo. Alle haben Palmzweige in den Händen. Alle rufen total begeistert „Hosianna!“ Auch ich. Und andere: “Gesegnet sei, der im Namen des Herrn kommt!“ Ich habe richtig Gänsehaut. Es ist eine schöne Stimmung. Ich spüre Gemeinschaft und Freude und Hoffnung. Und Trotz. Klar stehe ich auch hier, um diesen Jesus zu begrüßen. Ich glaube, er ist ein ganz besonderer Mensch. Wenn nur die Hälfte von dem stimmt, was man sich über ihn erzählt, dann gab es noch nie so jemanden wie ihn. Es ist nicht so, dass ich nicht skeptisch bin. Schließlich ist er auch nur ein Mann. Aber wie er mit Frauen umgeht, das finde ich bemerkenswert. Und es ärgert die alten Männer. Da drüben stehen sie, die Pharisäer mit ihren sauertöpfischen Mienen. Man sieht ihnen an wie sehr sie ihn hassen. Wie sehr sie hassen, dass wir so ein Aufhebens um ihn machen. Und auch deshalb stehe ich hier. Um diesen alten Männern zu zeigen, dass ich als junge Frau anders leben will, anders behandelt werden will. Und ich traue diesem Jesus zu, dass er da etwas verändern kann. Und ich kann etwas verändern, indem ich ihn unterstütze. Indem ich für ihn bin bin ich gegen die Pharisäer. Das ändert noch nichts, gibt mir aber ein gutes Gefühl. Mir ist schon klar, dass jede und jeder hier anderes von ihm erwartet. Und dass das auch viel zu viel ist. Aber alle stehen wir hier gegen etwas: gegen das erstarrte System für das die Phariäser stehen. Und das finde ich toll. Und dass er anders ist zeigt er ja auch. Auf einem jungen Esel kommt er angeritten. Ich finde das sympathisch. „Hosianna!“ „Gesegnet ist der, der im Namen des Herrn kommt.“ 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Installation: Josua, Klara &amp;amp; Eliah Fries
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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    </item>
    <item>
      <title>mama lernt deutsch</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/mama-lernt-deutsch</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Angebote im welt:raum vorgestellt III
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Mama+lernt+deutsch-234b0f69.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Hallo,
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          mein Name ist Doris Höfli und ich leite die Gruppe „Mama lernt Deutsch“, die sich seit Januar 2020 1x pro Woche, donnerstags von 10.30 bis 11.30 Uhr, normalerweise in den Räumen des welt:raum, momentan über zoom, trifft. Die Gruppe ist für ausländische Frauen und hilft den Frauen, besser deutsch zu sprechen und zu schreiben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Moment besteht die Gruppe aus 4 Frauen. Zwei der Frauen kamen als Flüchtlinge aus Syrien nach Saarbrücken und die anderen kommen aus Palästina und Ägypten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Hauptpunkt ist das Erlernen der deutschen Sprache für alle Belange im Alltag wie Einkaufen, in der Nachbarschaft, Kindergarten und Schule, beim Arzt. Aber es geht auch darum, unser Land kennenzulernen, Hilfe bei Alltagsproblemen zu haben und über die Familie zu erzählen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jede Frau kann teilnehmen und auch gerne ihre Kinder mitbringen. Um den Kurs lebendig zu gestalten, befassen wir uns auch mit kreativen Dingen wie Basteln, Handarbeiten oder den Austausch von Rezepten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Kurs ist fortlaufend und ein Einstieg jederzeit möglich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Angebot in Kooperation mit der
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.keb-saarbruecken.de/veranstaltungen/termine/detailseite/?event=57243&amp;amp;from=2021-03-25%2010%3A00%3A00&amp;amp;to=2021-10-21%2011%3A30%3A00&amp;amp;cHash=99ec00a913353704d3c7951b390bacae" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           KEB Saarbrücken
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          , bei der Interessierte auch nähere Informationen erhalten und/oder sich anmelden können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Mama+lernt+deutsch-234b0f69.png" length="4327315" type="image/png" />
      <pubDate>Tue, 23 Mar 2021 08:51:03 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>und alles macht nichts, wenn wir tanzen</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/und-alles-macht-nichts-wenn-wir-tanzen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Kopie+von+Kopie+von+Kopie+von+Ohne+Titel.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Irgendwie scheinen sie auf eine seltsame Weise plötzlich mit mir verbunden zu sein. Sie gleichen mir. Sie haben immer irgendeine Gemeinsamkeit mit mir. Es ist, als wären diese  Menschen  nicht  mehr  sie  selbst – als  hätte  ihnen  jemand  Teile  meiner Persönlichkeit eingepflanzt, die nun ihr Verhalten steuern. Jede Faser, jede Facette, jede Art meiner Selbst ist wie durcheinen riesigen Knall wieder zum Leben erwacht und hält mir auf besondere Weise den Spiegel vor. Es hat sich ausgedehnt wie das Universum.   Zuerst   auf   zwei,   dann   auf   drei,   dann   auf   vier   Menschen – wie Dominosteine.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jeder um mich herum spielt eine Rolle. Wie im Theater. Ein Stück, in dem nur mein Ich  mitspielt.  In  jedem  von  ihnen  steckt  ein  Teil  von  mir.  Was  soll  das  sein?  Ein Ratespiel?    Ein     Experiment?     Will     Leon     mir     mal     wieder     bei     meinem Selbstfindungsprozess weiterhelfen? Wer hat sich das alles ausgedacht? Und nicht nur das. Sie haben mich auf ihre Party eingeladen. „Und alles macht nichts, wenn  wir  tanzen!“  wackelt  Buchstabe  für  Buchstabe  auf  einem  riesigen  Plakat verschwommen vor mir auf und ab. Mein Schädel brummt. Ich habe seit Monaten nicht ausreichend geschlafen. Ich stehe völlig außerhalb von mir. Buchstäblich. Diese Party muss extra für mich organisiert worden sein. Das erkenne ich sofort am Titel. Ich bin also das „Alles“, aus dem „Alles“ und „Jeder“ besteht. Und was tue ich? „Nichts“. Klingt ja super...Und alle anderen tanzen. Während ich nichts tue. Ist das der Sinn?  Will  da  wirklich  jemand extra  eine  Party  organisieren, damit er  sie  ohne  mich und mit allen anderen Teilen meines Ichs feiern kann? Ich fühle mich leer. Als lägen alle Bausteine meiner Selbst außerhalb von mir. Es muss eine Botschaft an mich sein. Es geht um Urknall. Um Materie. Und um Energie. Beim  Tanzen  geht  es  definitiv  auch  um  Energie.  Nur  werde  ich  mir  für  diese  Party keine Eintrittskarte kaufen. Ich bin anscheinend nicht erwünscht dort[...]“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie fühlt sich ein psychotischer Schub an? Familiäre  Belastungen,  Streit  mit  ihrem  besten  Freund,  enttäuschte  Liebe:  Die  19-jährige Amina zieht weit weg von zu Hause ans Meer, um sich dort ein neues Leben 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           aufzubauen.  Schon bald  steht  ihre  Welt Kopf.  Etwas  schleicht  sich in  ihr Leben  ein, das Ärzte „Schizophrenie“ nennen...... 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich    bin    Amina    Stern, inzwischen24    Jahre    alt    und    Buchautorin    des Erfahrungsberichts „Und Alles macht Nichts, wenn wir tanzen“. Wirke  mit  an  unserem  Mutmacher-Projekt,  welches  im  Rahmen der Themenwoche
           &#xD;
      &lt;a href="https://www.saarbruecken.de/leben_in_saarbruecken/familie_und_soziales/zuwanderung_und_integration/auf_der_suche_nach_dem_glueck" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            „Auf der Suche nach dem Glück“
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           stattfindet. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier geht’s zur
           &#xD;
      &lt;a href="/gesprächs-raum"&gt;&#xD;
        
