ausstellungs:raum

Bilder von Vera Loos

"Liebe in Zeiten der Cholera"

2.-30.5.2019

Vera Loos über sich selbst:
Meine künstlerische Haltung würde ich als narrativ beschreiben. Dabei zeige ich keine strukturierten Abfolgen von Bildern, die Geschichten ergäben, sondern ich male Menschen in belangloser Umgebung, die im Betrachter einen Strom von Spekulationen auslösen mögen. Meine Figuren sind isoliert und ortlos und durch ihre Uniformierung und Gesichtslosigkeit austauschbar. Sie sind nicht wirklich greifbar und ich wünsche mir, dass der Betrachter sich Fragen nach ihrer Befindlichkeit stellt. Die Titel meiner Bilder entnehme ich bisweilen der Literatur, meist dem Werk meines Lieblingsautors Hanoch Levin. Sie fallen mir beim Malen ein und sind gewissermaßen bereits die erste Spekulation, die meine Figuren ausgelöst haben. Es ist kein Zufall, dass meine Anzugträger verwundbar oder gar verwundet erscheinen. Ein Freund von mir hat sie einmal als lonely banker bezeichnet, eine Titulierung, die ich gerne aufgegriffen habe.

weiter Infos: veraloos.de

Fotografien von Karl-Heinz Adams

so weit

4.6.-5.7.2019

Midissage 14.6. I 18.30 Uhr

 

eine raum:installation

FREI

zur Nacht der Kirchen

9.6.2019

20-24 Uhr

mit dem Künstlerkollektiv azur