            Veranstaltungsbeschreibung
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 21 Mar 2021 10:26:34 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>endlich frühling</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Eines meiner Lieblingsbücher ist „Ronja, die Räubertochter“. Ronja lebt auf einer Burg mitten im Wald. Vom Frühling bis zum Herbst ist sie draußen unterwegs, in der Regel mit ihrem Freund Birk. Im Winter muss sie in der Burg bleiben. Das fällt ihr schwer. Sie fühlt sich eingesperrt, vermisst den Wald und ihren Freund. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach einem besonders harten Winter darf sie endlich wieder nach draußen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Und hier war sie nun und hatte sich kopfüber in den Frühling gestürzt. So herrlich war er um sie herum, ja, auch sie selber war ganz erfüllt von seiner Herrlichkeit““ so heißt es im Buch. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ronja hat sich nach einem langen harten Winter kopfüber in den Frühling gestürzt. Nun steht sie da, schreit einen Frühlingsschrei und spürt wie der Winter aus ihr herausrinnt. „Bald bin ich so leicht, dass ich fliegen kann“ sagt sie.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In diesem Jahr kann ich besonders gut mit Ronja mitfühlen. Wie Ronja in ihrer Burg, so fühlte ich mich zuhause eingesperrt. Doch seit die Sonne scheint bin ich wann immer es geht im Wald unterwegs. Und tatsächlich habe ich das Gefühl, dass der Winter aus mir herausrinnt. Dass in mir wieder Platz ist für all das Helle, Lebendige, Fröhliche, das im Frühling beginnt. Ich gehe durch den Wald, lasse mich von den Sonnenstrahlen wärmen, genieße die Frühlingsluft. Und fühle mich dabei von Tag zu Tag leichter. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute ist astronomischer Frühlingsanfang. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Winter ist noch ein bisschen da. Aber es gibt immer mehr Sonne, Wärme, Leben und auch Freiheit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das spüre ich, wenn ich durch den Wald gehe und das gibt mir Hoffnung für mein Leben. Ich werde wieder unbeschwert Freund*innen treffen können und unterwegs sein. Es wird Sommer. Hoffentlich bald. Und bis dahin genieße ich den Frühling. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=19738&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Text zum Anhören im SR Zwischenruf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 20 Mar 2021 09:27:54 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>gemeinsam etwas bewegen</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PSX_20210317_183504.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         So wenig mit dem Auto fahren wir möglich, so wenig Verpackungsmüll wie geht, Lebensmittel aus der Region. Das und mehr mache ich für eine Welt ohne Klimakrise.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und immer wieder frage ich mich ob das wirklich etwas bringt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich Geschichten höre wie die folgende aus Vanuatu, dann scheint mir mein Beitrag zu klein und nutzlos. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vanuatu ist ein Inselstaat im pazifischen Ozean. Es ist das Land, das gerade am stärksten vom Klimawandel betroffen ist. 2015 tobte der stärkste jemals gemessene Zyklon über Vanuatu.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Frau erzählt: „Ich war in der Hauptstadt Port Vila. Die Gefahr ist hier größer, weil viel mit Wellblech gebaut wird. Es flog durch die Gegend. Wir haben uns in einen Container geflüchtet, um davor geschützt zu sein. Aus meiner Verwandtschaft sind zwei vom Wellblech erschlagen worden. Agata und ihr Sohn. Der Sturm hat abends um 9 Uhr begonnen und die ganze Nacht über gedauert. Erst am Morgen hat er aufgehört. Es war sehr gefährlich. Es gab Tote und viele Verletzte. Auch das Haus über unserem Container ist zusammengebrochen.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute ist weltweiter Klimastreik. Weil die Klimakrise alle betrifft, gehen heute Menschen auf der ganzen Welt auf die Straße. Unter dem Motto „Du bist gefragt, bewege was!“ werden sie laut, fordern sie von den Mächtigen und Reichen entschiedenes Handeln statt leerer Versprechen. Ganz verschiedene Menschen tun sich heute zusammen. Über Grenzen hinweg. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vanuatu ist weit weg. Und doch ganz nah. Denn das, was ich hier tue oder nicht tue, hat eben doch Auswirkungen auf die Menschen dort. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mich ermutigt der Tag heute. Denn er macht deutlich, dass ich nicht alleine bin. Dass es nicht umsonst ist, was ich tue. Dass es ein Teil der Veränderung ist. Und dass es auch auf mich ankommt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Beitrag zum Anhören als
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=19851&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           SR Zwischenruf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 19 Mar 2021 08:16:31 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>von der kraft des erinnerns und erzählens</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/schneekugel.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wer die Fernsehserie „Big Bang Theory“ mag, kennt wohl auch die Serie „Young Sheldon“. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In einer Folge wird erzählt wie Georgie Cooper, der Bruder von Sheldon, sein erstes Geschäft aufzieht: Ein Laden im Dorf schließt und hat deshalb alles reduziert. Georgie kauft alle Schneekugeln auf. Dann geht er von Tür zu Tür und versucht sie zum doppelten Preis wieder zu verkaufen. Doch niemand will eine hässliche Schneekugel von Texas kaufen. Bis Georgie seine Verkaufsstrategie ändert. Er beginnt Erinnerungen zu verkaufen. Er zeigt die Schneekugel und bittet die Kund*innen, sich an schöne Erlebnisse mit Schnee zu erinnern. Die Leute erinnern sich gerne und erzählen freudestrahlend ihre Geschichten. Zum Schluss bedanken sie sich bei Georgie. Und natürlich kaufen sie dann auch eine Schneekugel oder zwei. Zum Erinnern. Und Freuen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was diese Episode schön zeigt: Menschen brauchen Geschichten. Erinnerungen haben eine große Kraft. Erlebnisse aus der Vergangenheit haben eine Wirkung auf die Gegenwart. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fotos von Reisen, Konzertbesuchen oder Festen schaue ich mir gerade jetzt noch lieber an als sonst. Sie erinnern mich an schöne Erlebnisse. An das, was ich gerade vermisse. Und an das, worauf ich mich freue, wenn es wieder möglich ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Schöne Erinnerungen tun gut. Mit ihnen kann ich weniger schöne Zeiten besser überstehen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wenn ich sie dann noch mit anderen teilen kann, dann ist das noch schöner. Geschichten schaffen Verbindung, Gemeinschaft. Und auch diese brauche ich gerade ganz dringend. Ich genieße den Spaziergang zu zweit oder das Telefonat gerade besonders. Ich erzähle gerne und höre ebenso gerne zu. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschichten erinnern und erzählen schafft Nähe auch mit Abstand. Und hilft, im Moment besonders.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wer jemanden zum Erzählen sucht: wir hören gerne zu!
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=19839&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Beitrag zum Anhören
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
           in der SR Mediathek
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/schneekugel.jpg" length="241583" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 18 Mar 2021 08:34:02 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/schneekugel.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/schneekugel.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>die macht des gebetes</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/die-macht-des-gebetes</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Zum Weltgebetstag der Frauen am 5.3.2021
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/webseite_downloads_titelbild_2021_wgt_web_copyright_juliette-pita.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Eine Frau versucht ihr Kind zu schützen vor dem Zyklon Pam“ – so beschreibt die Künstlerin Juliette Pinta dieses Bild. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Pam, der stärkste jemals gemessene Zyklon, tobte am 15. März 2015 mit mehr als 300 Kilometern pro Stunde über ihrer Heimat, dem Inselstaat Vanuatu im pazifischen Ozean. 90% der Infrastruktur wurden zerstört, viele Menschen verletzt und getötet. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Bild ist das Titelbild für den Weltgebetstag der Frauen 2021. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Seit mehr als 130 Jahren findet der Weltgebetstag immer am ersten Freitag im März in mittlerweile mehr als 150 Ländern der Welt statt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In jedem Jahr erzählen Frauen aus einem anderen Land von ihrem Leben, ihrer Not, ihrem Leid. Und alle anderen hören zu, lassen sich berühren, beten mit und solidarisieren sich so über alle Grenzen hinweg.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie tun dies ganz bewusst im Gebet. Gebet hat eine verändernde Kraft. Denn es erwächst aus Aufmerksamkeit. Ich muss aufmerksam sein für das, was um mich herum passiert, zuhören und mich berühren lassen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gebet setzt voraus, dass ich mein Herz öffne, dass ich mich verwundbar mache, ausliefere der Not und dem Leid um mich herum genauso wie meinen eigenen Ängsten, Nöten und Sehnsüchten. Aus dieser Ohnmacht erwächst dann Macht. Die Macht der Liebe. Und diese schenkt Kraft, sich für andere einzusetzen und die Stimme immer wieder zu erheben gegen Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Machtmissbrauch. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich mich im Gebet innerlich berührbar mache, dann bewegt mich das auch äußerlich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das, was Frauen mit dem Weltgebetstag seit so langer Zeit vormachen, ist auch heute noch aktuell. Und in der Pandemie vielleicht sogar noch wichtiger als sonst.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Weltgebetstag ermutigt dazu, zu erzählen von dem, was mir das Leben schwer macht, von denen, die mich unterdrücken, verletzen, bedrohen. Und ebenso anderen in ihrem Erzählen zuzuhören. Im Erzählen und Zuhören kann Gemeinschaft entstehen. Und gemeinsam können wir etwas bewegen gegen Umweltverschmutzung, Rassismus und Intoleranz, ungerechte Strukturen, Unterdrückung, Gewalt und alles, was das Leben von Menschen gefährdet. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn wir genau hinschauen, genau zuhören, uns berühren lassen, gemeinsam beten und gemeinsam handeln, dann kann Veränderung geschehen - aller Macht und allen Mächtigen zum Trotz.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diesen Beitrag anschauen:
          &#xD;
    &lt;a href="http://" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           "Aus christlicher Sicht"
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/webseite_downloads_titelbild_2021_wgt_web_copyright_juliette-pita.jpg" length="159021" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 05 Mar 2021 17:33:34 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/webseite_downloads_titelbild_2021_wgt_web_copyright_juliette-pita.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>nach den sternen greifen</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/nach-den-sternen-greifen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Reihe: Angebote im welt:raum vorgestellt II
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Design+ohne+Titel.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Mitten in Saarbrücken greifen wir nach den Sternen!“ - mit diesem Motto begannen wir.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ja, es ist schon ein wenig verwegen, wenn man in klassischen Verbandsstrukturen neue Gesprächsformate ausprobiert und wirklich die Türen weit öffnet. Man greift nach den Sternen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           KAB im welt:raum
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          “ startete solch ein Experiment. Doch das Format - 14 täglich (außer in den Sommer- und Winterpausen) im welt:raum - wird wahr- und angenommen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir Fragen aufgreifen, die uns in unserem fünfköpfigen Team wirklich berühren. Es liegt sicher auch daran, dass wir Menschen als Gesprächspartner*innen einladen, die was zu erzählen haben, die mit viel Kompetenz und oft noch mehr Herzblut für ihre Sache stehen. Es sind Themen über Gott und die Welt, die meist auch lokal und sozial relevant sind.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zufrieden sind wir besonders damit, dass wir in den Gesprächen das Publikum beteiligen, dass die Runden mit 90 Minuten zeitlich überschaubar sind und ein niedrigschwelliger Zugang für alle Interessierten ermöglicht wird. Ob eine Exkursion zur Saarbrücker Synagoge oder eine intensive Runde im welt:raum zu dem regionalen Bildband „Gesichter der Armut“: viele Expert*innen und ihre Themen hinterlassen nachhaltige Eindrücke und neue Einsichten.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit dem ersten Lockdown stellten wir schließlich sehr zügig unsere Gesprächsreihe, je nach Pandemielage, auf hybriden oder digitalen Modus um.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Am 5. April 2016 begannen wir mit dem Experiment. Seit fünf Jahren greifen wir nach den Sternen und führen meist erhellende Gespräche - mittlerweile immerhin 80 mal „KAB im welt:raum“!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und das sind die nächsten Themen:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         02.03. Viel Verantwortung – wenig Wertschätzung. Die unsichtbare Care-Arbeit
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         16.03. Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk – Brauchen wir das oder kann das weg?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         30.03. Stressbewältigung im Alltag
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         13.04. Immer wieder die Luft anhalten – von der Last der Befristung
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         27.04. (Digital) abgehängt – wie wir nachhaltig leben und teilen können
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         11.5. 1700 Jahre Sonntagsschutz
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         25.05. Verschwörungserzählungen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         08.06. Hunde als Menschenpartner
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         (dienstags, 14-täglich, jeweils um 18.00 Uhr)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         weitere Infos gibt es hier: 
         &#xD;
  &lt;a href="http://www.facebook.de/KAB.Treff"&gt;&#xD;
    
          www.facebook.de/KAB.Treff
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Design+ohne+Titel.jpg" length="415927" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 02 Mar 2021 09:43:57 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>der wert der vergänglichkeit</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/der-wert-der-vergaenglichkeit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         gedanken zur fastenzeit
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Streichholz.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         "Sie werden überrascht sein, mich auf Ihre Frage, woran ich glaube oder was ich am höchsten stelle, antworten zu hören: es ist die Vergänglichkeit. – Aber die Vergänglichkeit ist etwas sehr Trauriges, werden Sie antworten. – Nein, erwidere ich, sie ist die Seele des Seins, sie ist das, was allem Leben Wert, Würde und Interesse verleiht, denn sie schafft Zeit – und Zeit ist, wenigstens potentiell, die höchste, nutzbarste Gabe." (Thomas Mann)
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich möchte Thomas Mann widersprechen: "Doch, die Vergänglichkeit ist etwas sehr Trauriges." Ich werde traurig, wenn ich daran denke, geliebte Menschen eines Tages gehen lassen zu müssen. Ich werde traurig, wenn ich mich daran erinnere, dass auch ich irgendwann gehen muss. Es macht mich traurig wie viele Menschen durch das Corona-Virus gestorben sind. Es macht mich ängstlich, was es für Spätfolgen haben kann. Die Vergänglichkeit hat etwas Trauriges und auch Beängstigendes. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und zugleich etwas Wertgebendes. Wenn alles ewig (gleich) bliebe, wäre das letztlich auch traurig und beängstigend. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Aschermittwoch erinnert mich mit dem Aschenkreuz an die Vergänglichkeit - an meine und an die von allen und allem. Der Satz, der mir gesagt wird während das Kreuz auf die Stirn gemalt wird - "Staub bist du und zu Staub kehrst du zurück" - empfinde ich nicht als Drohung. Ich finde ihn tröstlich. Er erinnert mich daran, das Wertvolle (neu) in den Blick zu nehmen. Zu genießen was ein Ende hat. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In diesem Sinn ist die Fastenzeit keine Zeit des Verzichts, sondern des Genusses. Sie kann eine Übungszeit sein, eine Zeit, neu den Blick auf das Wertvolle in meinem Leben und in dieser Welt zu richten und es (bewusster) zu genießen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dazu gehört auch, das Wertvolle zu schützen wo ich es kann: meine Mitmenschen vor dem Virus, das Klima vor dem Kollaps, das Restaurant um die Ecke vor dem Bankrott, ... . 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich kann die Vergänglichkeit nicht abschaffen, nicht den Tod, nicht das Leid, aber ich kann ihr Angebot - den Hinweis auf den besonderen Wert von allem - annehmen und genießen. Zumindest ist das MEIN Fastenvorsatz für dieses Jahr - auch Corona zum Trotz.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Streichholz.jpg" length="89583" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 17 Feb 2021 10:16:23 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Streichholz.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>jahresbericht 2020</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/jahresbericht-2020</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Hintergründe, Neues, Zahlen und Fakten
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/2020-03-25_15-05-04_113.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Am 1. April 2016 wurde aus dem 
         &#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          "Kirchenladen" st. glauben am markt 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          welt:raum. 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Dieser anstehende fünfte Jahrestag war ein 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Grund für uns, einen Jahresrückblick 2020 zu erstellen. 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Ein weiterer Grund waren die Umstände des 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Jahres 2020. Als räumliches Konzept von 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Kirche im Zentrum einer Landeshauptstadt 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          gelegen, war (und ist) welt:raum der 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Corona-Pandemie besonders ausgesetzt. 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Hier lohnt es, Vergewisserungen, Anfragen 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          und Entwicklungsperspektiven aus der 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Krisensituation zu entwickeln. 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Ein letzter Grund war der des Wunsches, 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie alle Beteiligten und Interessierte 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          möglichst umfangreich über das Geschehen im welt:raum zu informieren und 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          auch über diesen Bericht in Kontakt zu 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          bleiben. 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was der Bericht auch sein soll: e
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           in Versuch, zu zeigen, was trotz, teilweise 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           auch wegen, Corona (möglich) war, was 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           welt:raum ist und sein kann und eine Vision 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           für die Zukunft zu entwerfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für alle, die sich etwas intensiver mit dem welt:raum, seinem theologischen Konzept, Entwicklungen, Zahlen, Daten, Fakten, ... beschäftigen wollen, stellen wir den Jahresbericht hier zur Verfügung. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viel Freude beim Stöbern!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 02 Feb 2021 17:19:11 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltraum-saarbruecken.de/jahresbericht-2020</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/2020-03-25_15-05-04_113.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>schreib:raum</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/schreib-raum</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Reihe: Angebote im welt:raum vorgestellt I
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/135010171_2751061841890595_6348941060479829044_o.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Zu Beginn waren es sechs, die das gemeinsame Erleben in einem Schreibseminar am Bostalsee nach einiger Zeit fortsetzen wollten. Es entwickelte sich ein monatliches Treffen immer am letzten Samstag im Monat im welt:raum am St. Johanner Markt, der auch zu einem Austausch von Gedanken inspirierte. Schon im Herbst 2017 erweiterte der Kreis der Schreibenden sich schnell auf die doppelte Zahl, weitere Interessent*innen kamen hinzu (und blieben zum Teil auch wieder weg), so wie die Intentionen dieses schreib:raums – der zunächst unter „experimentelles Schreiben“ firmierte – publiziert worden waren: eben ein zwangloser Gedankenaustausch ohne Kurscharakter und ohne permanente Führung, sondern ein gleichberechtigtes Miteinander mit gegenseitiger Anregung. Dabei bemühte man sich von Anfang an auch um gemeinsame Themen, die individuell bearbeitet wurden. Es entstand schon frühzeitig die Idee, unterschiedliche Bearbeitungen in einer Anthologie zu vereinen. Nach ersten Sammlungen einte die Planung zur offiziellen Präsentation auf der 1. Buchmesse Saar, die im Sommer 2020 stattfinden sollte. Corona-bedingt wurde diese jedoch nur ein Online-Unterfangen; die Veröffentlichung dadurch verzögert. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aufgrund des durch die Pandemie erzwungenen Lockdowns und der damit verbundenen Schließung des welt:raum hoffen alle darauf, möglichst bald wieder zu einem normalen Miteinander zu finden. Auch Lesungen veranstalten zu können, was derzeit nicht möglich ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Achtzehn Autorinnen und Autoren aus der schreib:raum-Gruppe haben auf den 180 Seiten ihrer Anthologie zusammengetragen, was bei ihrem Nachdenken, Erinnern, Phantasieren und Dichten entstand. Die Herausgeber der „Anthologie 2020 – achtzehn texten“, Gabi Kremeskötter, die lektorierte, und Martin Frohmann, der die Druckvorlage erstellte, konnten den Ulrichburger-Verlag in Homburg für das gemeinsame Werk begeistern, das dann zu Weihnachten 2020 vorgelegt wurde. Das Cover des Buches hat Hans Adam gestaltet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Anthologie ist bei den beteiligten Schreibenden zu haben, wird auch im welt:raum zum Kauf angeboten oder kann in jeder Buchhandlung bestellt werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Anthologie 2020 – achtzehn texten, Herausgeber Gabi Kremeskötter und Martin Frohmann, 2020, Ulrichburger-Verlag, ISBN 978-3-943378-51-1, 11,90 €
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sobald sich schreib:raum wieder im welt:raum treffen kann, sind Interessierte jederzeit willkommen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Infos finden sich
          &#xD;
    &lt;a href="/aktiv-raum"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
           und bei facebook: 
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.facebook.com/groups/479661862876225" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           schreib:raum
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Oder Sie schreiben eine Mail an: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;a href="mailto:schreibraum@gmx.de"&gt;&#xD;
        
            schreibraum@gmx.de
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 13 Jan 2021 09:03:41 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/135010171_2751061841890595_6348941060479829044_o.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>"habt keine angst!</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/habt-keine-angst</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         heute ist für euch ein retter geboren worden."
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PSX_20201224_141552.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         "Werden wir das alles schaffen?"
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Wie soll es weitergehen?"
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Was wird geschehen?"
          &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           "Ob ich das alleine schaffe?"
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Und jetzt?"
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Einige der Fragen, die wir uns und wohl die meisten sich, in diesem Jahr gestellt haben und stellen, haben unser Schaufenster im Advent gefüllt. 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fragen, die sehr aktuell sind, viele wohl durch die Pandemie und ihre Auswirkungen hervorgerufen oder verstärkt, andere unabhängig von dieser. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fragen teilweise noch ohne Antworten, in die nun die Weihnachtsbotschaft hineinklingt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           "Habt keine Angst! Heute ist für euch ein Retter geboren worden." 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Trotz dieser verheißungsvoll klingenden Zusage bleiben die Fragen. Und sie bleiben ohne konkrete Antworten. 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Botschaft des Weihnachtsfestes kann sie dennoch verändern. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Der Retter", das ist das zerbrechliche, verwundbare Baby, Gott als Neugeborenes mitten unter uns, das schutzbedürftig ist, liebesbedürftig, in den Arm genommen werden möchte - so wie wir. 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was alles verändern kann ist diese Tat Gottes: dass er Mensch wird und damit signalisiert, dass er bei mir ist, dass ich nicht alleine bin und in mir daher die Hoffnung keimen darf, dass irgendwann irgendwie doch alles gut wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nicht mehr und nicht weniger ist die Botschaft des Weihnachtsfestes: Gottes Zusage "Ich bin da", die mitten in unsere Fragen und Ängste, unsere Sorgen und Nöte, auch in alles Schöne in unserem Leben ertönt:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich bin da
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In die Lichtblicke Deiner Hoffnung und in die Schatten Deiner Angst,
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          in die Enttäuschung Deines Lebens und in das Geschenk Deines Zutrauens
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          lege ich meine Zusage: ICH BIN DA !
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In das Dunkel Deiner Vergangenheit und in das Ungewisse Deiner Zukunft,
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          in den Segen Deines Wohlwollens und in das Elend Deiner Ohnmacht
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          lege ich meine Zusage: ICH BIN DA !
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In das Spiel Deiner Gefühle und in den Ernst Deiner Gedanken,
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          in den Reichtum Deines Schweigens und in die Armut Deiner Sprache
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          lege ich meine Zusage: ICH BIN DA !
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In die Fülle Deiner Aufgaben und in Deine leere Geschäftigkeit,
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          in die Vielzahl Deiner Fähigkeiten und in die Grenzen Deiner Begabung
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          lege ich meine Zusage: ICH BIN DA !
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In das Glück Deiner Begegnungen und in die Wunden Deiner Sehnsucht,
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          in das Wunder Deiner Zuneigung und in das Leid Deiner Ablehnung
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          lege ich meine Zusage: ICH BIN DA !
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In die Enge Deines Alltags und in die Weite Deiner Träume
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          und in die Kräfte Deines Herzens lege ich meine Zusage:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          ICH BIN DA !
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          (GL 839)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 24 Dec 2020 13:27:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltraum-saarbruecken.de/habt-keine-angst</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>butenland</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/butenland</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Birgit Persch-Klein
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/icon_begleitmaterial.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Butenland
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sich an einer Fellbürste wohlig schubbernde Kühe, laut schnarchende Schweine, herumhopsende Ochsen und glucksende Hühner – das ist der Gnadenhof „Butenland“. Bis es allerdings zu diesem idyllisch anmutenden Ort kommen konnte, haben Jan und Karin einen weiten Weg hinter sich gebracht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jan wollte den 50 Hektar großen Hof seiner Eltern zum Biohof ändern. Doch glücklich wurde er damit nicht. Karin, Aktionistin gegen Tierversuche, rettete Tiere aus Labore und wurde verhaftet. Als beide aufeinandertrafen erfüllten sie sich ihren Traum vom „Kuh-Altersheim“.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit bewegenden, leisen Bildern erzählt der deutsche Dokumentarfilm die Geschichte der beiden Tierliebhaber und ihren tierischen Gefährten auf dem Gnadenhof und zeigt auf, wie es anders gehen kann: Rinder, die als Persönlichkeit wahrgenommen werden und ihre Freiheit leben dürfen. Eine Tierärztin, die zugibt: „Eigentlich haben Sie ja recht. Aber in unserem System ist das, was sie hier tun, nicht vorgesehen.“ Dagegen stehen die fast surrealen Bilder von Hochglanzmelkmaschinen, an denen gefühlt 100 Kühe gleichzeitig gemolken werden und den Betrachter um Fassung ringen lassen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Selten haben wir anschließend über einen Film so diskutiert: Warum gibt es Unterscheidungen bei Nutztieren, z.B. zwischen Kühen und Stuten (was übrigens Konsequenzen u.a. in der veterinären Behandlung zur Folge hat)? Weshalb benötigen wir in unserer Überflussgesellschaft immer noch Hochleistungskühe? Ist nicht jedes Tier ein Geschöpf, welches wir achten müssen und wer bestimmt letztendlich über den „Wert“ eines Tieres? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Man geht mit gemischten Gefühlen aus diesem Film heraus. Am liebsten würden wir nur noch diese gelassenen, glücklichen und in sich ruhenden Tiere, wie auf Butenland, sehen, aber das hat seinen Preis: konsequentes Umdenken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.kino-on-demand.com/movies/butenland" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Hier gehts zu Kino-on-Demand
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          .
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.weltraum-saarbruecken.de/couch-film" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Hier zum Trailer und weiteren Informationen.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/icon_begleitmaterial.jpg" length="115649" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 28 Nov 2020 16:20:49 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/icon_begleitmaterial.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/icon_begleitmaterial.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>die welt ist trotzdem schön ...</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/die-welt-ist-trotzdem-schoen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         ... und auch die Menschen sind trotz alledem gut!“
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Cato Bontjes van Beek
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/CIC_RO_C_Bontjes_van_Beek_detail.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gestern, am 14. November wäre sie 100 Jahre alt geworden – allerdings wurde sie schon mit 22 Jahren als Widerstandskämpferin hingerichtet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Cato Bontjes van Beek wuchs in Fischerhude bei Bremen in einer Künstlerfamilie auf, später lebte sie auch bei ihrem Vater in Berlin. Ihre Briefe zeigen eine junge Frau, die das Leben und die Menschen liebt:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Freude an Begegnung hat, schnell mit anderen in Kontakt kommt und Freundschaften knüpft. Bei einem Aufenthalt in England, beim Reichsarbeitsdienst in Polen, sowie zuletzt noch im Gefängnis, wo sie über Heizungsrohre und geheime Briefe mit Mitgefangenen kommuniziert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die mit einer großen Familie in Verbindung steht, sich in ihren Briefen und bei Besuchen um Mutter, Schwester, Bruder, ebenso wie um Vater, Stiefmutter und Stiefgeschwister, um Tanten, Cousins und Cousinen sorgt, im Alltag die Stiefgeschwister betreut und dem Vater den Haushalt führt, während die Stiefmutter im Krankenhaus ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die beruflich eingebunden ist in das Familienunternehmen und zeitweise die Keramikwerkstatt des Vaters in Berlin leitet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die unbedingt fliegen will und eine Segelflugausbildung macht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Feste genießt, und dabei ausgiebig flirtet und viele Bewunderer hat.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die dem englischen Verlobten lange treu bleibt, auch als der Kontakt durch den Krieg abreißt. Die sich in einen verheirateten Mann verliebt und die Beziehung zu ihm auch gegen den Willen der Mutter aufrechterhält.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Literatur, Malerei, Musik, Theater, Filme schätzt und dabei ein klares Urteil hat. Die sich über Philosophie und Religion austauscht. Die die Natur liebt und, als die Freundin abspringt, allein einen Wanderurlaub im Bayerischen Wald macht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Leben von Cato Bontjes van Beek, das sich in ihren Briefen zeigt, ist bunt und vielschichtig – ein blinder Fleck ist, logischerweise, das, weswegen sie verurteilt wurde und weswegen wir sie in Erinnerung behalten: ihre Mitarbeit in der Widerstandsgruppe um das Ehepaar Schulze-Boysen. Wir erinnern uns an sie, weil sie gewaltsam gestorben ist, und doch war ihr Leben so viel mehr als dieser Tod.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was sich in den Briefen aus ihrer Haftzeit zeigt: dass sie trotz allem an die Menschen glaubt und die Welt liebt. Dass sie auch nach der Verurteilung zur Todesstrafe die Hoffnung bewahrt und sich und ihren Lieben treu bleibt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „(…) Dass die Liebe zu den Menschen in mir nie ersterben wird und ich bis zuletzt die Überzeugung haben werde, dass der Mensch doch gut ist, das söhnt mich immer wieder mit allem aus und ist mein Trost.“ (S. 190)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          wer mehr erfahren will wird hier fündig:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Cato Bontjes van Beek, Hermann Vinke (Hg.): „Leben will ich, leben, leben“. Die junge Frau, die gegen die Nazis kämpfte und ihr Leben ließ. Elisabeth Sandmann Verlag München, Oktober 2020 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Konzertfilm „Cato“ von Helge Burggrabe mit Filmschauspielerin Julia Jentsch, mit dem Vokalensemble Sjaella und den Sprechern Lorenz Meyboden und Christoph Jöde, Dauer 80 Minuten, Online-Premiere am 14. November 2020 um 19 Uhr auf
          &#xD;
    &lt;a href="http://youTube.com/musicainnova" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.youTube.com/musicainnova
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          (bleibt online)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Radiosendung „Leben will ich, leben, leben" im Deutschlandfunk am 14.11. ab 23.05 Uhr ("Lange Nacht", Dauer 3 Stunden)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Autor: Hermann Vinke, SprecherInnen: Julia Jentsch, Stephan Schad, Angelika Thomas, Lorenz Meyboden, Julian Greis, Musikkonzept: Helge Burggrabe, Regie: Daniela Herzberg, Redaktion: Monika Künzel
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/CIC_RO_C_Bontjes_van_Beek_detail.jpg" length="18914" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 15 Nov 2020 10:26:46 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/CIC_RO_C_Bontjes_van_Beek_detail.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/CIC_RO_C_Bontjes_van_Beek_detail.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>supa modo</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/supa-modo</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          von anne lehnert
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/flyer_large.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Supa-Modo
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die schwerkranke Jo wird von ihrer Mutter und ihrer älteren Schwester aus den Krankenhaus nach Hause geholt. Die Ärzte können nichts mehr für sie tun.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jo ist begeistert von Kampffilmen mit ihrem Helden Jackie Chan, und von Superhelden. Auch sie selbst wünscht sich Superkräfte, kleine, die ihr den Alltag erleichtern und das Marmeladenglas öffnen – aber vor allem träumt sie vom Fliegen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ihre Mutter Kathryn hat als Dorfhebamme vielen Gebärenden beigestanden. Jetzt ist sie ratlos, wie sie für ihre Tochter da sein kann. Die erwartungsvollen Fragen der Dorfbewohner, die auf eine Genesung hoffen, das Geld, das die Ältesten für die weitere Behandlung im Krankenhaus gesammelt haben, der Vorwurf ihrer älteren Tochter Mwix, dass sie Jo von den Freunden im Krankenhaus getrennt hat – all das lastet auf ihr.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mwix ist ihrer Schwester Jo und ihren Hoffnungen und Träumen näher. So findet sie Wege, Jo kleine Momente des Triumphs erleben zu lassen – was die Mutter zuerst als Lüge verurteilt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch schließlich finden sich alle Dorfbewohner zu einem Filmprojekt zusammen, in dem Jo eine Superheldin sein darf.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Krankheit und Abschied, Tod und Sterben sind schwierige Themen für einen Kinderfilm. Doch neben traurigen und herzzerreißenden Szenen gibt es auch viel Humor, Witz und den Zusammenhalt der Familie und der Dorfgemeinschaft. Gerade diese Mischung macht den Film für mich sehenswert. Dass er das ist, darin waren sich auch meine Töchter einig.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Den Film auf
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.kino-on-demand.com/movies/supa-modo" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Kino on Demand
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          anschauen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Trailer und weitere couch:filme 
          &#xD;
    &lt;a href="/couch-film"&gt;&#xD;
      
           hier anschauen.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 14 Nov 2020 13:25:24 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>eins für mich - eins für dich</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/eins-fuer-mich-eins-fuer-dich</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         weil geteilte freude doppelte freude ist
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/eins.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Nimm zwei, zahl eins“. Auch ich habe mich schon locken lassen. Und etwas gekauft, was ich gar nicht gebraucht habe. Meistens ist das Zweite dann über. Wandert in den Müll oder den Altkleidersack. Was bleibt ist ein schales Gefühl. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In Neapel gibt es einen Brauch, der funktioniert genau anders herum: „Nimm eins, zahl zwei.“ Wenn jemand besonders glücklich ist oder gerade gut bei Kasse, dann zahlt er einen zweiten Espresso beim Bestellen des eigenen mit. Den kann sich später jemand ausschenken lassen, der gerade nichts zu Feiern hat oder gerade nicht so flüssig ist. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieser „Caffè sospeso“, dieser aufgeschobene Kaffee, macht kein schales Gefühl. Er macht Freude. Allen Beteiligten. Und deshalb hat er längst Schule gemacht. In Neapel gibt es auch noch „aufgeschobene Pizza“, in der Schweiz „Café surprise“, in Großbritannien „suspended coffee“. Es gibt in München „Brot am Haken“ und im Saarland soll es „Eins für mich und eins für dich“ geben. Zumindest wünschen sich das die Organisatorinnen von welt:raum und Tante Anna aus Saarbrücken und Sulzbach. Sie wollen mit der Aktion die Logik des immer mehr für wenige durchbrechen. Und sind davon überzeugt, dass Teilen glücklich macht und gut tut. Denen, die teilen und denen, die empfangen. Die Idee ist geklaut, die Begeisterung der Bäckereien und Imbissstuben, die bisher zugesagt haben, echt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Aktion startet morgen, am Gedenktag des Heiligen Martin. Weil es ums Teilen geht. Aber auch ums Teilhaben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Denn der Ursprung des Brauches zeigt: es geht nicht um eine mildtätige Gabe, sondern um das Teilen von Freude. „Geteilte Freude ist doppelte Freude“. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="/eins-für-dich"&gt;&#xD;
      
           Hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          finden Sie weitere Infos zur Aktion.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 10 Nov 2020 15:58:25 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>du entscheidest!</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/du-entscheidest</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PSX_20201109_115120.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Geburtsstunde der deutschen Demokratie. Reichspogromnacht. Hitlerputsch. Fall der Berliner Mauer.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute ist der 9. November. „Schicksalstag“ der Deutschen wird er oft genannt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Schicksal“ bezeichnet eine höhere Macht, die das Leben beeinflusst. Ein Ereignis, das geschieht, ohne dass einzelne daran etwas ändern können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Stimmt dieser Begriff? „Schicksalstag“?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die erste deutsche Republik fiel 1918 nicht vom Himmel. Zuvor hatten Menschen für sie gekämpft, gestreikt, um sie gerungen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hitler marschierte 1923 nicht alleine in München. Viele marschierten mit ihm. Und es gab Menschen, die sich den Marschierenden entgegenstellten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der Reichspogromnacht 1938 entzündeten sich die Synagogen nicht von selbst. Es waren Menschen, die dies taten. Einzelne entschieden sich, dies und noch viel Grausameres den Jüdinnen und Juden anzutun. Und Einzelne entschieden sich dies geschehen zu lassen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und die Berliner Mauer fiel 1989 auch nicht einfach so. Die Bilder haben wir noch vor Augen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nein, mit Schicksal haben all diese Ereignisse nichts zu tun. Sie sind alle Ergebnisse persönlicher Entscheidungen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der 9. November ist kein Schicksalstag. Aber ein Tag, der erinnert und mahnt. Daran, dass ich immer die Entscheidung habe. Dass ich mich für und gegen etwas entscheiden kann, ja muss. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der 9. November erinnert mich an meine Verantwortung. Ich bin für mein Handeln und Nicht-Handeln verantwortlich, heute wie jeden anderen Tag.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der 9. November 2020 ist geprägt von der Corona-Pandemie. Auch diese ist nicht einfach nur Schicksal, sondern beeinflussbar durch mein Handeln oder Nichthandeln. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein kluger Mensch hat einmal gesagt: „Das Schicksal ist keine Sache des Glücks, es ist eine Sache der Entscheidung. Nicht etwas, auf das ich zu warten habe, sondern etwas, das ich herbeizuführen habe.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&amp;amp;id=18099&amp;amp;pnr=&amp;amp;tbl=pf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier geht es zur Hörversion
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 09 Nov 2020 10:54:21 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sich nicht im Gänsestall einrichten</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/sich-nicht-im-gaensestall-einrichten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PSX_20201108_110025.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Das große Feuer auf dem Marktplatz, die bunten Laternen, die Blasmusik und Martinslieder. Glühwein und Kinderpunsch, zuhause dann Martinsbrezel mit Butter und heißem Kakao im Schein der Laternen. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch, wenn es dieses Jahr etwas anders sein wird. Ich liebe das Martinsfest. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und meine Lieblingsgeschichte über den Heiligen Martin ist diese:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Weil Martin ein bescheidener und frommer Mensch war, wurde er zum Bischof von Tours gewählt. Doch er selbst traute sich die Aufgabe nicht zu. Er wollte kein Bischof sein. So lief er davon und versteckte sich in einem Gänsestall. Die Gänse schnatterten aber so laut, dass die Leute ihn fanden. So musste er doch Bischof werden. Was er dann auch gut hin bekam.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Geschichte beschreibt: Martin ist nicht nur der strahlende Held, der hoch zu Ross daherkommt und großherzig seinen Mantel teilt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie der Bettler am Stadttor, so kennt auch er die Momente am Boden. Wo er sich klein fühlt, überfordert, ängstlich. Und sich dann doch wieder aufrafft und den Herausforderungen seines Lebens stellt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für mich gehört beides zusammen. Beide Szenen machen den Heiligen Martin für mich zu einem Vorbild: die selbstlose Großzügigkeit ebenso wie Angst und Kleinmut und die Kraft, diese zu überwinden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Beides kenne ich auch. Wie oft wäre ich lieber die strahlende Heldin, selbstlos und uneingeschränkt für die anderen da. Und wie oft gelingt mir dies nicht, zweifle ich, bin ich ängstlich und auch kleinmütig. Der Heilige Martin erinnert mich daran: beides darf zu mir gehören, wichtig ist nur, dass ich mich nicht im Gänsestall einrichte. Dass ich immer wieder versuche über mich hinauszuwachsen. Dass ich bereit bin, mich finden und herausfordern zu lassen. Irgendjemand hat mich bisher immer gesucht und gefunden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 08 Nov 2020 10:07:18 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Endstation Seeshaupt</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/endstation-seeshaupt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         "Ihr seid nicht schuld an dem, was war,
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          aber verantwortlich dafür, dass es nicht mehr geschieht."
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/ES_Denkmal_Todesmarsch_HubertusPilgrim.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Dieses Zitat von Max Mannheimer, das er im Film eher beiläufig erwähnt, fasst sowohl Inhalt als auch Intention dieses einfühlsamen und berührenden Filmes zusammen. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Zuschauer*innen werden mitgenommen auf eine bildliche und chronologische Reise zweier Züge zum Ende der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft. 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 25. April 1945 werden ca. 4000 Inhaftierte aus dem KZ-Außenlager Mettenheim bei Mühldorf in Oberbayern in einen 70 Waggons umfassenden 1km langen Zug eingepfercht. 5 Tage fahren die ohnehin schon kranken und/oder geschwächten Menschen ohne Verpflegung durch Oberbayern. Unterwegs treffen sie immer wieder auf Einheimische, welche als Augenzeug*innen ebenfalls zu Wort kommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch nicht nur die Geschehnisse der Vergangenheit finden Platz, sondern auch ihre vielfältige, persönliche wie gesellschaftliche, gelungene und misslungene, Aufarbeitung in der Gegenwart. Damals wie heute gibt es Berührungspunkte zwischen Menschen, Grausames und Hoffnungsvolles, Ablehnung und Hilfsbereitschaft. 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In dem, wie Menschen im Heute mit dem Vergangenen umgehen, entscheidet sich Zukunft. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Somit ist der Film zum einen ein besonderes geschichtliches Zeugnis. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auffallend oft wird deutlich, dass bis zu Initiativen meistens einzelner zur Aufarbeitung dessen, was in ihrem Dorf geschehen ist, diese Vergangenheit totgeschwiegen wurde. Dies berührt mich besonders, denn während meiner Studienzeit in Benediktbeuern bin ich die Bahnstrecke München-Tutzing regelmäßig gefahren. Ich kenne die Bahnhöfe, die Landschaft, die an Louis Sneh während der Interviews am Zug vorbei zieht, doch von der Geschichte der Todeszüge und Todesmärsche habe ich erst in den 2000er Jahren erfahren. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Uri Chanoch, ein Holocaust-Überlebender, sagt im Film "man kann geboren werden und sterben in Deutschland ohne sich der Vergangenheit auszusetzen." Für alle, die dies nicht wollen, ist dieser Film ein besonderes Zeugnis, zumal die Überlebenden mittlerweile verstorben sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und bei allem Bedrückenden nährt der Film auch die Hoffnung, "dass noch Menschen gut sind". Auch heute, 75 Jahre nach dem Geschehen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Im neuerlichen Lockdown im November nehmen wir unsere Reihe vom Frühjahr wieder auf und stellen an zunächst vier Samstagen vier Filme vor, die wir besonders empfehlen.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Film ist jeweils auf
            &#xD;
        &lt;a href="http://kino-on-demand.de"&gt;&#xD;
          
             kino-on-demand.de
            &#xD;
        &lt;/a&gt;&#xD;
        
            zu finden. Die Aktion dazu findet ihr
            &#xD;
        &lt;a href="/couch-film"&gt;&#xD;
          
             hier.
            &#xD;
        &lt;/a&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 06 Nov 2020 20:19:12 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>bitte möglichst viel davon!</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/heilig</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute ist Allerheiligen. Ein kirchliches Hochfest, dessen Inhalt aber auch etwas mit meinem Leben zu tun hat.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Heilig" meint der Wortbedeutung nach etwas oder jemanden, der/die heil, ganz ist und/oder mich heil/ganz machen kann. Heilig weist damit nicht nur in der Religion darauf hin, dass es immer noch mehr im Leben gibt bzw. geben kann. An Allerheiligen geht es also um meine Sehnsüchte und um die Menschen und Dinge, die mir helfen können, diese zu finden oder zu verwirklichen. Es geht um Transzendenz, das, was das Alltägliche übersteigt und mir dieses damit erträglich(er) macht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In dem fast schon unerträglichen Corona-Chaos, einer Zeit der Einschränkungen und Verunsicherung, die mein Heilsein, nicht nur körperlich, bedroht, darf es in diesem Jahr ruhig etwas mehr Heiliges geben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nicht immer lässt sich Heiliges, lassen sich Heilige leicht entdecken. Aber die Suche lohnt sich auf jeden Fall.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In diesem Sinn: Ein schönes Fest alles und aller Heiligen!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 31 Oct 2020 16:30:47 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>geht doch!</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Auf einmal gehen Sachen, die noch im Januar undenkbar waren.“ 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Plötzlich sind alle zu Onlinekonferenzen bereit und finden sie auch noch gut.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Endlich darf ich vom Heimarbeitsplatz aus arbeiten.“  
          &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Solche und ähnliche Aussagen habe ich in den letzten Wochen viele gehört. Die Coronapandemie und ihre Auswirkungen hat vieles verändert. Sie zwingt dazu, alles auf den Prüfstand zu stellen. Genau zu überlegen was sein muss und was nicht. Sie drängt dazu, Alternativen für die Dinge zu entwickeln, die es braucht, die aber anders gehen müssen. Die Zahl der Teamtreffen wird auf das nötige Minimum reduziert und alle stellen fest, dass es tatsächlich reicht. Heimarbeit muss sein und tatsächlich ist sie produktiver als das Arbeiten im Büro. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Warum es vielleicht diese Pandemie dafür gebraucht hat, das erklärt ein Zitat von Albert Einstein. Das geht so: „Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat‘s gemacht.“ Im normalen Alltag gibt es immer Menschen, die denken sie wüssten was geht und nicht geht. Die, die mit ihrer Erfahrung die frischen neuen Ideen plattmachen. Die eingefahrenen Routinen, die Sicherheit geben aber keinen Freiraum lassen. Die Angst zu experimentieren und sich stattdessen mit dem bekannten Ergebnis zufrieden zu geben. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Es braucht den Störfall, damit diese Muster unterbrochen werden, damit Neues sein darf, weil es sein muss. Nun wissen wir, dass es funktioniert. Warum also nicht auch in Zukunft einfach mal machen und machen lassen.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Ich habe mir das auf jeden Fall vorgenommen: Bei „geht nicht“ auch nach Corona immer nochmal zu überprüfen ob es nicht doch geht. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 25 Oct 2020 09:25:27 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>sei die veränderung, die du willst</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/rollstuhlrampe.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Scheußlich, kalt und steril fand Max Kruse die Puppen seiner Zeit. Deshalb brachte er seiner Tochter auch keine Puppe mit, obwohl seine Frau ihn darum gebeten hatte. Diese machte daraufhin ihrer Tochter selbst eine Puppe. 1904 war das. Aus dieser ersten Puppe von Käthe Kruse entwickelte sich ein ganzes Unternehmen. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Käthe Kruse wollte eine schöne Puppe für ihre Tochter. Weich, lebensecht sollte sie sein. Solche Puppen gab es aber damals nicht. Also ergriff sie selbst die Initiative. Und was ihr gefiel, gefiel dann auch vielen anderen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich finde diese Haltung und das Handeln Käthe Kruses sehr faszinierend: Mich nicht zufrieden geben damit, dass mir etwas fehlt, dass etwas nicht so ist, wie ich es mag oder brauche. Und selbst schauen, was ich tun kann, um das zu ändern. Für mich, aber auch für all die, denen es genauso geht wie mir. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine solche Haltung hilft, sich nicht im Lamentieren und Schimpfen über „die Anderen“ oder „das System“ oder „die Welt“ zu verlieren, sondern aktiv zu werden, selbst etwas zu verändern oder Veränderung anzustoßen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich genau hinschaue, dann entdecke ich an ganz vielen Stellen in unserer Gesellschaft eine solche Haltung und ein entsprechendes Handeln. Ganz viele ehrenamtliche Projekte, Start-Ups und gesellschaftliches Engagement entstehen so.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Projekt, das sich gerade unter anderem im welt:raum in Saarbrücken neu entwickelt funktioniert auch so. Hier haben sich Menschen zusammengetan, denen es nicht gefällt wie wenig barrierefrei die Stadt ist. Sie haben eine Idee aufgegriffen und bauen aus gespendeten Klemmbausteinen bunte Rollstuhlrampen. So wie Käthe Kruse mit ihren Puppen weisen sie damit darauf hin was fehlt. Sie warten nicht darauf, dass und bis es andere für sie bereit stellen, sondern werden selbst aktiv. Über Hilfe und Unterstützung freuen sie sich übrigens.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Übergabe der ersten Rampe in Saarbrücken findet statt am Freitag, dem 2.10. um 12 Uhr vor dem welt:raum. Weitere Infos
           &#xD;
      &lt;a href="https://www.facebook.com/events/2768706920078668/" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            hier.
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 27 Sep 2020 08:22:22 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>unterbrechung und ortswechsel</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/unterbrechung-und-ortswechsel</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/wald.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Am besten, ihr geht jetzt nach Hause, damit ihr morgen wiederkommen könnt. Denn wenn ihr nicht nach Hause geht, könnt ihr ja nicht wiederkommen. Und das wäre schade." Das sagt Pippi Langstrumpf einmal zu Thomas und Annika. Entdeckt habe ich diesen Satz in einem Post zum Urlaubsende.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei allem Abschiedsschmerz enthalten diese Sätze etwas Tröstliches. Dinge müssen unterbrochen werden, enden, damit sie neu oder von Neuem beginnen können. Urlaub kann es nur geben, wenn es Alltag gibt. Es braucht die Unterbrechung, die den Unterschied macht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Unterbrechung, die einen Unterschied macht, soll auch der Sonntag sein. Zu allen Zeiten und Kulturen gab und gibt es regelmäßige Unterbrechungen des Alltags durch Sonn- und Festtage. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nun ist das mit der Unterbrechung so eine Sache. Mir gelingt das nicht immer so gut. Im Urlaub nicht immer und sonntags noch weniger. Das Unterbrechungsangebot alleine reicht nicht immer aus. Was dann hilft sind Ortswechsel. Nicht umsonst fahren Menschen in Urlaub, weg aus dem Vertrauten, in eine neue Umgebung. Oder sonntags der kleine Urlaub: weg vom Schreibtisch, raus aus der Wohnung, in der an jeder Ecke irgendeine Arbeit winkt, an einen anderen Ort, in den Wald, ins Kino, in die Kirche, … .
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Orte wirken. Sie verändern uns. Das wussten Menschen schon immer. Und Gott auch. Nicht umsonst ist seine erste Frage an Adam, den ersten Menschen, „Wo bist du?“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie und wo unterbrechen sie heute den Alltag?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 20 Sep 2020 09:11:38 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>genau hinschauen lohnt sich</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/genaues-hinschauen-kann-sich-lohnen</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ein verlottertes Haus, ein ungepflegtes Äußeres, rüpelhaftes Auftreten, Spielen, Rauchen und Trinken. Das sind keine Eigenschaften, die ich mit „himmlischen Nachbarn“ verbinde. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Film „St. Vincent“ treffen sie alle auf Vincent MacKenna zu. Er scheint ein Scheusal zu sein. Der Alptraum von einem Nachbarn. So lernt ihn Maggie, die neue Nachbarin, jedenfalls kennen. Sie ist alleinerziehend und arbeitet als Krankenschwester im Schichtdienst. Daher braucht sie jemanden für den zwölfjährigen Sohn Oliver. Da sie im Sorgerechtsstreit mit dessen Vater ist, bleibt ihr nichts anderes übrig, als Vincent zu bezahlen, damit Oliver nach der Schule nicht allein sein muss. Vincent nimmt Oliver mit in die Kneipe, auf die Rennbahn und bringt ihm das Kämpfen bei. Vincent lässt Oliver aber auch seine andere, verborgene Seite sehen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als Oliver im Religionsunterricht ein Referat über „Heilige heute“ erarbeiten muss, beginnt er sich mit dem Leben Vincents zu beschäftigen. Er führt Gespräche, wälzt Fotoalben, schaut genauer hin und kann daher den Menschen jenseits seiner Mängel erkennen. Und der ist für ihn ein Heiliger, da er hinter all dem Offensichtlichen Eigenschaften eines Heiligen hat: Er hat sich hingegeben. Er hat niemals aufgegeben. Er kämpft für sich und andere. Er geht Risiken ein und setzt alles auf eine Karte. Er bringt Opfer für andere. „Mut, Opferbereitschaft, Mitgefühl, Mitmenschlichkeit“, das sind Eigenschaften, die für Oliver einen Menschen zu einem Heiligen machen. Und die können auch unter einer mürrischen, zornigen und rüpelhaften Oberfläche verborgen sein – ein genaueres Hinschauen kann sich also lohnen - vielleicht sogar bei meinen Nachbarinnen und Nachbarn.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Bild: cinemaforensic.com)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 19 Sep 2020 09:30:28 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>das gegenteil von liebe ...</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/das-gegenteil-von-liebe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         ein plädoyer
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PSX_20200828_131936.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         "Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit" hat Elie Wiesel einmal gesagt. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          An dieses Zitat denke ich seit Beginn der Corona-Pandemie ziemlich oft. Leider. Denn ich erinnere es immer dann, wenn ich mal wieder eine Nachricht lese, Bilder sehe oder mit jemandem diskutiere über das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Es gibt wenige Themen, bei denen ich so eindeutig in meinem Urteil bin. Ich kann verstehen, wenn Menschen sich eingeschränkt fühlen, weil sie unter der Maske nicht so gut atmen können. Mir geht es ja genauso. Aber von dieser Empfindung zu dem Schluss zu kommen, dass ich deshalb keinen Mund-Nasen-Schutz tragen muss, das finde ich so empörend egoistisch und rücksichtslos, dass ich an diesem Punkt nicht folgen kann und will. Noch schlimmer wird es dann, wenn der Mund-Nasen-Schutz instrumentalisiert wird, um zu behaupten, meine Freiheit würde willkürlich eingeschränkt. Ja, meine Freiheit ist eingeschränkt. Ich kann momentan nicht so, wie ich gerne würde: nicht so Geburtstag feiern, nicht auf große Konzerte gehen, nicht ohne Maske Menschen nahe kommen. 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch dies ist kein Akt der Willkür, sondern einer der Nächstenliebe. Selbst dann, wenn es nur eine Möglichkeit eines Schutzes wäre - und es ist ja wissenschaftlich erwiesen, dass es mehr als eine Möglichkeit ist - so ist es doch, will ich mich als sozialen Menschen verstehen, meine Pflicht, andere zu schützen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Christentum spielt die Nächstenliebe eine zentrale Rolle. An ihr und dem zu ihr passendenden konkreten Handeln entscheidet sich alles. 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht weniger steht momentan auf dem Spiel. (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nächsten)liebe, Anteilnahme, Rücksicht, Sozialität, all das bedeutet dieses Stück Stoff in meinem Gesicht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 28 Aug 2020 11:23:04 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PSX_20200828_131936.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>rollstuhlrampen</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/rollstuhlrampen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         für mehr barrierefreiheit 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           katrin altmaier
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/20200805_113231.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Die Aktion "Rollstuhlrampen aus Klemmbausteinen - Saarland" ist gestern offiziell im welt:raum gestartet. Vorher hat die Gruppe rund um Stefan Schulz (Projektleiter), Winfried Hoffmann und Christine Wagner (beide von der Zukunftswerkstatt Saar) bereits fleißig in Dillingen/Saar im Steinewerk Lego- und Klemmbausteine sortiert, Baupläne für Rollstuhlrampen studiert und angefangen zu bauen. Das alles wurde g
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          estern dann vor dem welt:raum am Sankt Johanner Markt mit allerhand Publikumsverkehr als Projektvorstellung fortgeführt.
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Dort wird nach Fertigstellung auch die erste bunte Legorollstuhlrampe liegen. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie soll dann nicht nur den welt:raum barrierefreier machen, sondern auch auf die Situation von Menschen hinweisen, die auf solche Rampen angewiesen sind: Rollstuhlfahrer*innen, Menschen mit Rollatoren oder Kinderwägen - also Menschen, für die Stufen nicht leicht oder gar nicht zu überwinden sind. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Die bunten Rampen, sowie die Arbeit an ihnen erreicht Menschen, lässt sie miteinander ins Gespräch kommen, gibt die Möglichkeit, sich selbst einzubringen und gemeinsam die Welt ein Stück besser zu machen.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Es wurden bereits viele Lego- und Klemmbausteine gespendet, aber es braucht noch mehr. Jede Einzelrampe besteht aus ca. 8 kg Steinen. Auch Geldspenden sind willkommen und werden benötigt, bspw. für den Kleber, der die Steine zusammenhält oder um Werbung machen zu können und viele verschiedene Menschen zu erreichen. Gespendet werden kann auf das Konto der Zukunftswerkstatt Saar e.V. (die Infos gibt es
           &#xD;
      &lt;a href="http://www.zwsaar.de/spenden.html" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            hier
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           ).
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Es soll auch in Zukunft vor dem welt:raum weiter gebaut werden. Jede*r, der/die Lust hat, kann dazukommen und dabei lernen, wie eine solche Rampe überhaupt gebaut wird. Oder aber auch einfach zuschauen, sich austauschen, Kontakte knüpfen und helfen, Steine zu sortieren. Die Termine, die auch vom Wetter abhängig sind, findet ihr immer kurz vorher 
           &#xD;
      &lt;a href="/aktiv-raum"&gt;&#xD;
        
            hier
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           und
           &#xD;
      &lt;a href="/kalender"&gt;&#xD;
        
            hier
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           , auf unserer
           &#xD;
      &lt;a href="http://facebook.com/weltraumsb" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Facebook
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           - und
           &#xD;
      &lt;a href="https://www.instagram.com/weltraumsaarbruecken" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Instagram
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           Seite oder ihr werdet über unseren Newsletter per Mail benachrichtigt (
           &#xD;
      &lt;a href="https://seu2.cleverreach.com/f/192916-195465/" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            hier
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           gehts zur Anmeldung).
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/20200805_113231.jpg" length="486015" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 06 Aug 2020 15:43:18 GMT</pubDate>
      <author>183:813529696 (Katrin Altmaier)</author>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>nicht müde werden</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/nicht-muede-werden</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/wunder.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wie sie wird, die Sommer(ferien)zeit, weiß ich noch nicht. Was ich weiß: sie wird anders werden. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Selbst dann, wenn das Reiseziel das geplante oder übliche sein wird, es wird dort nicht so sein wie sonst. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So ganz allmählich machen sich auch bei mir coronale Ermüdungserscheinungen breit. Immer öfter vergesse ich, meine Maske mit zu nehmen, immer mehr sehne ich mich nach Großveranstaltungen, einem unbeschwerten Einkauf, einer Umarmung. Doch auch in der Urlaubszeit heißt es durchzuhalten und nicht müde zu werden. Und trotz, und manchmal ja sogar wegen Corona, wird auch diese Zeit Wunder für mich bereithalten, es liegt an mir, sie zu entdecken.
          &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           In diesem Sinn wünschen wir allen eine wunder-volle Sommerzeit!
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/wunder.jpg" length="508255" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 03 Jul 2020 09:06:33 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltraum-saarbruecken.de/nicht-muede-werden</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/wunder.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/wunder.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>helfende engel</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/helfende-engel</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PSX_20200623_223257+%28002%29.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Superman kommt nicht, uns zu retten“ steht in großen schwarzen Buchstaben auf einer Telefonzelle in Porto. Letztes Jahr, in meinem Urlaub, fand ich das nicht schlimm. Momentan würde ich mir schon wünschen, dass es da einen Superman oder eine Superwoman gäbe, die uns vom Corona-Virus und seinen Folgen retten könnten. Superman kann fliegen, ist stark wie eine Lokomotive, schneller als eine Pistolenkugel und nahezu unverwundbar. Aber ob er auch gegen Viren immun wäre? Und selbst wenn, was sollte er gegen das Virus ausrichten können? Nein, eine einfache Rettung vor dem Virus durch einen Superhelden wird es nicht geben. Wir alle sind gefragt, wir alle sind in der Verantwortung. Um Verantwortung zu übernehmen braucht es keine Superkräfte. Die Eigenschaften, die es dafür braucht sind: Achtsamkeit. Ich muss die anderen wahrnehmen, merken wie es ihnen geht, was sie brauchen. Nur, wenn ich Menschen wahrnehme, kann ich Abstand zu ihnen halten oder ihnen helfen. Was es noch braucht: die Fähigkeit, sich selbst zurückzunehmen. Sich selbst einzuschränken um der anderen willen. Mich nervt die Maske auch, aber um der anderen willen trage ich sie gerne. Ich hasse es, in Warteschlagen zu stehen, aber um die anderen Kundinnen und Kunden und die Angestellten nicht zu gefährden, nehme ich es gerne in Kauf. Was noch hilfreich ist: Solidarität. Die unterstützen, die gerade besonders leiden. Für die da sein, die sonst niemanden hätten. Das ist oft ganz einfach und kann sogar für mich angenehm sein. Essen bestellen, Kino on demand, Nachbarschaftshilfe - alles ohne Superkräfte machbar. Was noch hilfreich ist? Kreativität, neue Wege gehen, wenn die üblichen gerade nicht funktionieren und eine Portion Humor. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nein. „Superman kommt nicht, uns zu retten.“ Aber wir alle können Superheldinnen und Superhelden sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich kenne viele solcher Superheld*innen, viele helfende Engel. Viel zu selten hören sie ein einfaches "Danke" für ihr Engagement. Deshalb bedanken sich Seelsorger*innen im Dekanat Saarbrücken momentan exemplarisch bei einigen von ihnen und schenken ihnen einen Engelanhänger, handgefertigt und gestiftet von der
          &#xD;
    &lt;a href="https://gemsessions.shop/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Firma Gemsessions
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          in Saarbrücken. Mehr zu dieser Aktion findet ihr bei facebook mit dem hashtag #helfendeengel. Und wenn ihr auch jemandem mit einem solchen Engel danken wollt, meldet euch gerne bei uns.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PSX_20200623_223257+%28002%29.jpg" length="555869" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 01 Jul 2020 09:15:46 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltraum-saarbruecken.de/helfende-engel</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PSX_20200623_223257+%28002%29.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/PSX_20200623_223257+%28002%29.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wer spendet LEGO-Steine?</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/wer-spendet-lego-steine</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Rampen für Rollstuhlfahrer*innen aus LEGO-Steinen
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Legorampen.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Idee und Umsetzung, aus LEGO-Steinen Rollstuhlrampen zu bauen, gibt es bereits erfolgreich an verschiedenen Orten in Deutschland, vor allem in Hanau. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Und nun (oder bereits etwas länger) gibt es sie auch im Saarland. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Corona hat die Initiative etwas ausgebremst, aber jetzt kann sie starten. Ab sofort können LEGO-Stein-Spenden bei uns im welt:raum abgegeben werden. Und die erste Rampe wird auch bei uns und für uns gebaut. Wir freuen uns riesig, finden die Idee super und sind deshalb gerne mit dabei.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Die Initiative, die die Aktion plant und durchführt heißt "
           &#xD;
      &lt;a href="https://www.facebook.com/BrickandRoll/" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Legorampen für Rollstuhlfahrer - Saarland
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           " und ist Teil der
           &#xD;
      &lt;a href="http://www.zwsaar.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Zukunftswerkstatt Saar e.V.
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Legorampen für Rollstuhlfahrer - Saarland schreiben dazu: "Es gibt viele Geschäfte und Orte, die in ihrem Eingangsbereich eine kleine Stufe und damit eine Barriere haben. Diese kleine Hürde macht es Rollstuhlfahrern, älteren Menschen mit Rollatoren, aber auch jungen Familien mit ihrem Kinderwagen schwieriger am Leben teilzuhaben. Das wollen wir ändern.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Aus diesem Grund haben wir nun im Saarland eine Initiative, nach dem Vorbild von Rita Erbel vom Lego-Rampen-Projekt in Hanau, die aus Legosteinen Rampen für Rollstuhlfahrer baut, ins Leben gerufen. Die bunten Rampen sind außerdem noch ein Blickfang. Sie machen optisch darauf aufmerksam welche kleinen aber oft schwer zu überwindenden Hindernisse es für Rollstuhlfahrer gibt. Gleichzeitig sind diese Rampen wegen ihrer Einmaligkeit eine positive Werbung."
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer wissen will, wie solche Rampen aussehen und wie das alles funktioniert, oder wer vielleicht sogar mitmachen möchte kann sich auf der
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.facebook.com/BrickandRoll/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Facebook-Seite
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          der Initiative informieren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          https://www.facebook.com/BrickandRoll/
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Legorampen.png" length="262495" type="image/png" />
      <pubDate>Tue, 30 Jun 2020 08:19:37 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltraum-saarbruecken.de/wer-spendet-lego-steine</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Legorampen.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Legorampen.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>sorry we missed you</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/sorry-we-missed-you</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          von katrin altmaier
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/sorry+we+missed+you.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Am 10. Mai haben wir eine Reihe gestartet, in der wir uns an fünf Sonntagen mit jeweils einem Film beschäftigen. An jedem Sonntag ein anderer Film, zu dem wir (an jedem Sonntag eine andere Person) einen kurzen Text schreiben, was uns
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           besonders an dem Film gefallen hat. Heute nun der fünfte und letzte Film. Der Film ist jeweils auf
           &#xD;
      &lt;a href="https://www.kino-on-demand.com/movies/sorry-we-missed-you"&gt;&#xD;
        
            kino-on-demand.de
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           zu finden. Die Aktion dazu findet ihr
           &#xD;
      &lt;a href="/couch-film"&gt;&#xD;
        
            hier.
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Sozialdrama „Sorry we missed you“ von Regisseur Ken Loach handelt von einer Familie im englischen Newcastle, deren Leben voll und ganz beherrscht wird vom Arbeitsalltag der Eltern. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Mutter Abbie arbeitet bei einem Altenpflegedienst, der Vater Ricky übernimmt einen Job als Paketbote. Dafür muss er sich selbstständig machen, seinen eigenen Lieferwagen anschaffen, sich weiter verschulden. Auch das gemeinsame Auto müssen sie verkaufen, sodass Abbie nun mit dem Bus zu den alten Menschen fahren muss, die sie pflegt. Immer bleibt zu wenig Zeit – für die „Kunden“, für ihre Familie, für ihre Ehe und für sich selbst. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Generell hat man während des ganzen Films das Gefühl, dass die Zeit immer zu knapp ist – dass man gefühlt ständig die Uhr ticken hört. Ricky braucht für seine Touren den ganzen Tag, er arbeitet sechs Tage die Woche, jeden Tag 14 Stunden lang, kommt spät abends zur Familie - eigentlich immer zu spät. Abbie hat kaum Zeit für ihre Aufgaben bei den alten pflegebedürftigen Menschen und noch weniger Zeit hat sie dafür, sich diesen noch über ihre Aufgaben hinaus zu widmen, obwohl sie meist deren einziger Kontakt ist. Und sie hat auch keine Zeit für ihre Familie. Die elfjährige Tochter Lisa Jane leidet besonders unter der Situation. Sie verbringt ihre Zeit nach der Schule meist alleine zuhause, wartet auf ihre Eltern und ihren Bruder. Der Sohn Seb ist im Jugendalter und schwänzt die Schule, zieht nachts mit Freunden um die Häuser und besprüht die tristen Wände seiner Heimatstadt mit Graffiti. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und so verlagert sich der Fokus des Films von der Arbeitswelt der Eltern, die unter höchster Belastung stetig versuchen ihrem Job gerecht zu werden, auf die Lebenswelt der Familie. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Zuschauer*innen werden Zeuge davon, wie, trotz größter Mühe, dauerhaftem Schuften und gutem Willen, den Eltern langsam die Kontrolle entgleitet. Wie Seb von der Schule suspendiert. Wie Lisa Jane von Angst und Albträumen geplagt wird. Wie die Ehe leidet, sich Verzweiflung und Trauer breitmacht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am Beispiel der Familie zeigt Ken Loach auf, welche dramatischen Folgen die Deregulierung des Arbeitsmarktes und die Aushöhlung des Sozialstaates nach sich ziehen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Film, der die Realität so zeigt, wie sie ist – ungeschönt und verzweifelt – und gerade deshalb so sehenswert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Weitere Filmempfehlung vom gleichen Regisseur:
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=Y0oGoVn49VQ" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Ich, Daniel Blake
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/sorry+we+missed+you.jpg" length="117581" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 05 Jun 2020 15:32:47 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/sorry+we+missed+you.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Krieg in mir</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/der-krieg-in-mir</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          von martina fries
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/DKIM.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am 10. Mai haben wir eine Reihe gestartet, in der wir uns an fünf Sonntagen mit jeweils einem Film beschäftigen. An jedem Sonntag ein anderer Film, zu dem wir (an jedem Sonntag eine andere Person) einen kurzen Text schreiben, was uns
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           besonders an dem Film gefallen hat. Der Film ist jeweils auf
           &#xD;
      &lt;a href="https://www.kino-on-demand.com/movies/der-krieg-in-mir"&gt;&#xD;
        
            kino-on-demand.de
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           zu finden. Die Aktion dazu findet ihr
           &#xD;
      &lt;a href="/couch-film"&gt;&#xD;
        
            hier.
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           „Warum träume ich vom Krieg?“ Dieser Frage geht Sebastian Heinzel in dem Dokumentarfilm „Krieg in mir“ nach. 
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Zuschauer*innen folgen ihm auf einer inneren und äußeren Reise in die Geschichte seiner Großväter und seiner Familie. Immer wieder wechseln die Bilder – zwischen Idylle und Realität, Gegenwart und Vergangenheit, Zeichnungen und Aufnahmen, Deutschland und Weißrussland. „Warum soll ich mich schuldig fühlen für etwas, das ich nicht selbst getan habe?“ Und was hat Opa Hans in Weißrussland getan? War er Täter oder Opfer? Diese Frage nach der Schuld zieht sich ebenso durch den Film wie die verschiedenen übertragenen und das eigene gegenwärtige Leben beeinflussenden Muster. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sehr schön sind persönliche Anteile des Regisseurs, Erinnerungen seines Vaters, die Auseinandersetzung mit ihm und Treffen an den unterschiedlichsten Orten und mit den verschiedensten Menschen miteinander verwoben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sebastian Heinzel trifft eine französische Forscherin, die daran forscht wie extreme Stresserfahrungen das Erbgut verändern. Er besucht mit seinem Vater des Militärarchiv, um Näheres über den Einsatz des Großvaters zu erfahren. Er reist mehrmals nach Weißrussland und trifft dort verschiedenste Zeitzeug*innen. Bei all diesen Reisen begleiten wir ihn. Und die ein oder andere seiner Erkenntnisse wurde beim Schauen des Filmes auch zu meiner. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der in ruhigen Bildern und behutsamem Schnitt daherkommende Film endet mit der Antwort „Die Vergangenheit wirkt in uns nach, je klarer ich mir darüber werde, desto bewusster kann ich die Gegenwart erleben.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           Ein Film für alle, die auf der Suche nach Klarheit für sich sind, der hilft, auch noch einmal auf die eigene Familiengeschichte zu schauen. Welche Muster erkenne ich da? Und was gäbe es noch zu klären? Diese Fragen stelle ich mir nach dem Film. Und auch ich träume manchmal vom Krieg. Deshalb ist es auch kein Männerfilm, wie ich glaube. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/DKIM.jpg" length="259991" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 31 May 2020 10:32:25 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>frauen*bilder</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/frauen-bilder</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          ein marienschaufenster zum marienmonat
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/91316A57-91E2-415C-B779-B7634BA8A86F.JPEG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Marienstatue im welt:raum ist ja eher ungewöhnlich. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch nun steht sie da, die Madonna von Lourdes, inmitten vieler anderer Frauen* - und über ihr thront der Titel „Frauen*bilder“. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist natürlich nur eine kleine Auswahl von Frauen* und Frauen*bildern, die bitte beliebig weitergedacht werden sollen, können und müssen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bewegt zu dem Schaufenster hat mich die Frage, ob Maria mir als Frau in der Katholischen Kirche heute noch etwas sagen kann. Ob sie für ein modernes, vielfältiges und gleichberechtigtes Frauen*bild überhaupt etwas taugt - zwischen Jungfrau, allzeit Gehorsamer, Himmelskönigin und Schmerzensmutter.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Maria – oder vielleicht eher ihre kirchliche Darstellung – hat über Jahrhunderte hinweg das (nicht nur katholische) Frauenbild geprägt – und damit begrenzt. Und so beziehen sich heute gerade feministische, auf Gleichberechtigung zielende Bewegungen innerhalb der Kirchen wieder auf sie und richten sich gegen eine Aus – und Begrenzung von Frauen*, Frauen*bildern und Frauen*rollen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Maria 2.0, die Bewegung #mariafeminista und auch die (schon lange nicht mehr neue) feministische Bibelexegese zeichnen ein anderes Bild von Maria oder ergänzen das allgemein bekannte. Da steht Maria z.B. für Befreiung, für Mut und für revolutionäres Gedankengut (Lk 1, 46-55).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Vorstellungen wie Frauen* zu sein haben, wo sie hingehören, was sie besser können und was schlechter, wie sie sich verhalten, sich anziehen, aussehen usw. sollen, sind sicherlich aber nicht exklusiv katholisch. Und deshalb ist – wie ich finde – das Schaufenster auch keins, das sich nur an Katholik*innen richtet, Lourdes-Madonna hin oder her. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Mai ist nun so gut wie vorbei, das Schaufenster bleibt aber noch eine Woche im und vor dem welt:raum am Sankt Johanner Markt zu sehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/91316A57-91E2-415C-B779-B7634BA8A86F.JPEG" length="498731" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 30 May 2020 06:57:13 GMT</pubDate>
      <author>183:813529696 (Katrin Altmaier)</author>
      <guid>https://www.weltraum-saarbruecken.de/frauen-bilder</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Britt-Marie war hier</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/britt-marie-war-hier</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Claudia Ziegler (Union Theater Illingen)
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/britt+marie.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Am 10. Mai haben wir eine Reihe gestartet, in der wir uns an fünf Sonntagen mit jeweils einem Film beschäftigen. An jedem Sonntag ein anderer Film, zu dem wir (an jedem Sonntag eine andere Person) einen kurzen Text schreiben, was uns besonders an dem Film gefallen hat. Der Film ist jeweils auf
           &#xD;
      &lt;a href="https://www.kino-on-demand.com/movies/britt-marie-war-hier"&gt;&#xD;
        
            kino-on-demand.de
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           zu finden. Die Aktion dazu findet ihr
           &#xD;
      &lt;a href="/couch-film"&gt;&#xD;
        
            hier
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Britt Marie war hier
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Britt Marie war hier“ ist nach „Ein Mann namens Ove“ der zweite verfilmte Roman von Fredrik Backman. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Britt Marie ist seit vierzig Jahren verheiratet und zufrieden mit ihrem geordneten Leben. Sie verbringt ihre Tage mit aufräumen, putzen und dem Zubereiten des Essens für Ihren Mann Kent. Hierbei vertraut sie darauf, dass man mit Backpulver fast jedes Problem im Haushalt lösen kann und wenn man jetzt auch noch eine Liste hat, welche man Schritt für Schritt abarbeitet, dann hat alles seine Ordnung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nun erleidet Kent einen Herzinfarkt und am Krankenbett trifft Britt Marie auf seine Geliebte. Nachdem Britt Marie die Konsequenzen zieht und aus der gemeinsamen Wohnung auszieht, begibt sie sich auf Arbeitssuche. Nun wartet der Arbeitsmarkt nicht gerade auf eine Sechzigjährige ohne Berufserfahrung und Britt Marie landet als Jugendbetreuerin und Fußballtrainerin in Borg. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Neben dem trockenen Humor des Films mag ich besonders die liebevoll gezeichneten Charaktere. Von der Hausfrau Britt Marie (Pernilla August) über den sympatischen Dorfpolizisten Sven (Anders Mossling), den Pizzabäcker, Glaser, Klempner, Elektriker,.. Memo (Mahmut Suvakci) bis hin zu den „Problem“-Kindern der Fußballmannschaft gelingt es der Regisseurin Tuva Novotny die einzelnen Figuren authentisch darzustellen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich finde auch Britt Marie ist ein wichtiger Film, da ältere Frauen leider immer noch nicht genügend im Film präsent sind.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 24 May 2020 09:49:56 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/britt+marie.jpg">
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/britt+marie.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>schlüssel:momente to go</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/schluessel-momente-to-go</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/1-12020fd5-1920w.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch zu Pfingsten ist eine gemeinsame Tour nicht sinnvoll. Und so gibt es auch zu Pfingsten Impulse to go - für zuhause, alleine, unterwegs, mit anderen, … .
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aus ökologischen Gründen verzichten wir auf eine Printversion. Einige Kostproben siehst du unten. Bitte melde dich bei Interesse per Mail (info@weltraum-saarbruecken.de), WhatsApp (0151-53831212) oder bei facebook, dann bekommst du die Impulse digital zugesandt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wem es nach Austausch ist, der ist an Pfingstsonntag abends um 19 Uhr (für ca. eine Stunde) auch noch zu einem Treffen im Internet (Zoom-Meeting) eingeladen. Hierzu bitte bis 18 Uhr am 31.5. anmelden (info@weltraum-saarbruecken.de).
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/1-12020fd5.jpg" length="169551" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 23 May 2020 16:59:22 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>himmels:momente to go</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/himmels-momente</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/himmels_+momente.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie gerne hätten wir zu einer gemeinsamen Tour durch den Urwald mit Impulsen, Austausch und Picknick an Christi Himmelfahrt eingeladen. Nun hoffen wir auf das kommende Jahr mit gutem Wetter und ohne Virus.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und für dieses Jahr gibt es die Impulse to go für wo immer und wie immer du sie nutzen magst.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aus ökologischen Gründen verzichten wir auf eine Printversion. Einige Kostproben siehst du unten. Bitte melde dich bei Interesse per Mail (info@weltraum-saarbruecken.de, WhatsApp (0151-53831212) oder bei facebook, dann bekommst Du die Impulse digital zugesandt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wem es nach Austausch ist, der ist an Christi Himmelfahrt abends um 19 Uhr (für ca. eine Stunde) auch noch zu einem Treffen im Internet (Zoom-Meeting) eingeladen. Hierzu bitte bis 18 Uhr am 21.5. anmelden (info@weltraum-saarbruecken.de).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und falls ihr mögt und Momente digital teilen wollt, nehmt doch den Hashtag #himmelsmomenteweltraumsb.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 18 May 2020 17:07:13 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>mein leben als zucchini</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/mein-leben-als-zucchini</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          birgit persch-klein (keb saarbrücken)
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/meinlebenalszucchini-27039872.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Letzten Sonntag (10. Mai) haben wir eine Reihe gestartet, in der wir uns an fünf Sonntagen mit jeweils einem Film beschäftigen. An jedem Sonntag ein anderer Film, zu dem wir (an jedem Sonntag eine andere Person) einen kurzen Text schreiben, was uns besonders an dem Film gefallen hat. Der Film ist jeweils auf
           &#xD;
      &lt;a href="https://www.kino-on-demand.com/movies/mein-leben-als-zucchini" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            kino-on-demand.de
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           zu finden. Die Aktion dazu findet ihr
           &#xD;
      &lt;a href="/couch-film"&gt;&#xD;
        
            hier.
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Mein Leben als Zucchini
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Der neunjährige Icare, der lieber von allen Zucchini genannt werden möchte, wird nach dem Tod seiner alkoholabhängigen Mutter vom Polizisten Raymond in ein Waisenhaus gebracht. Dort begegnet er Kindern, die von einem ähnlichen Schicksal getroffen wurden. Zucchini muss sich einleben und erfährt nach anfänglichen Schwierigkeiten Freundschaft, Spaß und das erste Verliebtsein. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Der mehrfach preisgekrönte und oscarnominierte Stopmotion-Film ist liebevoll und detailreich gezeichnet. In den Augen der Kinderfiguren erahnt man förmlich deren leidvolle Geschichten, in ihren ausdruckstarken Gesichtern spiegeln sich sämtliche Emotionen. Sätze wie: „Wir sind alle gleich. Es gibt keinen mehr, der uns liebt“, berühren. Mehr als einmal muss man als erwachsener Zuschauer tief durchatmen, denn trotz aller animierten Leichtigkeit wird das Leben realistisch dargestellt. Behutsam macht der Film auf die Lebenswelt im Heim aufmerksam und verknüpft diese dennoch mit positiven Assoziationen. Freundschaft, Verlustangst, Hoffnung, Mut und Liebe werden von der schweizerisch-französischen Produktion spielerisch und daher umso eindringlicher in Szene gesetzt und bieten für Kinder eine gute Identifikationsgrundlage.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Die deutsche Film- und Medienbewertung hat dem Animationsfilm „Mein Leben als Zucchini“ das Prädikat „besonders wertvoll“ erteilt. Wer ihn mit seinen Kindern angucken möchte, muss sich auf Fragen gefasst machen. Doch es lohnt sich, über diesen Film miteinander ins Gespräch zu kommen.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/meinlebenalszucchini.jpg" length="374443" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 16 May 2020 17:00:57 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Jahhundertfrauen</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/jahrhunderfrauen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          20th century women
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/20thcenturywomen.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Heute (10. Mai) starten wir eine Reihe, in der wir uns an fünf Sonntagen mit jeweils einem Film beschäftigen. An jedem Sonntag ein anderer Film, zu dem wir (an jedem Sonntag eine andere Person) einen kurzen Text schreiben, was uns besonders an dem Film gefallen hat. Der Film ist jeweils auf
           &#xD;
      &lt;a href="https://www.kino-on-demand.com/movies/jahrhundertfrauen"&gt;&#xD;
        
            kino-on-demand.de
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           zu finden. Die Aktion dazu findet ihr
           &#xD;
      &lt;a href="/couch-film"&gt;&#xD;
        
            hier.
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          20th Century Women – oder (der unglücklich gewählte deutsche Titel) „Jahrhundertfrauen“ spielt im Jahre 1979 in Kalifornien. Unglücklich gewählt scheint mir der deutsche Titel, da es in dem Film ganz und gar nicht um irgendwelche Superlative geht. Im Gegenteil: Der Film kommt ganz leise daher. Er erzählt in behutsamen Bildern und Dialogen die Geschichte dreier Frauen aus unterschiedlichen Generationen des letzten Jahrhunderts und kommt dabei ganz ohne Drama und Spannung auf. Es gibt keine künstlich kreierten Konflikte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Regisseur Mike Mills hat einen autobiografischen Film geschaffen, in dem er von dem Einfluss dieser Frauen (darunter seine Mutter) auf seine Erziehung erzählt. (Weiteres zur Handlung findet ihr
          &#xD;
    &lt;a href="http://jahrhundertfrauen-film.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier)
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Besondere an dem Film ist, dass seine Handlung sehr einfach und klar erscheint, er durch seine Dialoge, seine Bildsprache, die Filmmusik und die schauspielerische Leistung aber eine besondere Vielschichtigkeit gewinnt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf den ersten Blick ist er ein Film über eine Mutter-Sohn Beziehung, eine „Coming-of-Age“-Erzählung der späten 70er Jahre. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf den zweiten Blick aber erzählt der Film von zwischenmenschliche Beziehungen, Generationenkonflikten und dem Unverständnis füreinander. Von den sozialen und kulturellen Einflüssen, die die unterschiedlichen Generationen des 20. Jahrhunderts geprägt haben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          An einer Stelle sagt Dorothea, die Mutter, über Jamie, den Sohn:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Er wuchs auf mit schönen Autos, schönen Häusern, Computer, Drogen, Langeweile. Ich kenne ihn mit jedem Tag ein Stückchen weniger.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In diesem Gefühl der wachsenden Distanz zwischen ihr und ihrem Sohn fragt sich Dorothea: „Was braucht es, um einen Mann zu erziehen?“ Zunächst erhofft sie sich Hilfe von William, einem Mann, der bei ihr zu Miete wohnt und ihr bei der Renovierung des Hauses hilft. Er soll als „starke männliche Präsenz“ Jamie zur Seite stehen. Die beiden haben jedoch keinen Draht zueinander und dann entscheidet Dorothea, dass man keinen Mann braucht, um einen Mann zu erziehen und sie fragt die beiden jungen Frauen Abbie (eine Künstlerin, die ebenfalls im Haus zu Miete wohnt) und Julie (eine Freundin von Jamie) sie zu unterstützen, denn ihnen vertraut Jamie.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und so wird der Film zu einer Erzählung über Weiblichkeit und Männlichkeit, über das Ringen der Frauen um (sexuelle) Selbstbestimmung, über die sexuelle Revolution und auch über die Schwierigkeiten, die ein veränderter gesellschaftlicher Blick auf Männlichkeit für Männer bedeutet. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und er wird zu einer Erzählung über den positiven Einfluss, den inklusive feministische Gedankenwelten haben, wenn sie von Frauen wie Männern geteilt werden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und nicht zuletzt ist er eben auch ein Film vom Ablösen eines Jugendlichen von seiner Mutter und vom Älterwerden. Von der Distanz, die zwischen den Generationen entsteht und dem Gefühl der Mutter und älter werdenden Frau, nicht mehr relevant zu sein. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gegen Ende des Films wird dieses Gefühl noch einmal aufgenommen in einem eingeblendeten Zitat:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          It hurts to live and to be obsolete – Es tut weh zu leben und überflüssig zu sein: Die Alternde Frau – Zoe Moss 1970
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine der für mich am meisten berührenden Szenen ist die, als Abbie Dorothea von ihrer durchgefeierten Nacht mit Jamie berichtet – Abbie, die davon ausgeht, dass Dorothea nicht glücklich sein wird mit dem, was sie und Jamie in der Nacht erlebt haben, fragt überrascht: „Bist du nicht böse?“.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dorotheas Antwort: „Du bekommst ihn draußen in der Welt zu sehen, als Mensch. Das werde ich niemals.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für mich ist 20th Century Women einer der wunderbarsten Filme, den ich in den letzten Jahren gesehen habe.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Gefühl, das am Ende bleibt ist, dass jedes Leben, egal wie vermeintlich klein und unbedeutend es erscheinen mag, es wert ist, erzählt zu werden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/20thcenturywomen.jpg" length="330978" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 10 May 2020 08:58:54 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>hoffnung vs. realität</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/hoffnung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          von katrin altmaier
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Schaufenster+Blumen.JPEG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei der Lektüre von Rebecca Solnits Essayband „Wenn Männer mir die Welt erklären“, bin ich besonders bei einem Kapitel hängen geblieben. Darin befasst sich Solnit mit einem Satz, den die Autorin Virginia Woolf im Januar 1915 in ihr Tagebuch schrieb „Die Zukunft ist Dunkel, was wohl das Beste ist, was die Zukunft sein kann.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie schreibt dazu: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            "Für mich rechtfertigt sich Hoffnung schlicht dadurch, dass wir nie wissen, was als Nächstes passieren wird, und dass ziemlich regelmäßig das Unwahrscheinliche, das Unvorstellbare geschieht. [...] Verzweiflung ist eine Form von Gewissheit. Der Gewissheit nämlich, dass die Zukunft der Gegenwart sehr ähnlich oder aber unerfreulicher sein wird; Verzweiflung ist eine überzeugte Erinnerung an die Zukunft [...]. Auch der Optimismus ist überzeugt zu wissen, was geschehen wird. Beide sind ein Grund nicht zu handeln. 
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Hoffnung ist dagegen das Wissen darum
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            , dass wir diese Erinnerung nicht besitzen und
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             dass die Realität nicht unbedingt mit unseren Plänen übereinstimmt."
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zitat: Rebecca Solnit, Wenn Männer mir die Welt erklären, München 2017, S. 124-125.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Schaufenster+Blumen.JPEG" length="468040" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 23 Apr 2020 09:46:50 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>am ende wird alles gut</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/am-ende-wird-alles-gut</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          von katrin altmaier
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/Ostern3.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          „Tout ira bien“ – „Alles wird gut“
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         - den Satz hatte meine Mitbewohnerin während des Studiums auf einem Spiegel in ihrem Zimmer kleben. Dort hat sie ihn jeden Morgen nach dem Aufstehen und jeden Abend vor dem Zubettgehen gelesen. Immer wieder, wenn ich es gebraucht habe, habe ich mich daran erinnert, dass der Satz in unserer Wohnung hängt. Allein das Wissen darum hat in manchen Stunden ausgereicht – es gab mir Hoffnung und Zuversicht.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           „Andrà tutto bene“ – "Alles wird gut"
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          - das ist
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           der
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          Satz der Stunde in Italien. Das vom Corona-Virus stark getroffene Land schreibt diesen Satz in die Fenster von Wohnungen und Häuser und malt einen Regenbogen dazu. Auch hierzulande findet man in manchen Fenstern diesen Regenbogen. Als Durchhalteparole – als Zeichen der Hoffnung, für sich selbst und für andere.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           „Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, dann ist es nicht das Ende.“
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          – dieser Satz schmückt nun seit heute das Schaufenster des welt:raum zu Ostern. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ostern ist dieses Jahr so ganz anders. Anders als in den vergangenen Jahren, anders als ich es geplant habe und anders, als ich es mir wünsche. Ich vermisse meine Eltern, meine Familie, Eiersuchen mit den Patenkindern, gemeinsames Essen und Lachen. Ich vermisse das Ritual und die Gemeinschaft. Und ich sehne mich zutiefst in eine „Zeit nach Corona“.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und dann lese ich diesen Satz und frage mich: Kann jemals alles gut werden? Und was heißt dann „gut“? Wird es gut genug sein? Und wann ist das Ende?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ostern sagt wie kein anderes christliches Fest: „Am Ende wird alles gut werden“ – Am Ende siegt das Leben über Tod und Leid, über Trauer und Schmerz. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich kann das nicht immer glauben, gerade jetzt, angesichts allem, was passiert um mich herum und auf der ganzen Welt, fällt es mir schwer.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber ich kann es hoffen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 12 Apr 2020 06:20:09 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>nicht allein</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/nicht-allein</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          von martina fries
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/karfreitag2.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da hängt er nun der misshandelte, verhöhnte, tote Jesus. Hingerichtet als Verbrecher, weil er den Mächtigen nicht gefiel, weil er zu viel kritisierte, politisch und religiös nicht angepasst genug war, weil seine Botschaft von Liebe und Freiheit die Interessen der Herrschenden bedrohte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer sich mit dem Karfreitag beschäftigt, kommt am Kreuz und damit am Tod nicht vorbei. Der Karfreitag setzt mich meinem eigenen Tod, dem Tod geliebter Menschen und all dem, was ich an Ängsten damit verbinde, aus. Er konfrontiert mich mit dem Tod selbst und dem Weg dorthin, all dem Leiden, dass das Leben so zu bieten hat und von dem ich nicht weiß was mich noch ereilen wird. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Moment greift das Kreuz mitten hinein in meine Sorgen und Ängste wegen Corona und all dem, was die Pandemie noch bringen kann – mir und allen anderen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da hängt der Sohn Gottes am Kreuz und in seinem Leben und Sterben wird die ganze Vergeblichkeit, Ausweglosigkeit und Endlichkeit der Welt und auch meines Lebens sichtbar. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und gleichzeitig tröstet mich der Anblick ohne dass etwas der Sinnlosigkeit der Wirklichkeit, des Verzweifelten des Lebens oder des Dunklen des Todes genommen wird. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Mich tröstet das Wissen, nicht alleine zu sein und sein zu müssen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          , noch nicht mal im Tod. Das Wissen, dass es da zumindest einen anderen gegeben hat, dem nichts erspart geblieben ist und der mir daher in allem, was mich noch erwartet, auch im Guten, nahe sein kann und - wie ich glaube - auch ist und sein wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/karfreitag2.jpg" length="392809" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 10 Apr 2020 11:00:17 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>"bleibt hier und wacht mit mir!"</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/bleibt-hier-und-wacht-mit-mir</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          von katrin altmaier
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/gr%C3%BCndonnerstag.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            In diesen Zeiten, den letzten Tagen und Wochen, hilft es mir sehr, wenn ich weiß, dass Menschen an mich denken. Ich fühle mich nicht alleine, ich fühle mich getragen.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Da sind die Nachfragen über Whats App, wie es mir und meiner Familie geht. Freund*innen, mit denen ich schon so lange nicht mehr geredet habe, denken an mich. Wir treffen uns über Videochat zum „Feierabendbierchen“ und rücken – trotz räumlicher Distanz – ein Stück näher zusammen. Wir machen uns alle Gedanken darüber, wie wir unsere nun älter werdenden Eltern schützen können, nehmen Anteil an den Sorgen und Ängsten der Menschen, die uns am Herzen liegen und versuchen, uns gegenseitig zu unterstützen.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Ich erlebe aber auch Rücksichtnahme und Solidarität von wildfremden Menschen. Überall in meiner Nachbarschaft, in meiner Stadt und weit über ihre Grenzen hinaus überlegen sich Menschen, wie sie für andere da sein können – und sie tun es. Sie werden aktiv, sie sind da und helfen. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Aber die letzten Tage und Wochen sind auch voll von anderen Geschichten – erzählte und unerzählte. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Für viele Menschen ist diese Zeit bestimmt von Angst – um geliebte Menschen, vor dem Virus, von Existenzangst. Menschen kämpfen ums Überleben. Menschen leben isoliert von ihren Lieben, durchleben Traurigkeit, Trauer und Verzweiflung.  Erfahren Gewalt in ihrem eigenen Zuhause. Und viele Menschen sind mit dieser Situation alleine. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            "Bleibt hier und wacht mit mir!" - so steht es im Matthäusevangelium (
            &#xD;
        &lt;a href="https://www.bibleserver.com/HFA/Matth%C3%A4us26" target="_blank"&gt;&#xD;
          
             26, 38b
            &#xD;
        &lt;/a&gt;&#xD;
        
            ). Es ist die Bitte eines vor Angst gelähmten, verratenen und auf den Tod wartenden Jesus an seine engsten Freunde. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Ein einfaches
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             "Lass mich nicht allein - bitte, halte das hier mit mir aus!"
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Ich zweifle täglich, ob ich nicht viel mehr machen und helfen müsste. 
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             In dieses Zweifeln trifft mich diese Bitte, diese tiefe Sehnsucht in der Karwoche 2020.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/gr%C3%BCndonnerstag.jpg" length="528253" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 09 Apr 2020 14:37:20 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/gr%C3%BCndonnerstag.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>wertvoll, da zerbrechlich</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/vorsicht-zerbrechlich</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          von martina fries
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/palmsonntag.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So viel Schönes gibt es gerade in meinem Leben: das wundervolle Frühlingswetter, die Entschleunigung durch nicht mehr stattfindende Termine, Telefonate mit Freund*innen, … . Unbeschwert genießen kann ich das aber meistens nicht. Alles wird überschattet von dem, was COVID-19 anrichtet und vielleicht auch noch anrichten wird. Ich denke an die vielen Toten, an die Menschen, die unter der Situation leiden, weil sie einsam sind, zuhause misshandelt werden, um ihre Existenz bangen, geliebte Menschen verloren haben, kein Zuhause haben, … . Dieses Leid und die ungewisse Zukunft macht gerade besonders deutlich wie zerbrechlich alles ist, wie schnell sich alles ändern kann: Gesundheit, Leben, Existenz. Das ist immer so, aber im Moment beschleunigt und potenziert. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unter einem dunklen Schatten ist Jesus nach Jerusalem eingezogen. Diese Geschichte ist nachzulesen in der Bibel (z.B.
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/basisbibel/bibeltext/bibel/text/lesen/stelle/50/210001/219999/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          ). Jesus reitet auf einem Eselsfohlen in die Stadt. Menschen säumen den Weg. Sie jubeln ihm zu, schwenken Äste, die sie an Bäumen abgerissen haben und legen ihm sogar Kleider wie einen roten Teppich auf den Weg. Doch der Jubel hält nicht lange an. Es folgen Leiden und Tod Jesu. Jesus hat einen triumphalen Tag, während er aber schon weiß, dass er bald sterben wird. Und trotzdem lässt er sich feiern. Ob er es genießen konnte? Ich würde es ihm wünschen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Denn auch ich wünsche mir, dass ich schöne Momente genießen kann. Nicht obwohl, sondern gerade weil ich weiß und es momentan deutlicher spüre als sonst, dass das Leben zerbrechlich ist, dass es sich vom einen auf den anderen Moment radikal ändern kann und auch vorbei sein kann. Im Moment gibt es so viele Momente, die wertvoller wirken als sonst. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ist für mich ganz persönlich die Botschaft des Palmsonntags in diesem Jahr: 
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            genieße den Moment, er ist einmalig. Genieße das Leben, es kann schnell vorbei sein
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und dass ich dabei all das Leid und Elend nicht vergesse, das versteht sich von selbst.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          [Danke Josua Fries für die Legoinstallation!]
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 04 Apr 2020 16:38:50 GMT</pubDate>
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      <title>dankbar</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/dankbar</link>
      <description>Mir geht es eigentlich immer so: wenn meine Routinen unterbrochen werden, wenn ich auf Dinge verzichte oder verzichten muss, dann sortiert sich Vieles neu. Alltägliches oder sogar Vergessenes bekommt einen neuen Wert. Wenn ich in der Fastenzeit auf Bier verzichte, dann schmeckt auf einmal der Abendtee extrem köstlich. Wenn ich 14 Tage allein in Urlaub war, dann sind die Begegnungen mit Familie und Freund*innen nach der Rückkehr viel intensiver. 
COVID-19 unterbricht Routinen. Das ist einschneidend, unangenehm, unausweichlich. Ich bin nicht dankbar dafür. Aber ich entdecke gerade ganz Vieles, manches auch neu, für das ich dankbar bin, das gerade im Moment besonders wichtig ist. Ohne, dass der Blick auf dieses das Unangenehme und auch Beängstigende nehmen könnte, so tut er gut.
Unser aktuelles Schaufenster möchte ermuntern, diesen Blick zu versuchen: für was bist du gerade jetzt (auch) (oder trotzdem) (oder grad seläädst) dankbar?</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          trotzdem
          &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            von martina fries
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/dankbar.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Mir geht es eigentlich immer so: wenn meine Routinen unterbrochen werden, wenn ich auf Dinge verzichte oder verzichten muss, dann sortiert sich Vieles neu. Alltägliches oder sogar Vergessenes bekommt einen neuen Wert. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich in der Fastenzeit auf Bier verzichte, dann schmeckt auf einmal der Abendtee extrem köstlich. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich 14 Tage allein in Urlaub war, dann sind die Begegnungen mit Familie und Freund*innen nach der Rückkehr viel intensiver. 
          &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           COVID-19 unterbricht Routinen. Das ist einschneidend, unangenehm, unausweichlich. Ich bin nicht dankbar dafür. Aber ich entdecke gerade ganz Vieles, manches auch neu, für das ich dankbar bin, das gerade im Moment besonders wichtig ist. Ohne, dass der Blick auf dieses das Unangenehme und auch Beängstigende nehmen könnte, so tut er gut.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Unser aktuelles Schaufenster möchte ermuntern, diesen Blick zu versuchen: für was bist du gerade jetzt (auch) (o
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            der trotzdem) (oder grad seläädst) dankbar?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sun, 29 Mar 2020 10:38:50 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>neue Homepage - neuer Blog</title>
      <link>https://www.weltraum-saarbruecken.de/neue-website-neuer-blog</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          willkommen im welt:raum Saarbrücken
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/blog"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/6d84aa136e3e4313a2b96bedeacde4e6/dms3rep/multi/weltraum+beleuchtet.JPEG" title="welt:raum am St. Johanner Markt - Außenansicht"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ziemlich genau 4 Jahre nach dem Start des welt:raum (am 1. April 2016) starten wir heute mit dieser neuen Homepage. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine ganze Weile schon haben wir an ihr überlegt, designed und getextet. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie bisher findest du auf ihr alle aktuellen Informationen und Veranstaltungen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Neu sind der Kalender und der Blog. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im blog wollen wir dich zuhause teilhaben lassen an Aktionen im welt:raum oder woanders, unserem Schaufenster, aktuellen Themen. Den ein oder anderen davon unabhängigen Impuls in Form eines Textes, einer Idee, eines Bildes haben wir auch schon in Planung. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Start der neuen Seite fällt mitten in eine Zeit, in der zum einen Vieles unwichtig erscheint oder ist und zum anderen das Netz von Informationen und „vermeintlich“ kreativen Ideen überfließt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trotz oder gerade deswegen wollen wir den Start aber nicht verschieben. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht tun dir gerade die Blog- Beiträge gut, vielleicht freust du dich auf die ein oder andere bereits terminierte und hoffentlich dann auch durchführbare Veranstaltung, vielleicht findest du die Seite aber auch gerade total unnötig. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind hier nun neu für dich da. Dort am Markt in Saarbrücken bald wieder. Und über Handy, facebook, Instagram, Whatsapp quasi jederzeit. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und natürlich sind wir gespannt über deine Rückmeldung. Was gefällt dir? Was findest du noch nicht so gelungen? Was möchtest du vielleicht gerne beitragen – hier im Netz oder dort im welt:raum?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 26 Mar 2020 16:58:38 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltraum-saarbruecken.de/neue-website-neuer-blog</guid>
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